Warum wir auf Warren Buffet hören sollten

Der weltbekannteste Börseninvestor Warren Buffett zieht sich massiv aus Banken zurück, das gilt als Misstrauensvotum gegenüber der Finanzbranche und dem Aktienmarkt. Die Börsenlegende erwartet offenbar eine schwere Rezession mit unabsehbaren Verwerfungen. / mehr

8 comments

  1. Otto Mosk

    buffet hat recht, was die alte industrie betrifft. doch es gibt in all diesen zeiten neue gelegenheiten, die industrie von morgen. z.b. sind takeawayfirmen wie “deliveryhero” oder “hellofresh” die zukunft. auch der online apotheker “shop apotheke” oder “zooplus”, ein zusteller für tiernahrung hat potential. und natürlich wasserstoff autohersteller wie “powercell” sind die firmen der zukunft.
    die zukunft wird, wie schon in der vergangenheit, von jungen leuten bestimmt. ob das dabei sinnvoll ist, hat langfristig gesehen, keine relevanz.

  2. Gerald Steinbach

    Das Portfolio von Berkshire Hathaway ist sehr geprägt von Versicherungen, Banken oder so Trendverschlafene Firmen wie Kraft.
    Natürlich ist Buffet sehr interessiert daran , das die Bären noch einmal kräftig ihre Tatzen einsetzen und er die New Economy kaufen kann wie Tencent, Alphabet,….
    Typisch für seine Old school war, dass er sich gerade für KI, Clouding,…vor ein paar Jahren gerade IBM einverleibt hatte, wo die Transformation schon sehr laaaaangeee dauert.
    Der letzte Griff mit den US Airlines zeigt das die Zeit des Orakels vorbei ist, man sollte auf seine Einschätzungen mMn nicht mehr so hoch gewichten.

  3. Otto Mosk

    @gerald steinbach
    zustimmung, seine zeit ist vorbei.
    man sollte bei investments generell mehr auf sich hören;-)

  4. Gerald Steinbach

    Otto Mosk
    Ich mein dies natürlich nicht abschätzig , aber mit beinahe 90 Jahren ist es Zeit sich aus den operativen Bereich zurückzuziehen, das Buffet sehr großes geleistet hatte, steht außer Frage

  5. Gerald Steinbach

    Nachtrag
    Man möchte ja nicht dauernd auf Europa hinhauen, aber…
    ….von dieser New Economy kommt von Europa
    fast gar nichts, ad hoc fällt mir jetzt bei clouding, KI ,..nur SAP unter den Big Playern ein, die momentan auch Probleme haben, die Musik spielt eindeutig auf anderen Kontinenten, irgendwie auch bezeichnend…

  6. Otto Mosk

    unter anderem auch weil die rechtlichen rahmenbedingungen um giganten wie facebook oder amazon zu schaffen in euopa leider nicht gegeben sind.

  7. Gerald Steinbach

    Otto Mosk
    Genau das ist der bottleneck

    By the way

    Renault kämpft ums überleben
    Nissan streicht stellen in Europa Laut teletext
    Laudamotion streicht 300 stellen in Wien
    Lufthansa, AUA ……

    Da braut sich über Europa einiges zusammen und diesmal wird es kein Happy End geben, wobei bei der Autoindustrie die EU bereits die „“Vorarbeiten“ erledigt hat
    Unruhen in Europa nicht auszuschließen
    Frankreich wird mMn damit beginnen

  8. Johannes

    Für mich persönlich ist es interessanter wie George Soros die Krise nützen wird um daraus Kapital zu schlagen. Er ist mit seinen geschätzten 8,3 Milliarden ein Leichtgewicht gegen die 69,5 Milliarden von Buffett aber er hat es verstanden in der Finanzkrise 2008 allein durch Goldkauf und Verkauf zum jeweils richtigen Zeitpunkt unglaubliche Gewinne zu erzielen.

    Mitarbeiter von Soros berichten das es stets volles Risiko geht wenn er den ganz großen Gewinn wittert. Durchaus möglich das er beim nächsten mal daneben greift, man wird sehen.

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