Was hat der Islam eigentlich mit dem Islam zu tun?

(C.O.) Was, fragt sich das Land seit Wochen eher ratlos, bringt eigentlich junge österreichische Muslime aus Favoriten dazu, nach Syrien zu reisen, um dort Krieg gegen Ungläubige zu führen? Carla Amina Baghajati, Sprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft (übrigens selbst eine Konvertitin) hat darauf eine nicht unoriginelle Antwort: „Nicht die Religion“ Islam sei Ursache dieser Entwicklung, sondern „das Ausgrenzen dieser jungen Menschen, die keine Perspektiven für ihre Leben haben und an den Rand gedrängt werden“ („Im Zentrum“, 14.9.).

Wer aber grenzt diese jungen Menschen eigentlich aus, wer sorgt dafür, dass sie keine Perspektiven haben und an den Rand gedrängt werden? Offenbar kann nur die mit mangelnder interkultureller Empathie ausgerüstete nicht islamische Mehrheitsgesellschaft die Ursache für all das schreckliche Leid sein, das jungen Muslimen hierzulande offenbar angetan wird und das ihnen keine andere Wahl lässt, als in den Schlachtfeldern Syriens endlich Perspektiven zu finden und sich nicht mehr ausgegrenzt zu fühlen. Eine kleine Enthauptung hier, eine kleine Kreuzigung da, und schon fühlt man sich wertgeschätzt und angenommen.

Mit einem Wort: Nicht die Religion und nicht ein mittelalterlicher Wertekanon in Teilen des migrantischen Milieus ist die Geschäftsgrundlage des modernen europäischen Jihadismus, sondern die hiesige Leitkultur westlicher Prägung. Wir sind schuld, wer sonst.

Dass die Täter in Wahrheit Opfer sind, ist eine Theorie, die unter westlichen linken Intellektuellen weit verbreitet ist (außer natürlich, wenn die Täter Rechtsextreme sind). Der bekannte deutsche Islamwissenschaftler Reinhard Schulze hat uns jüngst erklärt, einer der vier muslimischen Attentäter, die 2005 ein Massaker in der Londoner U-Bahn angerichtet haben, sei vorher in einer Diskothek von einer weißen Britin abgewiesen worden, was Grundlage seines „Ressentiments“ gegen „den Westen“ geworden sei und zu dem Terroranschlag geführt habe. Die Gewaltaffinität junger Muslime, so eine einschlägige Studie, gehe „auf eigene Erfahrungen von Gewalt und emotionaler Vernachlässigung in der Kindheit zurück“. Und jene ultrabrutalen Gewaltvideos, mit denen sich manche jungen Muslime gerne aufgeilen, sind „ […] die ultimative Form von Protest, Rebellion und Aggression gegenüber der Welt, mit der sie unzufrieden sind“, wie jüngst Jochen Müller, ein anderer deutscher Islamexperte, erläuterte.

Wir verstehen: Wenn islamophobe Schlampen in der Disco jungen Muslimen einen Korb geben oder wenn muslimische Eltern ihre Kinder nicht ausreichend antiautoritär erziehen, bleibt den dermaßen traumatisierten Männern einfach nichts anderes übrig, als den ehrbaren Beruf des Jihadisten zu ergreifen. Schon allein deswegen, weil man dann vor Ort Frauen, mit denen man sexuell zu verkehren wünscht, nicht mehr so blöd anlabern muss, sondern sie vergewaltigen kann, ohne schief angeschaut zu werden.

Dieser therapeutische Ansatz der zahlreichen europäischen Jihad-Versteher gebiert natürlich entsprechende Lösungsansätze. „Soziale Präventionsarbeit“ mahnt Frau Baghajati ein, „Lehrerfortbildung“ und all die anderen Placebos, die gerne verschrieben werden, wenn unangenehme Fakten vernebelt werden sollen.

