Was gehen eine Notenbank die Exportgeschäfte an?

“….Die Nationalbank muss danach streben, Preisstabilität und ein möglichst stabiles Umfeld zu sichern. Aber es kann und darf nicht ihre Aufgabe sein, Exportförderung zu betreiben……” (Gemeint ist leider nicht die EZB, sondern die Schweizerische Nationalbank, hier)

2 comments

  1. Fragolin

    Unser abgehovener Brüsseler Politadel rümpft das fein gepuderte Näschen über den groben Bauernlackel Putin und beschert zur Befriedigung der eigenen Befindlichkeiten der Exportwirtschaft in der ohnehin stagnierenden Eurozone durch sinnfreie Sanktionen einen Tiefschlag nach dem anderen. Und dann empören sich die Schranzen über die Notenbanker in der Schweiz, die angeblich die dortige Exportwirtschaft gefährden, weil sie ihrer Aufgabe nachkommen und – im Gegensatz zum Brüsseler Hof – genau das tun, wofür sie bezahlt werden.
    Die Schweizer leben es vor: wer beste Qualität liefert, übersteht auch Preissteigerungen. Außerdem werden Lohnkostensteigerungen durch Material- und Rohstoffeinäufe kompensiert.

    Noch vor vier Jahren wurde ich andernblogs verlacht, weil ich damals bereits vorhersagte, dass alles Bestreben der EZB einer Aufweichung des Euro und dem Schaffen einer international schwachen Binnenwährung dient. DDR-Mark 2.0; das Volk kann sich zu Fressen kaufen und für sich selbst unerschwinglichen, aber für Außenstehende billigen, Luxus für den Export produzieren.
    Heute ist genau das aber das erklärte Ziel der Politik und der Zentralbank. (Übrigens nicht Notenbank, denn sie stellt keine Banknoten (=Urkunden, verbreiftes Recht) aus, sondern nur bunte Läppchen mit Copyright-Vermerk.)
    Mutti Merkel hat eh Erfahrung mit sowas, hat ja noch lange genug mit Aluminiummünzen bezahlt.

  2. sokrates9

    Von im Elfenbeinturm sitzenden Volkswirten ist noch nie viel gescheites gekommen. Daher sind sie auch in der Deflationstheorie so fasziniert! Die Unternehmer / Konsumenten möchte ich sehen, die den Kauf in Erwartung billigere Preise Kaufentscheidungen verschieben! Allein der technische Fortschritt und die da vorhandene Kostensenkung beweist dass diese Theorie nicht stimmt! Haben Konsumenten ( die Mehrheit) die sich einen Fernseher kaufen wollten tatsächlich jahrelang gewartet bis der billigere Flachbildfernseher am Markt war?

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