Warum Trump so erfolgreich ist

“…..Auf die Nerven geht vielen US-Amerikanern die Verlogenheit ihres politisch korrekten Establishments, das sich hinter leeren Worthülsen versteckt, Wähler damit abfüttern will und ansonsten den Anschein erweckt, der selben Retorte zu entstammen: Einheitsmarketing, Einheitsauftreten, Einheitswortwahl, Einheitspräsentation, Einheitslügen. Donald Trump repräsentiert hier das Anti-Establishment und hat Zulauf, Zulauf von all denen, die “fed-up” sind, mit dem, was ihnen das politische Establishment zu bieten hat: sie haben die Nase gestrichen voll…..” (hier)

25 comments

  1. sokrates9

    Hervorragender Bericht wie Dank Internet / moderner Kommunikation die Herrschenden “aufgeblattelt” werden!
    Doch reicht das aus? Eine träge amorphe Masse die immer mehr an Bildung dank der entsprechenden Schulen und der Indoktrination beginnend im Kindergarten verliert, ist leicht manipulierbar und läuft jedem Brot und Spiele versprechenden Apostel blind nach!
    Der richtige Ansatz zu “CHANGE” wäre ein Wertekorsett für die Eliten; doch das wird es nicht geben!
    Allein der Ansatz einer persönlichen Verantwortung und entsprechende echte Konsequenzen bei kriminellen Verhalten (Vermögensbeschlagnahme bis zur Mindestsicherung)würde viel bewirken!

  2. Alfred Reisenberger

    Sehr richtig, jemand, der die Wahrheit sagt, auch wenn sie nicht immer politisch korrekt formuliert ist. Sieht nicht schlecht aus für Trump. Nur bis ins Weiße Haus ist es noch ein langer Weg. Keep going Donald!!

  3. Falke

    Sehr gut dazu passt ja die kürzliche Verschärfung des “Verhetzungs-Paragraphen”, wonach “Hetzreden” schon bei mehr als 10 Zuhörern strafbar sind (also bereits am sogenannten Stammtisch – früher waren es 150) – dank dem ÖVP-Justizminister Brandstetter.
    Kabarettreif die Dankesrede von ORF-General Wrabetz anlässlich der Verleihung des Titels “Manager des Jahres”: Der ORF habe die Aufgabe, die im Internet und den social media zirkulierenden Unwahrheiten zu korrigieren 😉

  4. Lisa

    @Falke: Das finde ich gar nicht so falsch. Erst Massen führen zu Ungutem. Da verkünden welche stolz – egal, ob Veganer, AfDler, Trotzkisten oder Zeugen Jehovas: “wir sind schon über 5000 – oder mehr “. Also ob eine möglichst grosse Anzahl eine Sache besser machen würde. Wenn ich ein Kleid kaufen will und mir die Verkäuferin sagt “das wird sehr gern genommen” verzichte ich lieber auf den Kauf als in einer Massenware rumzulaufen! Nicht nur, dass Tausende nicht irren können , sondern sie tun es tatsächlich meistens…
    Und dazu gleich auch
    @AlfredReisenberger: Dass Leute wie Trump so erfolgreich sind, kann man in der Geschichte nachlesen: Hitler, Mussolini, Putin… Diese Massen, die einem „Führer“ zujubeln, erinnern an Ameisen eher als an eine zivilisierte menschliche Gesellschaft. Wo bleibt/blieb da das Individuum? Wer unzufrieden mit seinem persönlichen Leben ist, hat immer diese unbestimmte Sehnsucht, es möge etwas Grosses geschehen, Katastrophe, Super-GAU, Krieg, egal was. In einer von Narzissten durchsetzten liberalen, aber vertrauens- und bindungsarmen allzu satten Gesellschaft führen Beziehungs-oder Potenzprobleme, Streit in der Familie, finanzielle Unsicherheit, chronische Selbstwertzweifel, maues Identitätsbewusstsein und anderes Unangenehmes , zu nichts als weiteren Frustrationen und noch stärkeren Ohnmachts- und Einsamkeitsgefühlen. Man ist ja kaum bereit, für Änderungen persönliche – von keiner Masse mitgetragene – Konsequenzen auf sich zu nehmen, die (z. Bsp.) am Stolz kratzen und/oder schmerzliche Einsicht in die eigene Dürftigkeit offenbar werden lassen. Ein Krieg ist wenigstens etwas von globaler Bedeutung – buahhh, und i war aa dabei! Das eigene Leben befriedigend zu gestalten bringt indes kaum einen Eintrag in die Annalen der Geschichte, ja nicht mal die fünfzehn Minuten Ruhm, die Warhol jedem voraussagte…Jeder kann sich ausrechnen, dass eine bildungsmässig eher bescheiden ausgestattete Natur wie Trump lieber einen (Welt-)Krieg auslöst/befürwortet als jeder andere Kandidat. Aus der Ferne ist gut schiessen – und für den Mann-gegen-Mann- Einsatz kann man erst mal Schwarze und Latinos verheizen. Ein Armutsproblem weniger. Also, Homer Simpson for President! Abe wird stolz auf seinen Sohn sein…