Und einer dieser Fakten ist: Menschen zelebrieren Blutorgien und Terrorhochämter wie eben jetzt im Islamischen Staat, weil sie es können, weil sie es wollen und weil es ihnen Lust bereitet. Und dass eine „Kriegsreligion“ – wie Elias Canetti in „Masse und Macht“ den Islam charakterisierte – diese destruktive Neigung des Menschen, die von der Kultur nur mühsam eingehegt werden kann, nicht gerade entschärft, ist naheliegend.

Ein anderes Faktum ist: „Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts“, so der niederländische Autor Leon de Winter. Diesem Faschismus wird man nicht mit den Methoden der Lehrerfortbildung, des runden Tisches und der interreligiösen Dialoge Herr werden können. (Presse)

36 comments

  1. Rado

    In der PRESSE darf man soetwas publizieren? Erstaunlich. Muss wohl eine vorübergehende Erscheinung sein, bis sich die Gemüter der Leser wieder etwas beruhigt haben (Liegt vielleicht auch dran, dass es um die Hypountersuchung schon lange still geworden ist und man die Leser nicht ständig mit Neger- oder Nazisagern irgendwelcher Leute langweilen kann).
    An den Zensurpraktiken dier Presse- Onlineausgabe merkt man gleich, dass die Welt dort immer noch die Alte ist. Ein paar Testballons genügen und man erfährt sogleich, ein Kommentar wandert wegen wesentlich weniger auf dem Müll.

  2. Thomas Holzer

    Alles richtig, was Sie schreiben, Herr Ortner!

    Aber:
    Diesem Faschismus wird man nicht mit den Methoden der Lehrerfortbildung, des runden Tisches und der interreligiösen Dialoge Herr werden können.”

    Wie wird man dann dieser “Umtriebe” Herr?

    Diese Frage habe ich noch nirgendwo auch nur in Ansätzen beantwortet gesehen…….

  3. cppacer

    @ Hr.Holzer::wie wär`s mit heimschicken,ausweisen,repatriieren.Ich wüßte dutzende Maßnahmen.Schauen Sie sich um, z,B, in Schweden wie´s dort zugeht in Jakobsberg z.B.
    (Stockholm).Dort wird nur der Deckel fest draufgedrückt.Lang geht das nicht mehr.Auch bei uns nicht,garantiert.

  4. Edwin Baumgartner

    Danke! Ich freue mich, daß endlich einmal auch klare Worte zu dem Thema gefunden werden. Der Islam hat eine Kultur des Beleidigtseins entwickelt, die zwar lästig aber immerhin akzeptabel wäre, gingen dabei nicht Tausende Menschen zugrunde. Frau Baghajati hat immer schon brillant verstanden, Täter und Opfer umzukehren und die Bringschuld ausschließlich dem Staat und seinen Langzeit-Bürgern, nie aber den Immigranten aufzubürden. Das Problem, das ich sehe, besteht darin, daß all die klugen Islam-Analysen, runden Tische und Dialoge letzten Endes dazu führen, daß die westliche Gesellschaft dem Islam immer mehr nachgibt. Immer mehr ist diese Gesellschaft bereit, mit dem Islam zu koexistieren – nur ist der Islam nicht bereit, mit dieser Gesellschaft zu koexistieren. Oder wie es ein Bekannter von mir, Ex-Moslem, einmal sagte: “Wenn sich ein Moslem zwischen dem bürgerlichen Gesetzbuch und dem Koran entscheiden muß, wählt er entweder den Koran oder er ist kein Moslem.”

  5. Wolf

    Gratisinfo für den Autor: “Herr werden” verlangt im Deutschen den Genitiv (siehe Duden bzw. Österreichisches Wörterbuch – wenn man schon zu wenig Sprachgefühl in der Muttersprache hat). Daher korrekt: “DieseS Faschismus wird man nicht ….. Herr werden können”.

