Warum uns die Euro-Krise noch lange erhalten bleiben wird

“……Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Euro-Krise sind eine Illusion. Wird die bisher praktizierte Rettungspolitik fortgeführt, ist es wahrscheinlich, dass die Krise noch Jahre währt. Zudem ist ein glimpflicher Ausgang nicht in Sicht. Die Große Depression in Amerika dauerte von 1929 bis 1945. Die Stagnation Japans währt seit 1990. Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik. Aus Furcht vor der erforderlichen scharfen Bereinigungskrise wird diese verschleppt und endemisch…” (hier)

2 comments

  1. Reinhard

    Aus drei Gründen:
    1. können unter dem Damoklesschwert der “Kriiieeese!” von der Politkaste ausbeuterische, demokratiefeindliche “alternativlose” Grauslichkeiten wie der ESM beschlossen und am unmündigen Bürger ausgetobt werden.
    2. können am Bürgerwillen vorbei die “Vereinigten Staaten von Europa”, eher eine zentralistisch-sozialistische EUdSSR mit entmündigten Untertanen, aufgebaut werden.
    3. entsteht über die Zeit neben der für die Obertanen praktischen politischen Abstumpfung des machtlosen Pöbels eine schwache Binnenwährung, die es in Verbindung mit einer immer stärkeren staatlichen Gewinnabschöpfung aus internationalen Geschäften bei besten Voraussetzungen für die Exportwirtschaft ermöglicht, eine Kaste von Obertanen mit “Devisen” ein Leben in Saus und Braus zu sichern, während der Arbeitspöbel für wertlose regionale Gutscheine malochen geht.
    Ja, die Systemkrise wird noch lange dauern. Weil jene, die dafür verantwortlich sind, zu viele Vorteile daraus ziehen können.

  2. Thomas Holzer

    “Alle drei Krisen verbindet eine verfehlte Geld- und Rettungspolitik”

    Und weil es damals nicht funktioniert hat, wird heute versucht, mit den gleichen Mitteln!, wider besseres Wissen, “die Krise” zu bekämpfen; ist ja alternativlos 😉

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