Was Griechenland jetzt braucht

“Griechenland ist nicht das Opfer einer verfehlten europäischen Politik. Die EU muss weiter auf Reformen beharren. Entscheidend ist, welche Gruppe sich innerhalb von Syriza durchsetzt,” kommentiert die NZZ.

4 comments

  1. Fragolin

    Ein Opfer ist nicht der, der sich verschuldet hat (also bereits Geld verbraucht, das ihm nicht gehört) und die Rechnung jetzt bezahlen soll sondern ein Opfer ist, wer sich nicht verschuldet hat und trotzdem die Rechnung eines anderen bezahlen soll.
    Wer auf Pump lebt hat eine Leistung bezogen ohne etwas dafür zu tun, wer dem auch noch die Rechnung zahlen soll, dem wird das Ergebnis seiner Arbeit gestohlen, ohne eine Gegenleistung dafür zu bekommen.
    Die opfer, liebe Griechen, seid nicht ihr! Die Opfer sind die Steuerzahler in ganz Europa, auch in Ländern wo die Arbeiter weit weniger Lohn bekommen als ihr, und statt diese zu verhöhnen solltet ihr euch bei denen als erstes mal entschuldigen.

  2. mike

    Gutes Fazit dieser ausgezeichneten Analyse:
    “Folglich scheint es für die Europäer ratsam, auf Reformen als Bedingung für eine weitere Finanzierung zu bestehen. Entweder wird man so ein unreformierbares Land los, oder man erhält ein reformiertes.”
    Diesen kommunistischen Idioten sollten jedenfalls die “Wadln viere gricht” werden !

  3. Rennziege

    12. März 2015 – 07:06 mike
    Die NZZ-Analyse mag zwar ausgezeichnet sein, aber “auf Reformen als Bedingung für eine weitere Finanzierung zu bestehen” ist aussichtslos: Eine zwischen Regierenden und Regierten über beinahe zwei Jahrhunderte gewachsene Allianz des Diebstahls, der Korruption, des Steuerbetrugs, der Vetternwirtschaft und guten Lebens auf Kosten anderer — das ist eine Tradition, deren Wurzeln und Sitten nicht in Wochen und Monaten abzuschaffen sind; dergleichen dauert Jahrzehnte, mindestens.

    Freilich sind die Griechen zu jedem Lippenbekenntnis bereit, wohlwissend, dass nichts davon erfüllt wird und auch nicht erfüllt werden soll. Das wissen auch die mildtätigen Euro-Retter, dankbar für jeden noch so irrwitzig bekritzelten Bierdeckel aus Athen, mit dem sie den unsanft beraubten Steuerzahlen ein Alibi oder Wundpflaster vorgaukeln können.

    Deren Eselsgeduld, also auch unsere, ist bewundernswert. Aber eines Esels Geduld ist, anders als die €-menschliche, nicht unerschöpflich. Man erinnere sich, so möglich, an Bileams kluge Eselstute, siehe das 4. Buch Mose, Kapitel 22 ff. (Auch als dem neuen öffentlich halluzinierenden Papst zuliebe ausgetretene Katholikin bleibt für mich das Alte Testament die beste Sex-and-crime-Story, die jemals geschrieben wurde.)

    Europas Retter, diesem Viech im IQ weit unterlegen, sollte von Bileams Eselin lernen.

  4. H.Trickler

    Die NZZ ist nicht mehr was sie früher war. Und ihr designierter Chefredaktor soll dem schweizerischen Nachrichtendienst sehr gewogen sein…

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