  5. mariuslupus

    Noch ist er nicht erfolgreich, aber er könnte es werden. Immerhin hat er mehr an Substanz bieten, als Obama mit seinen “Yes, we can”, aber dass ist ausserordentlich gut angekommen, weil er ein Linker ist und die affirmative Unterstützung , hatte. Die Unisono Kampagne der linken Presse erinnert fatal an sie Hetzkampagne gegen Christoph Blocher und seine SVP in der Schweiz. Zum Schaden der Schweiz ist den Linken die Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat gelungen.
    @Lisa
    Die Argumentation dass Trump einen Weltkrieg auslösen wird, erinnert an die Propaganda gegen Putin, der als Kriegstreiber hingestellt wird. Aber es sind Leute wie Obama die durch die Unfähigkeit Krisen zu bewältigen dabei sind, Kriege zu initiieren und führen. Warum richtet sich ihr Furror nicht gegen Linkspopulisten ? Oder gibt es die nicht ?

  6. Thomas Holzer

    Der Wahrheitsgehalt vieler der sehr primitiven “Reden” des Herrn Trump ist wohl ziemlich verschwindend

  7. Rennziege

    21. Februar 2016 – 17:02 Lisa
    Manchmal gelingt Ihnen ja was Knuspriges. Aber Ihre endlose Suada über und gegen Donald Trump beweist nur Naivität und völlige Unkenntnis der Vereinigten Staaten mit all ihrer Vielfalt an kulturellen und politischen Strömungen. Haben Sie nicht mitgekriegt, dass Trump alle vergangenen Auslandseinsätze der US-Armee verurteilt und die Idiotie, man könne islamische Mittelalterlichkeit zu neuzeitlichen Demokratien umformen, der durch die klägliche Realität begründeten Lächerlichkeit preisgibt?
    Auch das ist ein Grund für Trumps (in Europa, bis auf GB) verteufelten Erfolg. Der Mann spricht einem großen Teil der US-Bürger aus der Seele; die sind es leid, dass Millionen Arbeitsplätze durch Clinton und seine Nachfolger in den Fernen Osten exportiert wurden und Millionen illegaler Einwanderer als Stimmvieh der Sozialisten (sprich: Democrats) wie auch als Lohndrücker naturalisiert werden sollen, wie “Messias” Obama dies anstrebt.
    Trump ist ein ungeschliffener Diamant, kein Apparatschik. Er wirkt durch sein erfrischendes, politisch völlig unkorrektes Auftreten, nicht durch milliardenchwere Wahlspenden.
    Ob er es wirklich ins Weiße Haus schaffen wird, ist zur Zeit noch nicht abzusehen. Aber Ronald Reagan, gelernter B-Movie-Schauspieler, war ja ebenfalls ein vom Establishment belächelter underdog, als er seinen Hut in den Ring warf. Doch er wuchs in seinen zwei Amtsperioden zu einem der besten Präsidenten, die die USA vor- und nachher hatten.

  8. Rennziege

    21. Februar 2016 – 17:53 Thomas Holzer
    Was finden Sie an Donald Trumps Wahlkampfreden primitiv, Meister Holzer?
    Verglichen mit dem mitleidheischenden, hanebüchenen Gestammel, das Österreichs, Deutschlands und die Pappnasen der EU sowohl im Wahlkampf als auch im Amt uns vorzuzeln, ist Trump ein Meister der Rhetorik. Er arbeitet auch komplett ohne Spin Doctors, Redenschreiber und Teleprompter; er spricht spontan, ohne Manuskript und Ciue Sheets. Und er antwortet gekonnt auf jede Frage aus dem Publikum, sei sie auch noch so unterkrottig.

