Was dem Kanzler nach 140 Tagen und 600.000 Migranten einfällt

Von | 13. Januar 2016

Mehr als 600.000 Personen sind seit dem 5.September 2015 mehr oder weniger kontrolliert nach Österreich eingereist, knapp 100.000 davon, um sich hier niederzulassen. Und jetzt, also rund 140 Tage nach dem Beginn dieser Massenmigration, verlangt der österreichische Bundeskanzler, “Wirtschaftsflüchtlinge” sollten an der Grenze  zurückgewiesen werden. Wie das funktionieren soll, ohne dass notfalls jene polizeiliche Gewalt angewandt wird, die der gleiche Bundeskanzler stets empört von sich wies, eröffnet sich nicht ganz. Aber immerhin denkt der Mann nach nur 140 Tagen und 600.000 Eingereisten langsam in die richtige Richtung. Sehr beruhigend, das.

8 Gedanken zu „Was dem Kanzler nach 140 Tagen und 600.000 Migranten einfällt

  1. Fragolin

    Dem fällt gar nichts ein. Der apportiert nach einer einwöchigen Schrecksekunde nur das Stöckchen, das ihm Mutti in die Wiese geworfen hat. Einfallslosigkeit und stumpfes Nachplappern vorgegebener Parolen sowie konsequente Handlungsverweigerung ist bis jetzt das Einzige, was von diesem Kanzler bis jetzt spürbar ist.
    Er muss damit leben, durch sein bisheriges (und sehr wahrscheinlich auch künftiges) von sinnleeren Sprechblasen umschwebtes Nicht-Handeln Mitschuld an jeder Straftat zu haben, die an einheimischen oder hier wirklich Schutz suchenden Menschen begangen wurde und noch begangen wird.

  2. Reini

    Da sind einige Fragen über die Durchführung und Umsetzung …..

    … welche sind Wirtschaftsflüchtlinge?
    … eigentlich alle ausser Syrer, oder?
    … waren die Syrer nicht schon in einem sicheren Land wie die Türkei?
    … wie viele haben gefälschte Pässe, bzw. haben falsche Angaben bei der Aufnahme gemacht?
    … ist dies nicht dann nicht Betrug für den Asylstatus?
    … sollten die “Betrüger” nicht sofort ausnahmslos des Landes verwiesen werden?
    … werden “Wirtschaftsflüchtlinge” der letzten Jahre ebenfalls sofort ausgewiesen?
    … sollten nicht straffällige Flüchtlinge ebenfalls rigoros Abgeschoben werden?
    … es sollte doch Platz für die wirklichen Flüchtlinge gemacht werden?
    … es gibt immer Angaben wie viele Flüchtlinge kommen, aber keine wie viele Abgeschoben werden?
    … wird der Staat weich bei der Rückführung von Frauen und Kinder – Bsp. Arigona!!!
    … es haben doch bis heute keine Verhandlungen mit Staaten zur Rückführung der Flüchtlinge stattgefunden!
    … wollen Herkunftsländer ihre Flüchtlinge überhaupt zurück?
    … da erkennt man den Weitblick und Geistige Einschränkung des Herr Faymann, der Blaue Gedanken von anno damals jetzt erst annimmt!!! …
    vielleicht sollte man ihm verraten das es im nahen Osten und Afrika Hunderte Millionen Menschen befinden, welche Flüchten könnten!!

  3. mariuslupus

    “mehr oder weniger kontrolliert” nach und durch Österreich, klingt fast beruhigend. Sollte eigentlich korrekt heissen “unkontrolliert”. Aber eine Statistik wird es nie geben, oder sie wird entsprechend den Wünschen der Obertanen zurechtgebogen. Nach der Durchreise durch Österrreich, von der Schlepperfirma MerkelFaymann&Co, Unlimited, organisiert, haben sich auch die deutschen Willkommenskulturpropagandisten keine Mühe gemacht diese Leute zu registrieren. Sie sind einfach da.

  4. Falke

    Erstens: “Wirtschaftsflüchtlinge” (eher Migranten, faktisch Invasoren) sind sie alle, auch die Syrer; bis sie in Östereich ankommen, haben sie bereits einige sichere Länder durchquert, wo sie nach allen internationalen Flüchtlingskonventionen sofort um Asyl bzw. Schutz ansuchen müssen. Zweitens: Unser Bundestaxler denkt nie selber, diese Fähigkeit ist ihm leider nicht gegeben; er übernimmt Gedanken und Aussagen von anderen, von Merkel bis (notfalls) Ostermayer.

  5. Christian Peter

    Alles nur dummes Gerede. Wirtschaftsflüchtlinge sind 100 % der in Österreich und Deutschland auf dem Landweg strandenden Einwanderer, denn diese begaben sich auf eine 2000 Kilometer lange Reise über viele sichere Länder, möchten aber aus wirtschaftlichen Gründen in Deutschland oder Österreich einen Asylantrag stellen.

  6. Mona Rieboldt

    Seid mal nicht so streng mit ihm. Es ist ja auch nicht leicht für ihn, jede Drehung von Merkel mitzumachen. Erst werden die Ostländer beschimpft, dann wieder will Mutti kriminelle Ausländer ausweisen. Und wenn er schön weiter sagt, was Merkel will, dann wird er auch gelobt von ihr. Ein braver Schoßhund halt.

  7. Tom K.

    @LePenseur

    Vielen Dank für dieses Zitat des tschechischen Präsidenten, – doch seien wir ehrlich, diese “Erkenntnis” ist uns doch schon seit Jahren hinlänglich bekannt, oder nicht ?

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