Warum wir Eliten brauchen

Von | 9. November 2015

(MARCUS FRANZ) Ein Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, alle Menschen wären in ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht gleich. Gleiches Einkommen, einheitliche Ernährung, gleiche Kleidung, gleich große Wohnungen, gleiche Autos, gleiche Bildung, einheitliche Freizeitgestaltung usw., einfach alles wäre für alle gleich. Jede Neuerung, Erfindung oder Veränderung käme allen Leuten gleichermaßen zugute. Es gäbe sozio-ökonomisch betrachtet nur völlig gleichgestellte Männer und Frauen, auch die Kinder wären in absolut gleichen Settings zu erziehen. Und um diese Gleichheit aufrechtzuerhalten, wäre der Staat deren oberster Wächter. Abstruse Gedanken? Keineswegs. In abgeschwächter Form wurde dieses Experiment durch die Oktoberrevolution 1917 eingeleitet und danach über 70 Jahre lang durchgeführt. Der Ausgang dieses Experiments ist bekannt.
Weniger bekannt als der Ausgang des kommunistischen Experiments ist, dass eine der Grundvoraussetzungen jeden gesellschaftlichen Lebens Ungleichheit heißt. Nur unter grundsätzlich ungleichen Bedingungen können dynamische Prozesse entstehen, die eine Weiterentwicklung von Gesellschaften ermöglichen. Sozio-ökonomischer Fortschritt gelingt nur, wenn sich immer wieder Eliten bilden, die als Avantgarde einer Gesellschaft Neues schaffen und auf diese Weise anderen Gesellschaftsgruppen Anreize geben, ihnen nachzufolgen.
Egal, ob in der Kunst, der Wirtschaft, im Sport oder in welcher Sparte auch immer, Weiterentwicklungen gedeihen nur dann, wenn Einzelne oder Gruppen neue Ideen und Leistungen bringen oder wenn sie das Neue und Unbekannte wagen. Am meisten haben Gesellschaften von im wahrsten Sinne Unternehmungslustigen profitiert, von Menschen, die aufgebrochen sind, um etwas zu verändern. Historische Belege dafür füllen ganze Bibliotheken: von der Völkerwanderung bis zur Besiedelung Amerikas, von der Erfindung des Rades bis hin zum PC. Alles Leistungen von Menschen oder Menschengruppen, die anders waren als die anderen, also ungleich.
Politische Richtungen und Ideologien, die auf dem Willen zur Herstellung einer universellen Gleichheit beruhen, gehen also in eine prinzipiell kontraproduktive Richtung. Zum einen, weil sie wider die menschlichen Grundeigenschaften wie Individualität, Ehrgeiz, Erfindungsgeist und Mut agieren und zum anderen, weil sie durch das Ansinnen der Gleichheit das Wesen des Lebens per se attackieren, denn die Evolution beruht auf Ungleichheit und Veränderung. Für den Menschen bedeutet das: Gerade die Unterschiede erzeugen die Fülle von individuellen Möglichkeiten und Lebensläufen und bieten Raum für Phantasien, Vorbildwirkungen und Kreativität.
Das Schaffen von oktroyierter Gleichheit funktioniert in Gesellschaften daher nur durch Zwang: indem man die Gescheiten bremst, die Umverteilungen forciert, die Einkommen limitiert, die Steuern erhöht und wirtschaftliche Individual-Aktivitäten jeder Art reduziert – sprich, indem man alles verstaatlicht. Der Wille zur Gleichheit bedeutet daher Hemmung der Eliten und somit Hemmung der Weiterentwicklung. Das Szenario der allumfassenden Gleichheit bedeutet das Ende jedes Individualismus, jeder persönlichen Freiheit und jedes Fortschrittgedankens. Übertriebene Gleichheit beendet jeden dynamischen gesellschaftlichen Prozess und ist letztlich der Stillstand allen Lebens.
Erstrebenswert hingegen ist es sehr wohl, im Sinne der gesellschaftlichen Entwicklung dem Einzelnen etwa möglichst breite Chancen zur Bildung zu ermöglichen und die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich diejenigen, die das Potenzial haben, gut entfalten können – und zwar ohne Ansehen von Herkunft, Rang oder Namen. Förderung von Förderungswürdigen und nicht die Förderung von Unwilligen oder Unfähigen um jeden Preis sollte dabei die Devise sein. Dass dabei niemand unter die Räder kommen soll, versteht sich in einer verantwortungsvollen und zum Glück noch immer von christlichen und humanistischen Grundgedanken geprägten Bürgergesellschaft von selbst und braucht hier nicht näher ausgeführt zu werden. Nur soviel: Zweifellos muss die Armutsproblematik weiter thematisiert werden, aber objektiv und sachlich und nicht mit jenem weinerlichen und pathetischen Gestus, der nur allzu oft von unseren hauptamtlichen Armutsbekämpfern gepflegt wird.
Erschwerend für eine Redimensionierung des Gleichheitsprinzips kommen die diesem Grundsatz immer gerne beigefügten Vokabel „Solidarität“ und die gerade wieder hochaktuelle Legende von der „Sozialen Gerechtigkeit“ hinzu, weil diese Begriffe inhaltsleer sind und nur dazu taugen, die Jünger des Neides auf den Plan zu rufen. Solidarität kann nämlich übersetzt werden als „Die andern sollen zahlen!“ und zur vielbeschworenen sozialen Gerechtigkeit ist der Nobelpreisträger Friedrich v. Hayek zu zitieren: „Das Wort Soziale Gerechtigkeit ist Unsinn, weil der Begriff Gerechtigkeit die Regeln des Handelns bestimmt und nicht eine Zuteilungstätigkeit. Und handeln können nur Individuen, nicht der Staat. Die ganze Idee, dass der Staat bestimmt, was jeder haben soll, hat mit dem eigentlichen Gerechtigkeitsgedanken überhaupt nichts zu tun; es ist ein Missbrauch des Wortes.“ (Zürich, 1981).
Grundsätzlich ist es im sozialpolitischen Diskurs also notwendig, die überkommenen Begriffe namens Gleichheit, Soziale Gerechtigkeit und Solidarität neu zu bestimmen: Gleichheit kann es nur im rechtlichen Sinne als Gleichheit vor dem Gesetz und als Gleichheit der Chancen geben. Auf der anderen Seite ist Ungleichheit zunächst das Lebenselixier jeder Gesellschaft und prinzipiell notwendig. Der Topos Soziale Gerechtigkeit sollte aufgrund seiner Unsinnigkeit überhaupt ersatzlos aus der Debatte gestrichen werden. Und der Begriff Solidarität muss zuallererst als Aufruf zur Eigenverantwortung verstanden werden, denn nur wer für sich selbst sorgen kann oder sich zumindest darum bemüht, wird dies auch für andere können.