    Mit Verlaub, übrigens: Der Wahrheitsgehalt aller Politikkerreden, egal ob im Wahlkampf oder im Amt, ist zu allen Zeiten eine quantité négligeable. Kommt nur drauf an, wer’s für bare Münze nimmt. Haben Sie oder Ihre Frau Gemahlin jemals den Wahrheitsgehalt von “Persil wäscht weißer” überprüft?

    Hätten wir ein Original wie Trump irgendwo in der europäischen Landschaft, hätten wir’s alle lustiger und interessanter. Nicht nur in den USA geht die Zeit der graugesichtigen, demoskopisch homogenisierten, verlustlos austauschbaren Drehorgelkurbler mit Tanzäffchen (die ihnen die nichtssagenden Reden geschrieben haben) zu Ende. Dem Himmel sei Dank!
    In Österreich wird’s allerdings dauern, ehe ein Original in den Ring steigt. Aber der nahende Staatsbankrott wird den Kochlöffel im Eintopf allmählich zur Rotieren bringen.

  9. Thomas Holzer

    Muslimen pauschal Einreiseverbot zu erteilen, ist -mit Verlaub- bullshit
    Damit zu prahlen, daß er sich auf die 5th Avenue stellt, einen abknallt, und niemand wird ihn belangen, detto.
    Daß er Blödsinnigkeiten über General Pershing auf den Philippinen verbreitet, detto.
    Daß er einerseits behauptet, die “bösen” Chinesen unterjochen die USA, sich andererseits selbst lobt, welch tolle Geschäft er mit diesen macht, detto.
    Und die Bombenteppiche, welche er auf verschiedenste Gebiete dieser Welt legen möchte, sowieso.
    Ich finde nichts erfrischendes an derlei aussagen; und ohne Pöbelei kommt er sowieso nicht aus

  10. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Dass linksliberale Europäer mit konservativen amerikanischen Politikern wie Donald Trump keine Freude haben, liegt auf der Hand.

  11. Thomas Holzer

    @CP
    Naivität ist Ihnen leider nicht abzusprechen!
    Trump ist ein Kasperl, genauso wie Lugner, und sonst nichts, schon gar nicht konservativ.

    Wollen Sie z.B. auch allen Muslimen die Einreise nach Österreich verbieten und die Ansässigen außer Landes schaffen?!

  12. Rennziege

    21. Februar 2016 – 19:08 Thomas Holzer
    Lustiger, jnterhaltsamer und interessanter als die komatöse EU-Nomenklatura ist dieser Donald jedenfalls. Und in keinem Wahlkampf (der in den USA mit ihren lokalen Vorentscheidungen weitaus demokratischer abläuft als in der Alten Welt) sollte ein kundiger Mensch wie Sie ein Wort auf die Goldwaage legen.
    Oder finden Sie, was mich enttäuschen tät’, das ewig gleiche, verdruckste Gezuzel von Faymann, Mitterlehner, Merkel, Juncker und Schulz etwa fesselnd?
    Trump polarisiert und provoziert, niemals höflich oder gar politisch korrekt. Was ihn einer wachsenden Anzahl von Amerikanern ans Herz wachsen lässt. In einer Demokratie mit intakter Subsidiarität aller Bundesstaaten ist so was halt möglich, hierzluande schon lange nicht mehr. Und ganz Amerika sehnt sich nach einem frischen Wind, den der einst gottgleiche Barack H. Obama nur seiner Golfhose entweichen ließ.

  13. Thomas Holzer

    Nein, tue ich nicht!
    “Leider” bin ich anscheinend so altmodisch, daß ich es für als nicht notwendig erachte, coram publico vulgär, mehr als nur simplifizierend, primitiv und dümmlich zu “argumentieren”.
    Gewisse Dinge sagt man einfach nicht (in der Öffentlichkeit), daß hat nichts mit PC zu tun, sondern schlicht und einfach mit dem guten, alten Anstand; man sollte auch ein gewisses Mindestniveau einfordern dürfen.
    Derlei “erfrischende” Demagogen wie Trump, Wilders, Strache, Gisy etc. sind eben jene, welche Massen in Bewegung setzen -respektive verdummte Einzelne zu einer kritischen Masse formen können- welche leider in der Lage sind, das Hirn des Einzelnen auszuschalten; das endet dann in Angriffen auf Busse mit “Neubürgern” und/oder Behinderung der Feuerwehr bei der Brandlöschung etc.

