16 Gedanken zu „Warum Tarek Leitner hätte schweigen sollen

  1. Gerald Steinbach

    Ein Kommentar einer userin zu diesen link

    “Und die Fahrtkosten bei privat betriebenen Bahnen sind teils exorbitant. Da bin ich froh, wenn der Staat Schülern, Familien, Pensionisten und jedermann günstige Zugfahrten gewährt “”

    Tja , was soll man da noch sagen…..die Dummheit der Menschen stirbt leider zuletzt

  2. sokrates9

    Typisches Verhalten unserer Medien: Aufgebaut auf Lug und Trug! Wäre etwas dabei gewesen wenn Leitner gesagt hätte er ist mit Kern persönlich befreundet! Aber so gehen die auf Sendung, sind plötzlich per SIE und tun als ob sie sich nicht kennen! Natürlich spielt auch Kern da mit – es ist ja schließlich alles in der SPÖ Show und Inszenierung!

  3. KTMTreiber

    Auszug aus dem Artikel: ” Über die Privatisierung der de facto Privatsender ORF1 und Ö3 wird inzwischen in allen Parteien nachgedacht.

    ” Eher “friert die Hölle zu”. Wenn man dieses “Rundfunkfosil” aus vergangenen Zeiten privatisiert, dann gebe ich dieser “Institution” keine zwei Jahre bis es einer “alternativlosen Rettung” bedürfe. Was Leitner und Kern betrifft, so tangiert mich die Liaison der beiden peripher. Als gelernter Österreicher verblüfft mich so schnell nichts mehr.

    Wenn ich so die letzten Jahre der österr. Politik rekapituliere, dann komme ich persönlich zu dem Schluss, dass unsere Katze, unserer Hund und die leider vor etwas mehr als 5 Jahren verschiedenen (12) Urzeitkrebse, auch nicht mehr zustande gebracht hätten …
    Ich werde am am 15. Oktober dieses Jahres brav meine Stimme in einer Kunstoffwahlurne beerdigen (vielleicht eine kurze militärische Ehrenbezeugung), wohl wissend, 15 Minuten meiner Lebenszeit vergeudet zu haben.

  4. Christian Peter

    Was für eine Schmierenkomödie : Die Altparteien ÖVP und SPÖ streiten sich, wer von ihrem Haussender ORF schlechter behandelt wird.

  5. mariuslupus

    Warum diese Aufregung ? Jeder andere ORF Parteisoldat hätte den Genossen Kern genau so unterwürfig befragt, wie es sein Hawara, Genosse T.L. gemacht hat.
    Auch Genosse Honnecker wurde im DDR Fernsehen interviewt. Beinahe so spannend, wie wen der Mitarbeiterin des ORF, seinen roten Glaubensbruderin befragt.

  6. aneagle

    Ich wiederhole mich: Auch als Kanzler wird Kurz von einem grünroten ORF nicht mehr geliebt werden als Wolfgang Schüssel. Er verliert mit dem ORF kaum etwas und kann ihn besser als Tauschware einsetzen. Daher: Kurz soll kurz vor der Wahl den Österreichern versprechen, als Kanzler umgehend den GIS Beitrag auf € 20.- pro Jahr zu reduzieren. Das ist ein für ihn billiges Wahlzuckerl und der ORF ist mit einem Schlag auf seine natürliche Größe reduziert, bzw. entschläft in den nächsten 2 Jahren sanft. Zwischenzeitlich baut D. Mateschitz seinen Privatsender zum konservativen Sprachrohr der Regierung aus und darf dafür als Kandidat den aktuellen grünen Präsidenten beerben. Eine win win Situation für Präses Mateschitz, Kanzler Kurz und alle Österreicher. Wrabetz ist ohnehin rentenreif, ein Nachfolger nicht mehr nötig. So einfach geht gewinnen n Österreich.

  7. Falke

    Es sollte allerdings auch der ORF-Führung nicht entgangen sein, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Kern im Jahre 2018 noch Bundeskanzler sein wird, eher gering ist, und dass die Wahrscheinlichkeit von Schwarz-Blau wesentlich höher ist, womit es dem roten ORF durchaus an den Kragen gehen könnte. Daher wundert es mich eher, dass Leitner (oder sonstwer) so hart mit Kurz/Strache und so streichelweich mit Kern umgegangen ist. Offenbar hat er nicht an seine Zukunft gedacht, die jetzt wohl (zumindest im ORF) mehr als ungewiss ist.

  8. astuga

    Allerdings darf man sich nicht der Illusion hingeben, bei privaten Medien würde es kein parteipolitisch oder weltanschaulich eingefärbtes Programm geben, oder eines das sich zum Erfüllungsgehilfen von Regierungen macht, siehe zB. Puls 4 bzw Pro 7-Sat 1 (auch die öst. Printmedien zeigen, was “Privat” nicht sein sollte – Hofberichterstattung die man sich entlohnen lässt).

    Selbst in den USA ist das bei den großen Sendeanstalten deutlich zu erkennen, weniger wegen direkter politischer Einflüsse wie in Deutschland, sondern weil die großen Sendeanstalten alle im Besitz nur einer Handvoll von Konzernen sind die auch sonst ein breites Spektrum der Wirtschaft abdecken.
    Von Italien und dem Medienzampano Berlusconi schweigen wir lieber ganz.
    https://www.youtube.com/watch?v=PLxtpZwrrGs

    Der ORF gehört tatsächlich zerschlagen und auf einen kleinen öffentlich-rechtlichen Rest zurückgeführt.
    Und es braucht Parallel dazu ein wirklich gutes Mediengesetz.
    Bleibt dann nur noch das Problem, dass die Strukturen in Österreich eben klein sind, und oftmals bereits “verdorbenes” junges Personal nachrückt um die Reihen der medialen Cliquen aufzufüllen.
    Darum danke lieber Gott für die neuen Medien! 😉

  9. raindancer

    @aneagle 12. SEPTEMBER 2017 – 12:13

    und das ist ihre Auffassung von neutralen Medien?

  10. raindancer

    @astuga
    ich finde diesen Satz bezeichnend
    Der Mauerbau zeigt, dass die Terrorgefahr in Österreich viel größer ist, als die Regierung zugibt.

  11. Marianne

    Neutrale Medien, sprich neutrale Meinungsmache, wann hat’s das je gegeben?

  12. raindancer

    @Marianne
    wahrscheinlich nie, aber man muss auch nicht sowas fördern was eindeutig nicht neutral ist und sich auch nicht darum bemüht.

  13. Thomas F.

    “Über die Privatisierung der de facto Privatsender ORF1 und Ö3 wird inzwischen in allen Parteien nachgedacht.”
    Eben. Mehr als nachdenken ist es nicht. Keiner der Kandidaten verspricht uns, den Staatsfunk einfach abzustellen.
    Und Brandstetter fordert es natürlich auch nicht. Er kommt ja selbst aus diesem Sumpf.

  14. mariuslupus

    @Falke
    Sie erwarten doch nicht das Insassen eines linkspolitischen Streichelzoos in der Lage sind, sich vorzustellen, dass sie plötzlich in der freien Wildbahn, ganz alleine, auf sich gestellt, für ihr Paperl, ihr Vierterl und ihre Harpfn, arbeiten sollen. Ein absurder Gedanke. Ein Albtraum.

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