Warum sind wir da bloß nicht früher draufgekommen?

“Wenn nicht genügend Jobs am Erwerbsarbeitsmarkt vorhanden sind, dann muss der öffentliche Sektor eben allen Menschen, die einen Job haben wollen, einen im öffentlichen Sektor garantieren. ” (“Der Standard”, hier, via F.Sch.)

20 comments

  1. astuga

    Na das ist ja eine super Idee.
    Weil das hat ja bereits in dutzenden sozialistischen Ländern hervorragend funktioniert.
    Warum ist da bei uns bloß niemand früher draufgekommen?

    Alternativ könnten wir auch alle Männer zum Militär einziehen und irgendwem den Krieg erklären.
    Das sorgt auch für Vollbeschäftigung und sogar Arbeitskräftemangel.

  2. sokrates9

    Endlich wurde der Stein der weisen entdeckt! Wir machen ganz Österreich zu Beamten- da hat jeder einen Job, Leistungsnachweis hat in der Regel ohnehin keine Priorität und das Problem ist gelöst! Geld? Das soll die Nationalbank drucken, Draghi macht es doch auch..Wie wird man eigentlich außerordentliche Universitätsprofessorin ohne fundamentale ökonomische Prinzipien zu verstehen??DDR – Import??

  3. astuga

    @sokrates9
    Also bitte!
    Der Doyen der Verteilungsökonomie (und ein britischer Sir).
    Und eine außerordentliche Universitätsprofessorin.

    Ich glaube, ich habe die Begriffe Doyen und außerordentlich immer falsch verstanden…

  4. astuga

    Wahrscheinlich haben beide “Experten” noch nie in ihrem Leben mit echter Erwerbsarbeit oder einer unternehmerischen Tätigkeit zu tun gehabt.

    Aber gut, bereits der alte Karl Marx hat sich erst mit Aktienspekulationen und einer reichen Erbschaft finanziell saniert (sic!).

  5. Thomas Holzer

    Ich warte “sehnsüchtig” auf die wissenschaftlich fundierten Ergüsse des Herrn Karl Markt zu diesem Thema: Er wird doch den Kelch, uns alle erleuchten zu können, nicht an sich vorübergehen lassen?! 😉

  6. Reini

    sind beim AMS nicht alles Beamte,… die mit und die ohne Job,
    teilweise schwer zu unterscheiden,
    hackeln die “ohne Job” mehr – Schwarzarbeiter,
    als die Beamten, “offizieller Job”, selbst. 😉
    (die meisten dürfen sich nicht betroffen fühlen,… 😉

    …. die Arbeitslosen bräuchten nur mehr Arbeit, das Geld bekommens ja schon!!!! …

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ astuga
    Der Karli M. hat nicht geerbt sondern sein Freund und Finanzier F. Engels. aber dafür hatte der Karli mit seiner Haushälterin ein uneheliches Kind (was gerne verschwiegen wird). 🙂

  8. Lisa

    Eine solche Arbeit/Planstelle muss ja dann ganz schön sinnerfüllend sein… Da kann man eingentlich gleich ein BGE einführen – so haben die Menschen wenigstens Zeit zum Konsumieren oder Zusatzarbeit zu suchen, die ihren Wünschen und/oder Fähigkeiten besser entspricht. Oder ist das Ziel einfach, die Leute morgens aus dem Bett zu holen und mit der Einspannung in eine Fünftagewoche davon abzuhalten, “Dümmeres” zu tun?

  9. Lisa

    Eine solche Arbeit/Planstelle muss ja dann ganz schön sinnerfüllend sein… Da kann man eigentlich gleich ein BGE einführen – so haben die Menschen wenigstens Zeit zum Konsumieren oder Zusatzarbeit zu suchen, die ihren Wünschen und/oder Fähigkeiten besser entspricht. Oder ist das Ziel einfach, die Leute morgens aus dem Bett zu holen und mit der Einspannung in eine Fünftagewoche davon abzuhalten, “Dümmeres” zu tun?