18 Gedanken zu „Warum wir Eliten brauchen

  1. Lisa

    Gleichheit vor dem Gesetz würde genügen, denn auch die Chancengleichheit ist bei der nun mal existierenden Ungleichheit der Menschen unmöglich. Erinnert an den Witz, wo Affe, Fisch, Vogel, Hund und Elefant die Regeln für den Wettbewerb bekommen, und zwar ” für alle gleich: wer klettert an schnellsten auf den Baum?” Solidarität (freiwillige, nicht die Zwangssolidarität der Steuern und Sozialabgaben 😉 ) , funktioniert nur, wenn ich die Menschen liebe, mit denen ich solidarisch bin – Solidaritiät mit Unbekannten ist schon ziemlich konstruiert und kopflastig: es ist vernünftig, mit den mir unbekannten Bürgern sollidarisch zu sein, denn ich bin auch einer von ihnen, m.a.W., wenn ich was für die tun, sollten die auch was für mich tun“ (do ut des). Wir brauchen keine Eliten – die etablieren sich in einem fortwährenden Machtkampf schon selbst *g*! Der Affe wird den Wettbewerb gewinnen… Was wir brauchen würden, wäre eine Wettbewerbsveranstaltung, wo die Regeln (demokratisch) so festgelegt sind, dass jeder nach seinen Begabungen und Kräften auf einen grünen Zweig kommt und nicht nur der Affe oder – auf seine Art – der Vogel. Die Menschen sind von ihrer Anlage und ihrem Charakter her nun mal nicht gleich, nicht einmal eineiige Zwillinge!