  6. Erich Bauer

    Nimmt man dem Islam den KAMPF gegen die UNGLÄUBIGEN – der pflichtgemäß mit ALLEN Mitteln geführt werden muss – von *moderater” Täuschung, bis hin zur Tötung… Dann würde das die Selbstaufgabe dieser “Religion” bedeuten. Und das wird wiederum mit dem Tod bestraft.

    Der Islam hat keinen Plan B… Wer das nicht sehen kann, ist ein Illusionist.

  7. Rado

    @Freddy Raback, 19. September 2014 – 09:16
    ” … wo solche Artikeln Mut vom Autor und dem Medium verlangen”
    Hoffentlich bleibt das auch so, wenn die ersten Gegenreaktionen eintrudeln, von Gerichtsklagen bis zu den obligaten Morddrohungen wie man es von dieser “Kultur” ja gewohnt ist.

  8. Thomas Holzer

    @ccpacer
    Auf welcher Rechtsgrundlage wollen Sie einen in Österreich geborenen, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzenden Muslim ausweisen?
    Man nehme als Beispiel die Frau Baghajati……….
    Hat diese Frau irgendwelche strafrechtlich relevanten “Taten” gesetzt?
    Ich denke nicht

  9. Thomas Holzer

    @Rado
    Keine Sorge, “unsere” Justiz ist momentan schwerstens mit der Verfolgung der Keller-ÖEVPler und des Herrn Kampl aus Gurk beschäftigt; Sie wissen schon, Wiederbetätigung, das ist die wahrlich große Gefahr für die “freie” Gesellschaft in diesem Land 😉

  10. Paul

    Danke! Danke! Danke! Bitte weiter so! Es ist erfrischend und macht Hoffnung zu wissen dass nicht alle Europäer gehirngewaschene Zombies und Weicheier sind !!!!

  11. Christian Weiss

    Auf welcher Rechtsgrundlage wollen Sie einen in Österreich geborenen, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzenden Muslim ausweisen? – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=31171#sthash.DaWyv7UV.dpuf

    Bei gebürtigen Österreicher, die konvertiert sind, wird man nichts machen können. Eine Verschärfung der Einbürgerungspraxis wäre aber sehr wohl machbar und ein Widerruf der Staatsbürgerschaft innerhalb von – sagen wir mal – fünf Jahren wäre auch machbar.
    Und dann klappt das auch mit der Ausweisung. Diese sollte übrigens auch schon bei konspirativen Handlungen gegen die freie Gesellschaftsordnung erfolgen, also auch bei den Mitgliedern der “Scharia-Polizei”.

  12. Herbert Manninger

    Unerwünschte Personen aus dem Ausland braucht man nicht kostspielig und “Menschen verachtend” ausweisen.
    Einfach die Sozialhilfe entscheidend kürzen/streichen – und, oh Wunder, sie verschwinden von alleine und suchen sich ein anderes, dümmeres Wirtsvolk, die Schweden beispielsweise sind ja ganz heiß darauf, sich das Image als Bestmenschen viel kosten zu lassen.
    Und falls einer glaubt, sich das ihm “Zustehende” mit Gewalt holen zu müssen, mit der nötigen Härte verurteilen.
    Was die Mitarbeiter/Nutznießer unserer Asylindustrie betrifft: > AMS – Umschulungen.

  13. Herr Karl jun.

    Herr Ortner wird zunehmend zum wahren Islam-Spezialisten; was wir alles ohne seinem Eifer nicht wüssten! Was er mit dem Liberalismus gemein hat, ist zumindest eine gesundes Misstrauen gegen religiöse Wahrheitsapostel aller Art. Interessanterweise bekommt CO hier immer wieder auch kräftigen Applaus aus der katholischen Ecke, was ich intellektuell fast schon wieder für frivol halte – wenn zwei vor-aufklärerische Wahrheitsanprüche so miteinander ringen, fechten und stechen. Fast lustig, wenn man die blutige Geschichte dieser Attitüden ausblenden könnte. Doch was tut CO erst, wenn er gewahr wird, dass diese – ich krieg’s kaum über meine abendländische-christlichen Lippen – diese… Islam-Anhänger …seit 1912 sogar eine gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaft im Lande sind? Haben die bisher nur im Verborgenen ihr Unwesen getrieben (geköpft und so…)? Sich nur verstellt? Oder hat gar eine gekaufte Presse einfach alles verschwiegen? Oder ist alles doch um einiges differenzierter und weniger manichäisch?

