Was darf die GIS? 12 Fakten zu Hausbesuch und Zahlungspflicht

“Um kaum eine österreichische “Service-Stelle” ranken sich so viele Missverständnisse wie um die Gebühren Info Service GmbH (GIS). Wer muss zahlen, wofür muss man zahlen – und was passiert, wenn man nicht zahlt und Besuch von der GIS bekommt?…” (hier)

7 comments

  1. Selbstdenker

    Eine Bürgerrechtsbewegung gegen politische Belästigung wäre die richtige Antwort auf die Zwangs-“Kundschaft” beim ORF sowie die Zustellung unerwünschter “Gratis”-Zeitungen (ja, das sind die mit den zweiseitigen Inseraten von politischen Parteien, Kammern und staatlichen bzw. halbstaatlichen Betrieben).

  2. Christian Peter

    Am besten ist es, per Internet fernzusehen, dann erspart man sich die GIS – Gebühren auf jeden Fall. Fernsehgeräte sind eigentlich völlig verzichtbar, auch Streamingdienste bieten mittlerweile fernsehen in HD – Qualität.

  3. Thomas Holzer

    Einfach abschaffen, dann bedarf es auch keine Diskussionen, was die GIS darf und was nicht!
    Und wieder innerhalb weniger Sekunden ein unnotwendiges “Thema” erledigt; so schnell ginge es, wenn man nur wöllte 😉

  4. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Das derjenige, der (freiwillig) konsumiert, auch zahlen sollte, ist an sich nicht das Problem.

    Der Trick vom ORF besteht ja darin, dass er unverschlüsselt sendet und dann alle zahlen lässt, die den ORF aufgrund vom Besitz von Empfangsgeräten – unabhängig vom tatsächlichen Konsum – empfangen könnten.

    Diejenigen (wie z.B. ich), die sich den ORF nicht freiwillig antun, werden dazu genötigt für ein Programm zu zahlen, das sie nicht sehen bzw. hören wollen. Das ist das erste Problem mit dem ORF.

    Das zweite Problem mit dem ORF ist, dass er sich gezielt unter maximaler Beugung von Lizenzvergabeverfahren sämtliche Frequenzen unter den Nagel reißt um dort Programme zu senden für die a) weder ein ausreichender Bedarf und b) eine öffentlich-rechtliche Legitimation vorhanden ist.

    Das dritte Problem mit dem ORF ist, das seine Berichterstattung nicht ausgewogen ist. Unter “Ausgewogenheit” versteht man beim ORF die Schichtung von Informationssendungen, Sportsendungen, Serien und Spielfilmen. Dieser Begriff bedeutet in der ORF-Praxis jedenfalls nicht, dass in einer öffentlichen Debatte allen Beteiligten eine angemessene und unparteiische Möglichkeit gegeben wird, den eigenen Standpunkt einem breiten Publikum zu vermitteln. Meist lässt man überhaupt nur eine Seite zu Wort kommen und behandelt andere Standpunkte mit negativ verzerrter “Berichterstattung”.

    Das vierte Problem mit dem ORF ist, dass er in einer steuer- und sozialversicherungsmäßig sehr begünstigten Rechtsform einer Stiftung organisiert ist, obwohl er sich in erheblichen Maße privatrechtlich und ohne öffentlich-rechtlichen Auftrag betätigt.

    Das fünfte Problem mit dem ORF ist, dass sich seine Journalisten gerne über vermeintliche Privilegien anderer Berufsgruppen auskotzen, viele Ausnahmen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht aber genau auf den ORF und seine Mitarbeiter zugeschnitten wurden.

    Das sechste Problem mit dem ORF ist, dass der sogenannte Publikumsrat nicht im geringsten seine Zwangskunden repräsentiert. Die “Wahl” vom “Publikumsrat” ist eine Farce, die es in so einer Ausprägung nur in der ehemaligen DDR gegeben hat.

    Das siebte Problem mit dem ORF ist, dass die Bestellung seiner Organe ausschließlich politisch und nicht nach objektiven, leistungsbezogenen Kriterien (Kompetenz, Erfahrung, Leistung, etc.) erfolgt.

    Das achte Problem mit dem ORF ist, das die ORF’ler überwiegend von sich selbst eingenommene und intellektuell nur mittelmäßig begabte Kotzbrocken sind. Im benachbarten Bayern ist das Wort ORF-Löcher ein Begriff, den viele kennen.

    An dieser Stelle muss ich aus Zeitgründen leider aufhören; die Liste lässt sich aber noch enorm verlängern.

  5. Selbstdenker

    George Orwell hat den berühmt-berüchtigten Room 101 in Nineteen Eighty-Four nach einem Sitzungszimmer der BBC benannt.

    “You asked me once, what was in Room 101. I told you that you knew the answer already. Everyone knows it. The thing that is in room 101 is the worst thing in the world.”

    Ich bin mir sicher, dass so einen Raum auch auf dem Küniglberg gibt.

  6. Lisa

    Wenn ein Staatsfernsehen finanziert werden will, soll es das bitte über die Steuern tun. Nicht nur, weil der Beitrag bei knapperen Budgets mehr ins Gewicht fällt, sondern auch, weil ich nicht verpflichtet werden will, mich als TV-Muffel ui outen. Was ja schon mal leicht verdächtig ist…

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