  10. mariuslupus

    Aber diese Idee hat schon jemand vor vielen, vielen Jahren auch gehabt. Vielleicht könnte mann noch einige Autobahnen bauen.

  11. Rennziege

    Warum so kompliziert? Geht viel einfacher:
    Parteimitglieder von SPÖ, ÖVP, Grünen, Neos und Kommunisten (bedrohte Art, zumal die anderen vier ihnen den ideologischen Wodka weggesoffen haben) werden lebenslang durchgefüttert. Parteibuch genügt, Staatsbürgerschaft wurscht.
    Nur so kann Österreich eine lebendige Demokratie bleiben, deren Häftlinge Insassen vom kapitalistischen Joch der Arbeit für menschenverachtende Blutsauger erlöst wurden. Die Zech’ zahlen eh die Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Sparer und die sogenannten Reichen — sofern die nicht beizeiten das Hasenpanier ergreifen, um wenigstens ihre Haut zu retten.
    Dann heißt die geliebte Heimat halt nimmer Österreich, sondern “Kevin und Jessica allein zu Haus.”

  12. Fragolin

    Nicht so pessimistisch, Leidensgenossen! Und -innen natürlich!
    So schaffen wir es ruckizucki vom Nettozahler zum Nettoempfänger! Aus die Maus mit Schuften für den Brüsseler Kaiserhof, jetzt hängen wir uns an den Tropf, der nur von den arbeitenden Tropfen tröpfchenweise gefüllt wird und von uns dann mit einem kehligen “Jamas!” geleert werden kann. Und dann singen wir im mediterranen Chor die Ode auf Joschka, den Hefekloß: “Egal zu welchem Zweck / die Kohle der Deitschn muss weg / schmeißt es raus und fresst es leer / Hauptsache die Piefkes haben nix mehr!”
    Also, nehmen wir den drahtigen Yanis als Berater für unseren Finanzminiskus, da hätte dann unser Forenkarlchen auch Chancen auf einen Posten als sein Sekretär, und lassen wir alle Unternehmer mit Maschinenpistolen auf den Marktplatz treiben zur lustigen Ausbeuterhinrichtung – wichtig ist, sich vorher schnell aus dem Gewerberegister löschen zu lassen und bei der sozialistischen Gemeindeführung als Henker zu bewerben, da gibt es plötzlich Bedarf und wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Mit der Vergangenheit als kapitalistischer Menschenschinder hat man ja die notwendige Qualifikation, um nach sozialistischer Läuterung die Drecksarbeit für die Genossen zu machen. Pragmatisiert, versteht sich.
    Also, denkt an die Parolen der Teamwork- und Konfliktvermeidungsseminarleiterinnen mit dem Doppelnamen hinter dem “Magistra” und seht Probleme nicht als Probleme, sondern als Chancen! Wir schaffen das! Yes, we can!

  13. Rennziege

    8. Februar 2016 – 20:27 Fragolin
    Starker Tobak, aber leider trefflich rauchbar.

  14. Lisa

    Ich wundere mich immer wieder, wie sich jemand erdreistet wir/we zu sagen, wenn er/sie gar nicht alle+ich meint. Wo eine Nation zerstritten ist, können nur igend welche Gruppen von “wir” sprechen. Also, Frau Merkel täte gut daran zu definieren, wen sie mit “wir” meint, d.h. wer “alle” sind. Vermutlich versteht sie darunter “ich und die Deutschen”. Da die aber zerstritten sind, muss sie doch einige als nicht-deutsch ausschliessen. Wenn sie darunter “ich und die regierenden Politiker” versteht, soll sie aber nicht nur labern, sondern auch was von Belang tun. Labern können wir selbst. Da die Politiker indes auch zerstritten sind, muss sie eine Auswahl treffen, die nicht zu ihrem “wir” gehören…Oder wie sieht sie das?

  15. Wanderer

    @Fragolin
    …Doppelnamen hinter dem “Magistra”…
    Das ist natürlich gemein, aber es freut mich doch sehr, dass diese unnötigen Dinge auch anderen eine Qual sind.

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