Warum Tsipras den Schulden-Poker gewinnen kann

Von | 3. Juni 2015

“Griechenland hat gute Chancen, als Sieger aus dem Schuldenstreit hervorzugehen. Entweder die Eurozone kommt Athen entgegen – oder sie bleibt auf gewaltigen Verlusten sitzen.” (hier)

9 Gedanken zu „Warum Tsipras den Schulden-Poker gewinnen kann

  1. Karl Markt

    Deutschland hat Griechenland Geld geliehen, das es nie gegeben hat.
    Schon mal was von Geld aus dem Nichts oder Fiat Money gehört?

    Auf welchen Verlusten bleibt die Eurozone also sitzen?

  2. Christian Peter

    Ein weises Sprichwort bringt es auf den Punkt : ‘Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.’

  3. Klaus Kastner

    Erstaunlich, dass Wolfgang München erst 5 Jahre nach dem ersten Rettungspaket erkennt, dass Griechenland im Besitz der Nuklearwaffe ist (es kann gewaltige Verluste für andere Staaten verursachen). Der einzige Unterschied ist, dass die jetzige Regierung von Anfang an klar gemacht hat, dass sie bereit ist, diese Nuklearwaffe einzusetzen (“You have to be prepared to blow the whole thing up!” – FinMin Varoufakis kurz nach seiner Amtsübernahme).

    Die Verluste entstehen nicht mehr, sie bestehen bereits seit Jahren. Die einzige Frage ist, ob die anderen Staaten sie auf einmal realisieren müssen oder ob sie diese Verluste auf 30-50 Jahre verteilen können. Letzteres geht nur, wenn Griechenland zustimmt.

  4. cmh

    Wir san jetzt neger und die Neger ham dös Göld. (Pirron und Knapp)

    Statt dem Neger muss es jetzt Griechen heissen. Es ist aber ein gravierender Irrtum zu meinen, fiat money wäre eine Nullität. Diese Art Geldes zeigt immer auf denjenigen, der als nächstes zu leisten (in welcher Währung auch immer) hat. Ist man das selber, dann wird man ohne viel Federlesen bis auf die Unterhosen ausgezogen, auch wenn es ursprünglich nur die Nullität fiat money war.

  5. Thomas Holzer

    Die Eurozone bleibt so oder so auf gewaltigen Verlusten sitzen..

  6. Thomas F.

    Es war jedem von Anfang an klar, dass all das Geld, das nach Griechenland floß, nie zurückkommen wird. Jetzt rückt der Zahltag näher und alle Täter heucheln Betroffenheit. Man wird das Problem lösen, indem man noch mehr Geld schickt und damit den Tag der Wahrheit hinausschiebt. All das wird in eine Nebelgranate gehüllt, in der irgendwas von Reformen und Sparauflagen geheuchelt wird.

  7. sokrates9

    ThomasF@..Es war jedem von Anfang an klar, dass all das Geld, das nach Griechenland floss nie zurückkommen wird. – Jeden? Nein unsere Wirtschaftspartei ÖVP hat uns das als “gutes Geschäft” verkauft! Armselig, ist aber so auch unser glühender EU – ler Feymann hat das genauso gesehen!

  8. Fragolin

    Es gibt kein “entweder-oder”, sondern nur stündlich steigende Verluste, die durch Insolvenzverschleppung in astronomische Höhen getrieben werden.

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