Was die Völkerwanderung wirklich kosten wird

“….Wegen fehlender Qualifikation werden wohl 70 bis 80 Prozent der Zuwanderer auf sehr lange Sicht oder dauerhaft Geldleistungen der sozialen Mindestsicherung beziehen. Auch ist anzunehmen, dass die zumeist sehr jungen Zuwanderer einen erheblichen Familiennachzug auslösen, der (so die Erfahrungen der Vergangenheit) ihre Zahl auf das Drei- bis Fünffache steigen lässt. Mittel- und langfristig bedeutet also die Asylbewerber- und Flüchtlingswelle des letzten Jahres einen Bevölkerungszuwachs von 5 bis 6 Millionen Menschen, die zu 70 bis 80 Prozent von sozialer Mindestsicherung leben werden.Das sind langfristige jährliche Kosten von 50 bis 60 Milliarden Euro….” (Sarrazin, hier)

21 comments

  1. Lisa

    Wurde das auch in Bezug zu den einheimischen Bezügern von “Sozialgeld” (Alte, Arme, Beamte aller Art) hochgerechnet? Ich misstraue immer Zahlen in dieser Grösse: das hat so etwas Abstraktes und erschreckt (will vermutlich auch erschrecken!) nur schon durch die vielen Nullen auf der rechten Seite. Wer, bittschön,kann sich unter einer Milliarde konkret etwas vorstellen? Bürgernah, bzw menschengerecht wäre z.B. , dass ein Hartz4, oder anderswie Existenzgesicherter keinen Cent dazu beitragen muss, während einer, der Höchststeuern bezahlt (bravo! es gibt ja auch Steuerflüchtlinge/Steuerschutzsuchende…) einen Betrag zahlt, der sich immer noch im Rahmen des Vorstellbaren bewegt. Wenn ich auf meinem Steuerbescheid sehe, dass 3% davon fürs Sozialamt gebraucht wurden, kann ich mir exakt ausrechnen, wie viel ich für diese Menschen und deren “Verwalter” bezahle. Ich erwarte allerdings, dass die – Zuwanderer und Betreuer gleichermassen – ihren Verpflichtungen nachkommen.

  2. Fragolin

    Alle Berechnungen sind unseriös. Ebenso wie die Kostenaufstellung, um die Durchschnittstemperatur auf der Welt um 2 Grad zu senken. Oder den Preis des Pensionssystems nach 2100.
    Nur damit keiner zugeben muss: Wir haben keine Ahnung! Wir wissen nicht mal, wieviele Millionen Menschen uns dieses Jahr stürmen werden. Der “Iron Refugee 2015” dauerte nur ein läppisches Quartal; dieses Jahr können wir das ganz große Rennen starten, der “Iron Refugee 2016” hat nach verschiedenen Quellen zwischen 3 und bis zu 20 Millionen Anmeldungen.
    Wer gibt den Startschuss?

  3. Fragolin

    Das Einzige, was wir mit ziemlicher Sicherheit sagen wird: Wennn diese Völkerwanderung nicht eingedämmt werden kann, kostet sie unsere Existenz als Nationalstaat und als Nation. Und zwar sehr schnell. Das weiß jeder, der auf den Schutz dieser Nation vereidigt wurde – jeder darf mal googeln, wer das so alles ist und darüber nachdenken, welche Menschen und Menschengruppen in diesem Land inzwischen den Tatbestand des Hochverrates erfüllen.

  4. Thomas Holzer

    “..Wegen fehlender Qualifikation werden wohl 70 bis 80 Prozent der Zuwanderer….”

    Da dürfen wir uns in Österreich ja glücklich schätzen, da laut AMS-Wien “unsere” Neubürger wesentlich besser qualifiziert sind als die unseres Nachbarn 😉

    Gut gemacht, Herr Bundeskanzler, die Qualifizierten haben wir behalten, die schlecht Qualifizierten weiter nach Deutschland geschickt 😉

  5. Der Realist

    mit all ihren negativen Begleiterscheinungen dieser Völkerwanderung, in erster Linie ist es eine Frage der dauerhaften Finanzierung, und da ist es müßig zu streiten ob die Länder oder der Bund (oder EU) die Kosten übernehmen, es ist immer das Geld der Steuerzahler. Auch wenn uns die “Experten” einreden, die Asylanten kurbeln die Wirtschaft an, es ist immer noch unser Geld das die ausgeben, und dazu brauche ich persönlich keine fremde Hilfe. Jetzt wurde uns gerade erklärt, die Syrer haben einen höheren Bildungsstand als die Österreicher, mein Vorschlag daher: Dr. Assad muss bei uns Bildungsminister werden, dann haben ihn die Syrer los und wir erhöhen unser Bildungsniveau, es ist eben doch nicht alles so kompliziert, ein bisschen denken muss man halt schon auch

  6. Reini

    … wie wäre es mit einem eigenen Flüchtlingsministerium, wo alle anfallenden (verschleierten) Kosten über Flüchtlinge, Asylanten, Migranten usw… eingehen! … dann kann man sich die Kosten für einen Flüchtling pro Tag ausrechnen,… aber das darf das Volk nicht wissen,…