  2. Christian Weiss

    Der Begriff “Solidarität” meint heute in der Praxis “Zahlen soll ein anderer!”

  3. Lisa

    Es gibt schon Einzelpersonen, die für Flüchtlinge bürgen, das ist echt solidarisch, denn wenn man seinen engagierten Helfer persönlich kennt, benimmt man sich anders, als wenn ein “Staat” (Was’n das?) Gelder verteilt. Bei dieser Art von Solidariät kann man auch eine wie immer geartete Form von Gegenleistung erwarten. Die GEfahr, dass sich Abertausende von Bürgern so engagieren ist minim – und das Flüchtlilngsaufnahmeproblem wäre gelöst.

  4. Fragolin

    Herr Franz, sitzen Sie nicht rein zufällig im Parlament eines Staates, der täglich den Rechtsbruch der einen ahndet und den Rechtsbruch der anderen forciert, also “Gleiches Recht für Alle” permanent bricht?
    Was tun Sie dagegen?

  5. Mona Rieboldt

    @Lisa
    Und wenn noch so viele für Flüchtlinge bürgen, wäre das Flüchtlingsproblem keineswegs gelöst. Es würde weiterhin einen Verdrängungswettbewerb geben um Wohnungen, Arbeit etc.Und dieser Wettbewerb findet im unteren Teil der Gesellschaft statt, weil 90% der Asylanten, die man als Flüchtlinge bezeichnet, nur wenige Jahre Schulbildung haben, teils Analphabeten sind. Sie nehmen ja keinem Akademiker oder Chefredakteuer den Arbeitsplatz weg. Sie konkurrieren mit Leuten, die selbst nur prekäre Arbeitsstellen haben, auf billige Wohnungen angewiesen sind etc.

  6. Rennziege

    9. November 2015 – 12:16 Fragolin
    Ob Marcus Franz oder Herr Vetter — egal, sie werfen mit abgelutschten Phrasen à la “erstrebenswert”, “müssen wir”, “sollte” um sich, klauen auch schamlos beim wesentlich präziseren Andreas Tögel … und schwurbeln uns was vor, das schon nach der dritten Zeile déjà vu ist. Was darauf geradezu lähmend folgt, ist Blah-Blah.
    Erwarten diese Herren, dass wir ihre redundanten Ergüsse zu Ende lesen? Dass wir ihnen etwa Beifall für zutiefst abgestandene Weisheiten spenden?

    Hat einer dieser beiden parlamentarischen Sesselfüller jemals seine Stimme erhoben, um gegen den mumifizierten Konsens der österreichischen Politik wenigstens ein zaghaftes Falsett-Stimmchen zu erheben? Hat Dr. Franz wenigstens einmal sein Stethoskop an den Brustkorb seiner Partei gelegt?

    Nein. Sie erzählen uns was, von irgendwo abgekupfert; sie werden sich hüten, für das, was sie predigen, das exzellent manikürte Pfoterl zu heben, denn das würde das Pfründerl aufs Spiel setzen.

    Und diese beiden Wunderwuzzis sind sich beharrlich zu schade, um uns einer Antwort auf unsere Fragen für würdig zu befinden — just in jenem überschaubaren Blog, der ihre Plattheiten veröffentlicht.
    Wie sagten Sie so schön, Fragolin, sinngemäß wiedergegeben? “Das Handerl heben, wenn’s Glöckerl läutet.” — Jeder Affe auf einer Jahrmarkts-Drehorgel hat mehr Hirn, Charakter und Rückgrat.

  7. Lisa

    @Mona Rieboldt: nicht das Flüchtlingsproblem – das Flüchtlings-Aufnahme-Problem. Nur die dürfen rein, die einen Bürgen haben – und das sind vermutlich seeehr wenige. Sie vielleicht?