  14. Thomas Holzer

    @Herr Karl jun.
    Es ist um einiges differenzierter;
    aber, anscheinend brauchen viele im ach so aufgeklärtem “Westen” ein Feindbild, welches möglichst eindimensional und einfach gestrickt ist.
    Interessant ist es auch, zu beobachten, daß nach fast 40 Jahren permanenter Kriege in Afrika mit allen damit einhergehenden Gemetzel, Verstümmelungen, Vergewaltigungen etc., niemand auf die Idee kommt, die Afrikaner in Bausch und Bogen zu verdammen, wie es derzeit mit den Anhängern des Islam geschieht

  15. gms

    Thomas Holzer,

    “Interessant ist es auch, zu beobachten, daß nach fast 40 Jahren permanenter Kriege in Afrika mit allen damit einhergehenden Gemetzel, Verstümmelungen, Vergewaltigungen etc., niemand auf die Idee kommt, die Afrikaner in Bausch und Bogen zu verdammen, wie es derzeit mit den Anhängern des Islam geschieht”

    Einen dermaßen aufgelegten Elfmeter ins Tor kicken mag unsportlich sein, ich will’s aber dennoch tun: Ob es Ideen für besagtes in Bausch- und Bogen Verdammen gibt sei dahingestellt, unstrittig ist der bislang fehlende Anlaß für deren Artikulation. Den Lackmustest erleben wir spätestens, wenn irgendein hohes Tier vermeldet, Afrika sei inzwischen in Europa angekommen und Teil unserer Kultur.

    Nachdem aber schon (von wegen Eurorettung) der Bailout Griechenlands u.a. damit begründet wurde, dort wäre die Wiege der Demokratie, ist der Weg in die Afrikanisierung des Europas nicht minder legitim behauptbar, stand in Afrika doch nichts weniger als die Wiege der Menschheit.

  16. Herbert Manninger

    > Herr Karl jun.: Applaus von der falschen Seite? Auch so ein alter Debattentrick.
    Wagen Sie hier nicht zu behaupten, 3×3 sei 9, denn da geben Ihnen selbst IS-Kämpfer, Neonazis, Kommunisten, Linksextremisten usw Recht. Applaus von der falschen Seite, stimmt jetzt die Rechnung nicht?

  17. Thomas Holzer

    @gms
    Der fehlende Anlaß wird für “unsere” Poilitikerkapazunder sicherlich eher früher als später kommen 🙁
    Fakt ist, zumindest meiner Meinung nach; es gibt nichts gefährlicheres als eine “Masse” von Menschen; grosso modo wage ich zu behaupten, daß der Mensch erst im Kollektiv zur “wirklichen Sau wird”
    Natürlich, es gab und gibt und wird immer Mord, Totschlag, Vergewaltigung geben -leider- aber erst im Kollektiv werden sämtliche “Regeln” gebrochen, morden, töten, vergewaltigen sich die Massen in einen Rausch.

    Die Griechen des 17., 18., 19., 20., 21.Jhdts haben mit der “Wiege der Demokratie” überhaupt nichts zu tun; dieser Mythos wurde ihnen von traumwandlerischen Europäern, welche den “Befreiungskampf” gegen das Osmanische Reich unterstützten, “zugeschanzt”

  18. Thomas Holzer

    @Herbert Manninger
    gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Kommunisten und Links(Extremisten)?!

