Was eines der teuersten Bildungsysteme Europas produziert

“…Von 500 Bewerbungen, die jedes Jahr in dem 5000-Mitarbeiter-Konzern Kapsch eingehen, werden etwa 120 zu einem Aufnahmetest eingeladen. Dabei scheitern viele schon an den Grundvoraussetzungen. Wie etwa, pünktlich und vorbereitet zum Aufnahmetest zu erscheinen. Und vorbereitet heißt: „Wenn in der Einladung steht, bitte Bleistift und Geodreieck mitnehmen, dann macht das die Hälfte schon einmal nicht.” (Presse)

4 comments

  1. RB

    Vielleicht könnte das auch daran liegen, daß “einem der teuersten Bildungssysteme Europas” (immer das Gleiche, Herr Ortner, wir haben’s schon verstanden) zwar sämtliche Erziehungsaufgaben überantwortet werden, gleichzeitig aber die zugehörigen Erziehungsmittel (= Konsequenzen bei Nicht-Beachtung von Vereinbarungen) entzogen werden. (Bitte, jetzt nicht von der schwarzen Rohrstaberl-Pädagogik daherfaseln). Wenn’s in der Schule ohne Konsequenz blieb, wieso sollte es dann im richtigen Leben anders sein – das ist die falsche Botschaft, die viele mitnehmen.

  2. KClemens

    RB :Vielleicht könnte das auch daran liegen, daß “einem der teuersten Bildungssysteme Europas” (immer das Gleiche, Herr Ortner, wir haben’s schon verstanden) zwar sämtliche Erziehungsaufgaben überantwortet werden, gleichzeitig aber die zugehörigen Erziehungsmittel (= Konsequenzen bei Nicht-Beachtung von Vereinbarungen) entzogen werden. (Bitte, jetzt nicht von der schwarzen Rohrstaberl-Pädagogik daherfaseln). Wenn’s in der Schule ohne Konsequenz blieb, wieso sollte es dann im richtigen Leben anders sein – das ist die falsche Botschaft, die viele mitnehmen.

    Und neben dem intensiven Einsatz für die “Erziehungsaufgaben”, die meistens in Eisbären/Wald- und Klimarettungen, “gesunde Ernährung” und “Gendersensitive Themen” bestehen, bleibt halt wenig Zeit übrig, um den Kindern Rechnen, Lesen und Schreiben so vernünftig beibringen zu können, das alle das am Ende des 4. Schuljahres entsprechend beherrschen.

    Aber das macht nichts, in Deutschland arbeitet man ja an der “Einheitsschule”, da kann man die Lerndefizite noch besser bis zum 18. Lebensjahr vergrößern.

    Am Ende haben wir dann junge Leute, die zwar ein Smartphone perfekt bedienen können, aber zu dämlich sind, einen Eimer Wasser umzukippen.

  3. KClemens

    norbert bender :@RBSo ist es.DISZIPLIN steht schon längst auf dem Index der PC-Pädagogik.

    Nicht nur Disziplin, oder auch weniger dramatisch, Regeln stehen auf diesem Index.

    Ganz oben auf dem Index steht “Leistung”.

    Etwas zu leisten, etwas zu schaffen bedeutet für den Schaffenden oder Leistenden, in der Regel Erfolg. Erfolg aufgrund eigener Leistung stärkt das Selbstwertgefühl und stärkt die Persönlichkeit.

    Misserfolge sind ebenfalls ein Lernprozess, die aber auch entstehen können, wenn vorher der Versuch etwas zu leisten, erfolgt ist.

    Verweigert man jungen Menschen die Möglichkeit durch Erfolg stärker zu werden und durch Misserfolge zu lernen, so beraubt man sie elementaren Grundrechten.

    Nur mit Gruschel-Kuschel kommt man leider nicht durchs Leben, auch wenn das in der Regel von Expertinnen behauptet wird. Die haben aber oftmals weder Mann noch Kinder und sie beziehen ihr monatliches Einkommen oftmals als eher leistungsfreie Pauschale im ÖD, oder privaten Einrichtungen, die Aufgaben des ÖD übernommen und von ihm finanziert werden.

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