  8. astuga

    Leistungseliten waren noch nie ein Problem.
    Probleme verursachen sog. Eliten wenn sie über Gebühr Macht und Einfluss akkumulieren und am Gesellschaftskörper schmarotzen (Stichwort Öffentliche Mittel), ohne echten Mehrwert zu schaffen.
    Vielleicht auch noch als eigene Kontrollinstanz, wie bei den politischen Parteien.
    Das ist dann nichts anderes als ein neuer Feudalismus und Selbstbedienung.

    Es gibt da diese schöne alte (und verlogene) Geschichte von der musizierenden Grille die nicht für den Winter vorsorgt, und über die fleißigen Tiere lacht.
    Im Winter friert und hungert sie dann, aber zum Glück kann sie ja Fidel spielen, und so erfreut sie die anderen Tiere die sie dann über den Winter durchfüttern.
    Nette Geschichte.
    In der Realität haben allerdings die fleißigen Bauern und Handwerker im Winter selbst musiziert und für Unterhaltung gesorgt, und haben dazu keine “Elite” gebraucht die sich bloß selbst inszeniert.

  9. Christian Peter

    @Rennziege

    ”Die Politik ist eine Hure” lautet ein altes und weises Sprichwort.

  10. astuga

    Die Politik ist allzu oft leider beides.
    Zuhälter wie dumme (!) Hure.

  11. Fragolin

    @Rennziege

    Durch das konsequente Ignorieren jeglicher Anfrage regt sich eben der Verdacht, dass diese zwei Prachtbeispiele österreichischer Politikpraxis

    1. es nicht für nötig erachten, die Kommentare zu ihren Ergüssen überhaupt zu lesen, weil es zwar der Selbstdarstellung dient, sich irgendwo monologisierend zu äußern, aber ihnen am A** vorbei geht, was der Pöbel darüber denkt, oder

    2. es nicht für nötig erachten, sich in irgend einer Weise auch nur einem einzigen der ihren Job bezahlenden Menschen in diesem Land gegenüber zu erklärend zu öffnen, was sie eigentlich für ihr nicht gerade unüppiges Geld so den lieben langen Tag tun außer getreu Punkt 1 Monologe zu verfassen, in denen sie die Unzulänglichkeit des eigenen (Nicht-?)Tuns bejammern, oder

    3. es nicht für nötig erachten, irgend etwas zu tun, so dass sie auch nichts erklären können und nicht in der Lage sind, zu antworten.

    Egal welcher der 3 Punkte zutrifft, er führt zu genau jener wachsenden Entfernung zwischen der abgehoben davonschwebenden “Elite” unserer Parlamentswurschteln und der gemeinen Plebs, die diesen Obertanendarstellern das üppige Bühnenhonorar erwirtschaften, ansonsten sich aber als ignoriert betrachten darf.

    Eine Erfahrung aus dem täglichen Gespräch könnte ich diesen zwei mit wehenden Fahnen den Futtertrögen nachlaufenden Politikerdarstellern (danke, Herr Holzer) und allen ihren lieben Kollegen und -Innen auf den Weg geben, so sie überhaupt unser unwichtiges Gekrakel ihres durchlauchtesten Interesses für würdig befinden: Die Menschen hier unten in den Niederungen des Alltags sind nicht politikverdrossen, ganz im Gegenteil, die Politik beschäftigt zunehmend die Gespräche der Menschen, aber sie sind eurer abgehobenen Kaste der wie grunzende Schweine um die mit üppigem Futter gefüllten Tröge, der mit leeren Versprechungen, unter Gewaltandrohung abgepresstem Geld und Schuldnerpflichten unserer Kinder und Enkel gefüllten Maststationen drittklassiger Selbstdarsteller überdrüssig, die ihre einzige Gegenleistung für die tägliche Fütterung darin sehen, gelegentliche Monologe über die Zustände in diesem Land abzusondern, ohne auch nur eine einzige Minute des Tages darüber nachzudenken, was sie TUN könnten, um diese zu verbessern. Die Leute sind nicht Politikverdrossen, sondern PolitikERverdrossen. Und in diesem Fall liegt es mir am Herzen, auch zu gendern: von den PolitikerINNEN haben sie genauso den Kanal voll.

