Warum Varoufakis nicht unterschätzt werden sollte

Der griechische Finanzminister dürfte an einem schlauen Endspiel für sein Land arbeiten. Und zwar so.

2 comments

  1. cmh

    Nicht nur Geld, sondern vor allem der Kredit sind eine Sache des Glaubens. Das Gegenteil heisst Repudiation.

    Es liegt nun auf der Hand, dass die Griechen das Geld, das man ihnen gegeben hat verputzt und verjuxt haben. Alles Geschwafel ändert nun nichts mehr daran, dass eben kein Geld mehr da ist. Sie sind schon pleite und wir als Gläubiger haben damit auch nix mehr.

    Der einzige Grund für das derzeitige Herumlavieren und Herumquatschen ist nicht, dass unter einer griechischen Bettdecke noch einmal eine Golddrachme gefunden wird, sondern es geht schon seit geraumer Zeit nur mehr darum, wer von allen Nichtgriechen (und das sind wir alle) jetzt auf den Schulden sitzen bleibt und wer sich mit dem guten Geld aus dem Staube machen kann.

  2. Rennziege

    Levantiner waren den Mitteleuropäern stets überlegen: im Schmäh, im Rosstäuschen, in der Schönfärbung von Staatspleiten, als an wildfremden Busen genährte Schlangen.
    Kurz: Als Parasiten. Aber damit kamen sie immer durch. Warum ausgerechnet jetzt nicht?
    Dieser Chuzpe haben die €uro-Retter mnichts entgegenzusetzen — zumal sie auch täglich so einfältig sind, ihre Verhandlungsposition zu unterminieren, indem sie einen Grexit coram publico ausschließen.
    Wie sagt man im Fußball? A aufg’legter Ööfa!

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