  14. mariuslupus

    Auch Ronald Reagan wurde von der linken Prasse belächelt, als ein schiesswütiger Cowboy lächerlich gemacht. Aber wer hat die Sowjetunion auseinadergonemmen, nicht der Liebling der Medien, Gorbatschew, sodern Ronald Reagan. Vielleicht, war es Nancy, aber der Effekt ist der gleiche.

  15. Rennziege

    21. Februar 2016 – 20:16 Thomas Holzer
    Ihren Spagat von Donald Trump zu sächsischen Neonazis könnte auch ein bestens ausgebildeter Zirkusakrobat nicht nachhüpfen.

  16. Thomas Holzer

    Ihr “Glaube” an Unbedarfte sei Ihnen unbenommen!
    Ich bleibe bei meiner Meinung, und Sie bei Ihrer; kein Problem. Sie und ich haben den großen Vorteil, daß die Wahrscheinlichkeit, daß wir uns wegen unserer Meinungen “in de Haare” bekommen werden, relativ gering ist. Bei der Masse an “demokratischen Dumpfbacken bin ich mir nicht mehr so sicher!.
    P.s.: soweit eruiert, waren das nicht primär Neonazis, sondern Menschen aus der “Mitte der Gesellschaft”
    Der Firniss der Zivilisatin ist mehr als nur dünn!

  17. Christian Peter

    @T. Holzer

    Kasperl ist Donald Trump keiner, immerhin hat er sich als Unternehmer ein (Milliarden-) Vermögen erarbeitet. Dass in amerikanischen Wahlkämpfen schärfere Töne angeschlagen werden als in unseren Breitengraden ist kein Geheimnis, und sollte nicht allzu ernst genommen werden.

  18. Lisa

    @mariuslupus:Blocher wurde zu Recht entfernt. Dese hemdsärmlige plakative Rhetorik passt nicht in ein Regierungskollegium. Als Person und Querdenker hat er sogar meine Sympathie und was er im Laufe der Jahre so von sich gab, hatte manchmal einen guten Kern – leider musste man immer ein Multipack mit anderen Forderungen wählen, wenn man eigentlich nur den guten Kern wollte und stimmte dann doch für den schlappereren Gegenvorschlag.In der (Schweizer) Politik dürfen Politiker zwar Ecken und Kanten haben, aber so aufmerksamkeitsgeile, eitle, l’art pour l’art-Rebellen untergraben die Seriosität und behindern die Arbeit des Kollegiums. Im Übrigen drückt er sich heute gemässigter aus.

  19. Lisa

    Nachtrag: ich habe nicht geunkt, dass Trump enen Krieg auslösen wird – aber wenn Krieg in derLuft liegt, würde sich ein Trump wohl schneller als sämtliche anderen Kandidaten für einen “heissen” Krieg entscheiden. Auch Putin hat einen Ruf zu verteidigen … und schliesslich: wozu haben wir denn all die raffinierten Waffen gebaut!?!

  20. Christian Peter

    Eines ist klar : Jeder Kandidat ist geeigneter für das Amt des amerikanischen Präsidenten als die Schreckschraube Hillary Clinton.

  21. Michael Haberler

    @mariuslupus: “wurde”… wird noch immer:

    wenn man deutschen ÖR-Dokumentationen glaubt, dann hat ja die Brandt’sche Entspannungspolitik die Sowjetunion zur Implosion gebracht, nicht der pöhse Reagan – da ist Geschichtsklitterung én gros im Gange

    unterm Strich war die aber bloss eine gigantische Unsolidarität der westlichen Sozialdemokraten an Dissidenten im Osten. Beim Jaruzelski haben sich westliche SP-Politiker inklusive unseres Kanzlers noch die Klinke in die Hand gedrückt, als der schon am Weg in den Gulli der Geschichte war.

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