Warum Umverteilung ungerecht ist

“……Ich glaube, Ungleichheit ist normal. Die gesamte Evolution funktioniert nur, weil es Unterschiede gibt. Unterschiede sind unentbehrlich – auch im alltäglichen Zusammenspiel der Menschen….” mehr hier

5 comments

  1. FDominicus

    Umverteilung als Wort ist ein Euphemismus.
    Ganz klar ausgedrückt bedeutet es. Wir nehmen es dem und dem ab und geben es dem und dem weil wir das so wollen.

    Vor dem Geben kommt immer das Wegnehmen:
    “Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. ”
    Erhard

    Auch Erhard:

    “”Solche ‘Wohltat’ muß das Volk immer teuer bezahlen, weil kein Staat seinen Bürgern mehr geben kann, als er ihnen vorher abgenommen hat – und das auch noch abzüglich der Kosten einer zwangsläufig immer mehr zum Selbstzweck ausartenden Sozialbürokratie:” (1958)”

    Und:
    “Wir kommen dann zu der grotesken Erscheinung, daß der übersteuerte Staatsbürger als Bittsteller bei dem gleichen Staat erscheint und versucht, auf dem Kreditwege das zurückzuerhalten, was nach Recht und Moral eigentlich sein Eigentum aus dem Ertrag seiner Arbeit sein müßte.” (1953)

    Umverteilung hat mit Recht nichts zu tun – überhaupt nichts.

  2. Erich

    Zu Erhard: Leider kann heutzutage der Staat den ihm gefälligen Bürgern mehr geben als er ihnen vorher abgenommen hat: er macht grenzenlos Schulden. Die EZB zeigt uns seit Jahren, wie das geht. Heutzutage ist es leicht, Geld aus dem Nichts zu schaffen. Ein Klick und schon ist es am Konto. Bis der Crash kommt, den natürlich wieder neben den Zinsen für die Schulden der Steuerzahler zahlen muss.

  3. Falke

    Warum sollte es denn gerecht sein, wenn man den Gescheiten, Fleißigen und Innovativen deren rechtmäßig erworbenes Eigentum wegnimmt (oder auch nur einen Teil davon), um es den Dummen, Faulen und Einfallslosen in den Rachen zu schieben? Ganz abgesehen davon, dass die ersteren dann möglicherweise die Motivation verlieren, wenn sie sehen, dass man auch ohne etwas zu tun, voll alimentiert wird. Menschen sind überhaupt nicht gleich; das Erbgut ist ganz entscheidend – auch wenn das die Linken und Grünen nicht wahrhaben wollen.

  4. Namor

    Ein fiktives Gespräch mit einem Strohmann. Warum wurde kein Advocatus Diaboli gewählt, wollte man es einfach oder konnte man nur einfach? Es gilt der Matthäus Effekt: denen die haben, denen wird gegeben. Und schon ist man Pareto verteilt. Wie beim Monopoly, am Ende hat einer alles. Und dann? Schlafsäale, billige Kohlenhydrate und Schmerzmittel als Breidbandmedikament, oder darf es ein wenig mehr sein?

  5. GeBa

    Das Sprüchlein von “Alle Menschen sind gleich” bringt mich jedesmal zum Kichern.

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