    Aber wenn die Regierung und ihre pawlowschen Wauwauchen so weiter machen, hat sich zumindest für die Überläufer vom TS der Versorgungsstadl Parlament bald erledigt. Und bitte kein Jammern, wenn man und frau bald auf einem geringer dotierten Versorgungspöstchen im Hinterland des als neue Heimat gewählten Politmafiaclans endet, denn das ist immer noch der Vorteil unserer als Demokratie getarnten Parteiendiktatur, dass das Beenden der politikschen Karriere unblutig vonstatten geht. Den es gibt mindestens 50 Wege, auf denen sich ein Volk seiner Politiker entledigen kann, aber nur sehr sehr wenige davon lassen die Politiker dabei am Leben.

  12. Christian Peter

    @Fragolin

    wer Politiker oder politische Parteien ernst nimmt, hat von Politik noch nicht viel verstanden.

  13. Lisa

    @Fragolin: Ihre (und wenige andere) Antworten entlocken mir oft ein lautes Lachen oder zumindest ein stummes Schmunzeln vor dem Bildschirm, Dankeschön (ich werde wohl ab und zu noch mitlesen, zumindest die Artikel, aber aufs Kommentieren verzichte ich lieber. Mir von mancher Seite zu hasserfüllt, zu angriffig und so gar nicht neoliberal. Dabei ist mir dieses Gedankengut von all den politischen Richtungen noch am sympathischsten. Und Verzeihung für die vielen Vertipper – ich lass die Texte – ungeduldig, wie ich bin, in der Regel nicht erst durch den Korrektur-Wolf, sondern tipps halt so in den Kasten!)

  14. Fragolin

    @Lisa
    Herzlichen Dank und ein ehrliches: Schade! Lassen Sie sich durch den manchmal etwas rauhen Ton nicht verjagen; ich glaube dieser resultiert auch aus der wachsenden Verbitterung vieler Menschen, die das Gefühl haben, das ihre schöne und geliebte Heimat einfach vor die Hunde geht. Natürlich sollte man eine gewisse Contenance wahren, aber auch mir fällt dies gelegentlich schwer.
    Was wir brauchen, oder besser, was uns als Letztes bleibt, ist freie Meinungsäußerung und Meinungsvielfalt. In diesem Sinne auch einen Dank an den Hausherren, mit dem ich auch nicht immer einer Meinung bin, aber der uns diese Streitbühne zur Verfügung stellt.
    Einheitsbrei und schweigendes Nackenbeugen sind die Ziele der Erschaffer der Neuen feudalen Weltordnung.
    Schweigen Sie nicht, streiten Sie!
    Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

  15. Rennziege

    10. November 2015 – 18:30 Lisa
    Auch von mir einen herzlichen Gruß an Sie! Nicht nur die paar Weiber, die wir hier sind, würden einen herben Verlust erleiden, wenn Sie sich in die Büsche schlagen. Auch ich hab’ hier schon reichlich auf den Deckel gekriegt, aber selten unfair. Das sollten auch Sie locker aushalten, gell?

  16. Lisa

    @Rennziege: Verlust? Oh, Gott, nein, das wollt ich nicht, da werd ich wohl müssen, nur schon wegen der Frauenquote 😉 Ich steck nun mal Dinge allgemein nicht locker weg, sonst würde mir das Elend auf der Welt und die hilflosen Hilfsversuche am A… vorbeigehen. Hab mich schon oft gefragt, warum das Bilderverbot im Islam eigentlich nicht auch für Handy-Bilder (IS!) und TV gilt. Letzterer ist bei mir seit Jahren aus der Wohnung verbannt. Nutzt aber doch nix, die ungebetenen Informationen fernzuhalten.
    @Fragolin: mit dem Wort „Verbitterung“ haben Sie meine Mitleids- und Verstehenwollen-Taste gedrückt – na gut, ich da trau ich mich wieder…Danke für die Ermutigung!

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