  7. Tom K.

    Ich denke Fragolin hat mit seinem Kommentar,

    Das Einzige, was wir mit ziemlicher Sicherheit sagen wird: Wennn diese Völkerwanderung nicht eingedämmt werden kann, kostet sie unsere Existenz als Nationalstaat und als Nation.

    alles gesagt. – DAS ist der Preis und dieser Preis ist in “Ziffern” und “Zahlen” nicht zu verifizieren …

  8. Thomas Holzer

    Eine seriöse Kostenberechnung kann erst nach dem völligen Zusammenbruch der derzeit noch halbwegs existenten Ordnung erfolgen.
    Dann muß aber natürlich auch die Kosten für den mutwillig herbeigeführten Zusammenbruch in die Gesamtrechnung einbeziehen

  9. Reini

    … Tom K. … sehe dies auch so,… jede Hochkultur hat einmal ein Ende, aber in einem solchen Kurzem Zeitraum hat es noch kein Volk geschafft. … Na gut,… Mutwillig geht’s wie man sieht!

  10. Rennziege

    18. Januar 2016 – 08:24 Lisa
    Hello! Ich habe Ihre Frage unter dem gestrigen Thema “Morbus Germanicus” dort beantwortet, leider etwas ermüdet.

  11. sokrates

    Wer verpflichtet uns eigentlich diesen Fluechtlingsstrom zu integrieren und die Familie nachkommen zu lassen? Von mir aus teilweise Schutz auf Zeit fuer die Kriegsfluechtlinge und dann wieder zurueck an den Absender! Dafuer braucht niemand Deutsch lernen und kann sich jetzt schon auf den Wiederaufbau der Heimat konzentrieren! Es kann doch nicht sein dass die Asylindustrie alles bestimmt!

  12. Christian Peter

    Man darf schon gespannt sein auf die kommenden Steuererhöhungen und Belastungspakete zur Finanzierung der Flüchtlingskosten. In Österreich wird von einem zusätzlichen Bedarf von (mindestens) 5 -7 Milliarden Euro jährlich ausgegangen. Zum Vergleich : Das ist mehr als in Österreich für Sicherheit und öffentliche Ordnung ausgegeben wird.

  13. Falke

    @Thomas Holzer
    Zu den sehr schlecht Qualifizierten (eigentlich Unqualifizierten) gehört doch wohl auch unser Bundestaxler. Könnte man ihn nicht auch nach Deutschald schicken? Da wäre er erstens seinem Idol Merkel ganz nah und könnte zweitens vielleicht Flüchtlingsquartiere putzen – dazu müsste seien Qualifikation doch reichen; und wir wären ihn endgültig los!

  14. Christian Weiss

    Da muss aber Thilo Sarazzin unbedingt noch Jakob Augstein lesen. Der erklärt ihm, warum Deutschland mal eben eine oder 1,5 Millionen Flüchtlinge und mehrheitlich andere Zuwanderer aufnehmen soll:
    Deutschland habe eine besondere Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen. Da bricht dann wieder der deutsche Grössenwahn unter dem Motto “gerade wir als Deutsche” durch. Er schreibt es dabei noch richtig: “Weil Opa für Adolf gekämpft hat”, sollen die Enkel einen Zuwanderungsstrom aufnehmen, dem sie nicht gewachsen sind und an dessen Integration sie in dieser Masse scheitern werden. Sippenhaft ist eigentlich im modernen Rechtsstaat nicht vorgesehen, Augstein propagiert sie trotzdem. Und weil die Integration scheitern wird, wird aus der liberalen Bundesrepublik Deutschland – jenen Staat, den man zurecht den besten Staat der deutschen Geschichte nennt – irgendwann ein Moloch, wo an vielen Ecken eher die Scharia als das deutsche Grundgesetz gelten wird. Die aufgesetzte Humanität wird ad absurdum geführt: Die echten Flüchtlinge wandern dann nicht mehr in ein sicheres, reiches und freies Deutschland ein, sondern in eines, wo die gleichen Probleme herrschen wie zuhause. Dannzumal muss man dann auch aus Deutschland flüchten. Und mit der Humanität wars das. Und “gerade wir als Deutsche” haben sich einmal mehr übernommen.

