Warum soll Islamkritik rassistisch sein?

Von | 10. Mai 2017

“There are several problems with Islam-apologist dogma that any criticism of Islam is motivated by white supremacy and xenophobic hatred of foreign, brown people, and their insistence that criticism of Islam is linked to hate crimes against Muslims. The most obvious problem: America and the West host millions of foreign, brown Hindus, Buddhists, and Confucians. There is no real threat of “Hindu-phobia,” “Buddhist-phobia,” or “Confucian-phobia.” Rather, Hindu guru Deepak Chopra, Buddhist reincarnate Dalai Lama, and Confucius-inspired Tiger Moms are beloved. Mahatma Gandhi has achieved virtual saint status – indeed Gandhi’s image graces the cover of Robert Ellsberg’s All Saints, a Catholic publication….” (hier)

16 Gedanken zu „Warum soll Islamkritik rassistisch sein?

  1. Christian Peter

    Islamkritik kann nicht rassistisch sein, denn die Kritik bezieht sich nicht auf die Abstammung der Muslime, sondern auf deren Religionszugehörigkeit.

  2. Dr.Fischer

    Weder “islamophob” noch “rassistisch” trifft den Kern der Sache. Wie “islamophob” als künstliche Wortgeburt von islamischen Außenministern ersonnen wurde, ist bekannt. Hingegen wundere ich mich schon die ganze Zeit, weshalb jemand als rassistisch bezeichnet und sogar dafür bestraft wird, der Äußerungen über Muslime von sich gibt, welche irgendeine sog. hate speech Kontrollstelle oder muslimischer Rechtgläubiger als unerlaubte, rassistische Kritik (ab)- -qualifiziert. Wobei – da erhebt sich auch schon die nächste Frage: wo liegt der Katalog mit Auflistung solch unerlaubter Äußerungen auf? Wer be- und verurteilt nach welchen nachvollziehbaren und klaren Kriterien, was an Islamkritik rassistisch wäre, wenn “Rassismus” hier gar nicht zutrifft?

    Nun, die sich betroffen Fühlenden fackeln da eh nicht lang – siehe Dänemark, siehe Paris, siehe die Anzahl der mit dem Tod bedrohten Personen, die sich künstlerisch, schriftstellerisch kritisch äußerten, und erst gestern wurde ein asiatischer Politiker für zwei Jahre in Arrest geschickt, weil er eine sachlich passende Koranstelle vermeintlich unpassend zitiert hat – ohne Herabwürdigung , ohne Schmähung.

    Es gibt keine klare Definition. Es gibt lediglich beliebig interpretierbare Graubereiche. Und sogar die Benennung etwaiger Kritik ist nicht zutreffend – es gibt keine Islam-Phobie und der Islam bzw der Islamgläubige ist keine Menschenrasse.

    Viel Aufwand wird in diesem Zusammenhang neuerdings betrieben. Die tägliche mediale Beschäftigung mit islamischen Be- und Empfindlichkeiten nervt langsam.

  3. Der Realist

    Die ganze Debatte um Rassismus und ähnlich gelagerte Begriffe nervt zusehends. Nur weil einige Moralapostel und Meinungsterroristen mit dieser Diskussion ihre Existenzberechtigung unter Beweis stellen wollen, müssen sie nicht den Rest der Bevölkerung damit belästigen.
    Wen ich mag oder nicht, entscheide immer noch ich persönlich, und das hat nichts mit Rassismus oder sonstigen übel belasteten Begriffen zu tun.

  4. Falke

    Moslems sind doch wohl keine “Rasse”, sondern Anhänger bzw. Mitglieder einer Religionsgemeinschaft. Daher ist die Bezeichnung “Rassismus” in diesem Zusammenhang völlig absurd. Genausogut könnte man Kritiker oder Gegner des Buddhismus, des Hinduismus oder des Katholizismus als Rassisten bezeichnen.

