Was die neue Athener Regierung wirklich will

“…Wirtschaftlich und politisch hat Europa mit der neuen griechischen Regierung einen Feind im eigenen Haus, der sich nicht konstruktiv beteiligen, sondern sich auf Kosten der Nachbarn bereichern und ein anderes Europa will….” (hier)

7 comments

  1. Rado

    Der Feind im eigenen Haus ist nicht erst die Regierung in Athen. Die hat ihr eigenes Haus.

  2. H.Trickler

    Autor Tichy hat m.E. Recht, dass Griechenland nur mit einer eigenen Währung, die sie bei Bedarf abwerten können, vorwärts kommen kann.

    Das hat Syriza auch immer gesagt, bis ein paar Wochen vor der Wahl klar wurde dass sie mit Grexit auf den Fahnen die Wahl nicht gewinnen konnten. Mit verwunderlicher Raschheit konnten sie diesen Makel verschwinden lassen, aber ich bin überzeugt dass diese Regierung noch immer (und zu Recht) den Grexit will.

    Das bedingt aber einige Vorbereitungen, die sie jetzt in den zwei Monaten erledigen können.

  3. Thomas Holzer

    “Adenauers Freund Pferdmenges hatte diesem empfohlen, der Sachkompetenz Vorrang vor politischen Ansprüchen zu geben.”

    Nicht das Experten immer recht hätten; aber Sachkompetenz vor(sic!) politischen Ansprüchen wäre z.B. in Österreich dringend notwendig; man höre sich nur das Gefasel der 183 Politikerdarsteller gerade jetzt im Parlament an……….

  4. Fragolin

    Herr Holzer, kennen Sie einen dieser Kasperl, der auch nur ansatzweise Sachkompetenz besitzt? Die sut doch in den letzten Jahrzehnten im Interesse der Intriganten und Schleimer vollkommen eliminiert worden.
    Unser Parlament hat die Aufgabe und Sachkenntnis pawlowscher Hunde – wenn das Glöckchen klingelt auf den Klubchef schauen und so wie er tun: Pfötchen heben oder ducken. Dafür reicht der Intellekt einer Amöbe, und der Verdacht wird immer größer, dass einige Exemplare des Homo Parlamentarensis dieses Niveau bereits locker erreichen…

  5. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Bei der “Initiative zur Beibehaltung der Vorreiterrolle zur Abschaffung der Todesstrafe” heben Sie alle brav ihre Händchen, die 183 Politikerdarsteller, weil das wird die Staaten, in welchen die Todesstrafe vollstreckt wird, sicherlich tief beeindrucken, und trägt vor allem zur Prosperität in Österreich bei.

    Der Antrag der NEOS, die AK-Beiträge schrittweise(sic!) zu senken, wurde natürlich niedergestimmt.

    Und ich hab mit den NEOS wahrlich nichts am Hut 🙂

    So schaut die Gewichtung in diesem Parlament aus…………..

  6. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Danke für dieses erheiternde Beispiel. Welche Vorreiterrolle wollen wir denn da “beibehalten”? Die der Freundschaft zu Nordkorea? Hat ja mit Todesstrafe nix am Hut, das zänkische Völkchen. Macht nix, Hauptsache Kohle fließt, und wer nicht das Pfötchen hebt läuft sowieso Gefahr, morgen kein Chappi mehr zu bekommen…

    Ein Angriff auf Zwangseinnahmen wird in einem Parlament, das hauptsächlich aus Beamten, Gewerkschaftern und Kämmerern besteht, niemals eine Chance haben.

  7. Thomas Holzer

    Ich muß mich korrigieren!
    Es waren zu dieser Abstimmung keine 183 mehr anwesend, aber die Mehrheit hatte dennoch 100%
    Und: Nordkorea wurde mit keinem(sic!) Wort erwähnt

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