    P.S. Interessanterweise empfinden Saudi-Arabien, Katar, Oman, Kuwait oder die Vereinigten Arabischen Emirate keine besondere Verantwortung gegenüber den Flüchtlingen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-debatte-ueber-willkommenskultur-augstein-kolumne-a-1072524.html

  15. Fragolin

    @Christian Weiss
    Deshalb antworte ich jedesmal, wenn einer von Sippenhaft oder Diskriminierung der Muslime faselt, mitleidsvoll: “Ich kann dich verstehen, ich kenne das, wenn man dich mit anderen in einen Topf wirft – ich bin Deutscher.”
    Deutschland ist ein Falgellantenstaat, der sich selbst zu Tode prügelt. Leute wie Augstein sind die Peitschenschwinger, und wer sich wehrt, gilt als “Radikalisierer”…

  16. Rennziege

    18. Januar 2016 – 15:17 Christian Weiss
    Gut, dass Sie auf den saturierten Millionenerben Jakob Augstein verweisen, den “Spiegel”-Gründer Rudolf Augstein als rechtlichen Sohn anerkannte, obwohl sein biologischer Vater Martin Walser ist.
    “Weil Opa für Adolf gekämpft hat“, sollen die Enkel einen Zuwanderungsstrom aufnehmen, dem sie nicht gewachsen sind und an dessen Integration sie in dieser Masse scheitern werden. Sippenhaft ist eigentlich im modernen Rechtsstaat nicht vorgesehen, [Jakob] Augstein propagiert sie trotzdem.
    Dieses Zitat aus Ihrer Feder ist wichtig. Jakobs Opa hat zweifellos nicht für Adolf gekämpft, sein rechtlicher Vater, dem er so ziemlich alles in seinem linken Leben verdankt, aber schon: Ab 1942 war Rudolf Augstein, 18jährig, im Kriegsdienst als Funker. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er als Artilleriebeobachter zum Leutnant der Reserve befördert. Er wurde während seiner Dienstzeit mit dem Eisernen Kreuz und dem silbernen Verwundetenabzeichen ausgezeichnet. (Wiki)
    Rudolf A. war niemals Nazi, wurde einberufen wie Millionen andere, diente seinem Vaterland mutig und ehrenhaft — und gründete kurz nach dem Krieg, mit Hilfe der britischen Besatzungsarmee in Norddeutschland, den “Spiegel”, der jahrzehntelang ein Flaggschiff des freien deutschen Journalismus war. Leider verkommt das Wochenblatt seit Jahren unter der 0,5%-Mehrheit Jakob und Franziska Augsteins (im von Rudolf testamentarisch verfügten Split Erben : Redakteure*) zu einer linken Agitprop-Gazette, deren Leserzahl kontinuierlich sinkt, seit der g’scheite Stefan Aust die Chefredaktion hinschmiss und bald darauf zur “Welt” ging.

    Zurück zu Jakob A.: Der entblödet sich nicht, mit der Camouflage “weil Opa für Adolf gekämpft hat” auch implizit seinen Vater in den Dreck zu ziehen, ohne dessen Großmut er nur eine namenlose Rotalge in einem planwirtschaftlich kontaminierten Fluss wäre.
    Sozen halt, illoyal auch ihren Nährvätern gegenüber. Pfui!

  17. Rennziege

    Nachtrag zum Fußnoten-Sternchen (*) vorhin:
    Das “Spiegel”-Redaktions-Statut ist eine komplizierte G’schicht, zu langwierig, um sie hier ausführlich zu schildern.

  18. Thomas Klingelhöfer

    Danke Herr Sarrazin für die Analyse und die kalkulatorische Bestimmung der Folgekosten des “freundlichen Gesichts”.

    Diese Kosten kommen zu den anderen hinzu als da wären (unvollständige Aufzählung):
    explizite Staatsverschuldung 2,2 Billionen,
    implizite Verschuldung (Pensionen, Gesundheit, Pflege etc) > 4 Billionen,
    Energiewende > 1,5 Billionen,
    Eurorettung > 1,5 Billionen.
    Flüchtlingskosten > 1,5 Billionen
    Da fallen einige 100 Millionen für die Ukraine kaum auf.

    Spannende Frage ist, wer soll und kann diese 10,7 Billionen Euro bezahlen?
    Wenn man allein die in den letzten 10 Jahren politisch induzierten Kosten addiert, ergeben sich 4,5 Billionen Euro in Merkel’scher Verantwortung (Energiewende, Eurorettung, Flüchtlinge).
    Meinen Dank auch nach Berlin dafür!

  19. Mona Rieboldt

    Jakob Augsteins Artikel lese ich schon länger nicht mehr, was meiner Gesundheit gut bekommt. Dieses linke Gesülze eines arroganten Salon-Kommunisten ist unerträglich.

  20. sokrates

    Was eigentlich in den Rechnungen kaum beruecksichtigt wird sind die “indirekten”Kosten! 80.000 Leute sind eine Stadt wie St POELTEN Diese Infrastruktur wird benoetigt und kann nicht wegdiskutiert werden! Natuerlich kann es kurzfristig mit Qualitaetsverlusten laengere Wartezeiten zB in Spitaeler ausgeglichen werden, mittelfristig fallentrotzdem enorme Investitionskosten an!

  21. Lisa

    @sokrates: am Weiterbestehen oder sogar dem Ausbau der Infrastruktur verdienen doch auch viele – das ist doch, was ein BIP in die Höhe schnellen lässt und was sich Frau Merkel durch die Zuwanderung für Deutschland und Europa versprochen hatte. Es ist nur so, dass die Infrastruktur nicht privatisiert ist und somit en grosser Teil über die Steuerzahler (oder mit Luftgeld…) finanziert werden muss.

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