  5. mariuslupus

    Es ist eine Tautologie. Islamkritik ist rassistisch, weil Islamkritik rassistisch ist. Niemand, der die Islamkritiker als Rassisten beschimpft, hat Kritiker des Christentums als rassistisch bezeichnet. Islam ist keine Rasse, es ist eine Ideologie, jede Ideologie darf man in einer Demokratie in Frage stellen und kritisieren.
    Aber, im Totalitarismus ist es anders. Versuche im zwölfjährigen Reich den Nationalsozialismus zu kritisieren, oder in im Reich der Werktätigen den Kommunismus, waren nicht empfehlenswert, dass Ergebnis war für den Kritiker mehr als kritisch. Auch ein Zeichen, dass wir wieder im Totalitarismus leben. Die herrschende Ideologie darf nicht kritisiert werden.
    Apropos, noch ein Hinnweiss auf Totalitarismus. Den Begriff Rasse haben im Zusammenhang mit Juden die Nazis eingeführt. Vorher, in der Monarchie, waren Juden mosaischen Glaubens, aber keine Rasse.

  6. cmh

    Wie schwach ist doch die allgemeine Sprachkometenz. Wie leicht lässt man sich doch in Worte hineindrängen, die nichts über die eigene Einstellung aussagen und nur dazu da sind, einem um die Ohren gehauen zu werden.

    Dass Islamkritik rassistisch sein solle ist eine Mißachtung meiner Intelligenz. Die Moslems in Amerika sind anderer Abstammung als die in Indonesien und Rassismus ins Spiel zu bringen spricht dieses Wissen dem Diskussionsgegner (sic!) ab.

    Dass man vor dem Islam Angst haben könnte ist auch so eine Unterstellung. Da habe ich doch viel mehr Angst vor den “Christen”, die meiner Islamkritik widersprechen. Denn die scheuen nicht, mich ans Messer zu liefern.

    Die Einstellung dem Islam gegenüber kann im poltisch-administrativen nur die Sorge, und im persönlichen der Ekel sein.

  7. KTMTreiber

    Wer heutzutage den Islam kritisiert, wird de facto als rassistisch eingestuft. (Punkt)

    “By the way”, kann mir einer der werten Kommentatoren, einige “großartige” Erfindungen der “Neuzeit” (zB. Computer /Otto/Diesel/Wankelmotor, Strahlentriebwerk / Dampfmaschine / Penizillin ect.) aufzählen, die im islamischen Raum ihren Ursprung hatten, aufzählen ?

  8. waldsee

    siehe kurier vom 10.5.Seite 18 rechts unten: Menschenrechte,Kinderehe…
    die Ösis brauchen Statistiken!

  9. MM

    Ganz einfach: Weil es sonst keine Gegenargumente gibt.

  10. waldsee

    @KTMTreiber
    Erfindungen sind nicht nötig,da alles im Koran steht.Der Gott hat das zur Beglückung der Gläubigen von Ungläubigen erfinden lassen.Richtig super wirds erst drüben ,im Paradies,mit den Jungfrauen und so.Was geschieht mit der Jungfrau ,wenn sie ihrer Jungfräulichkeit verlustig wurde?
    Gibts Jungmänner für die Frauen? Wieviele? Das sind die brennenden Fragen heutzutage ,nicht was Gläubige leisten.Sie sehen doch wie unsere Welt von diesen gerade zurecht gerückt wird.

  11. humanist

    @KTMTreiber: köstlich. und i.Ü. korrekt. was die Islamfundis seit dem 6. Jhdt.n.Chr. aus dem weiland kulturell und geistig blühenden morgenland gemacht haben, ist …

  12. KTMTreiber

    @humanist

    … was die Islamfundis seit dem 6. Jhdt.n.Chr. aus dem weiland kulturell und geistig blühenden morgenland gemacht haben, ist … – schlichtweg GROSSARTIG ! 😉

  13. mariuslupus

    @Waldsee
    Wegen der Jungfräulichkeit, kein Problem. Der Allah wird`s schon richten.

  14. mariuslupus

    KTMTreiber
    Danke für den Link. Was es alles auf dieser Welt so gibt !

  15. Fragolin

    Die “Rassismuskeule” hat die “Nazikeule” ersetzt, weil die nicht mehr wirkt.
    Kein Argument ist dumm genug, um Argumenten aus dem Weg zu gehen.

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