  19. Der Realist

    @Thomas Holzer

    die Baghajati ist nicht in Österreich geboren, gibt es da eventuell Lösungsansätze?

  20. Karl

    Eine kleine Sammlung an interpretationsfreien, zahlenbasierten Fakten aus der Gegenwart, die allesamt nichts, aber auch wirklich gar nichts mit dem Islam zu tun haben…

    DEMOKRATIE

    Von 47 islamischen Staaten gibt es nur in elf eine nach demokratischen Grundsätzen gewählte Regierung. Unter den nicht-islamischen Staaten liegt die Quote drei mal höher.

    Von weltweit 41 Staaten, die reine Diktaturen sind, sind 23 islamisch.

    EHRENMORDE

    Laut für die UNO erhobenen Daten der HBVA (Honour Based Violence Awareness Network) werden ungefähr vier Fünftel der jährlich 5.000 sogenannten Ehrenmorde von Muslimen verübt.

    KORAN

    Unter den heiligen Texten der Weltreligionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam, Judentum) ist der Koran der einzige, welcher den Anspruch erhebt, Wort für Wort direkt von Gott zu stammen und jede historisch-kritische Interpretation auszuschließen.

    Von den 164 Versen, in denen „Jihad” erwähnt wird, stehen 140 in direktem, unzweideutigem Zusammenhang mit körperlicher Gewalt.

    Der Koran verbietet insgesamt zehn mal ausdrücklich die Freundschaft zu Christen und Juden.

    RECHT UND GESETZ

    Im Jahr 2012 waren Atheismus und Apostasie in sieben Staaten der Erde mit der Todesstrafe bedroht. Von diesen Staaten waren alle islamisch. Im Jahr 2013 führten vier weitere Staaten die Todesstrafe für die oben genannten Delikte wieder ein oder beendeten ein Moratorium über selbige. Von diesen Staaten waren ebenso alle islamisch.

    Enthauptungen werden weltweit in vier Staaten als Exekutionsmethode verwendet, Steinigungen in neun. Amputationen sind weltweit in fünf Staaten Teil des Sanktionskataloges. Alle Staaten, auf die eine der eben genannten Eigenschaften zutrifft, sind islamisch. Unter den Staaten, die andere Formen der Körperstrafe vollziehen, sind ebenfalls alle islamisch.

    In weltweit 15 Staaten sind offiziell nicht alle Menschen vor dem Gesetz gleich. Alle 15 sind islamisch – die Aussagen von Frauen vor Gericht wiegen dort nur halb so schwer wie die von Männern.

    SKLAVEREI

    Mauretanien belegt weltweit den ersten Platz im Anteil von Sklaven an der Gesamtbevölkerung (nach Schätzung der UNO ca. 20%).

    Seit 1995 hat CSI (Christian Solidarity International) im Sudan 80.000 Sklaven befreit bzw. freigekauft. Das allein entspricht der von der UNO geschätzten Maximalanzahl an Opfern von Zwangsprostitution und ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen in ganz Europa (exklusive Russland, aber inklusive Weißrussland, Ukraine und Moldavien).

    Von letzten zwölf Staaten der Erde, welche die Sklaverei abschafften, waren elf islamisch. Der fehlende Staat ist Bhutan, welcher die Sklaverei 23 Jahre vor dem letzten islamischen Staat abschaffte. Von den angesprochenen elf islamischen Staaten ist der reine Besitz von Sklaven nur in zweien strafbar, und zwar seit den Jahren 2003 bzw. 2007.

    TERRORISMUS

    Vom Jahr 2006 bis zum Jahr 2013 starben über 91.000 Menschen durch terroristische Angriffe im Namen des Islam, das entspricht ca. 70% der globalen Todesopfer durch Terrorismus in diesem Zeitraum.

    Von 160 weltweit registrierten Terrororganisationen sind 102 islamisch. Von den 58 nicht-islamischen Terrororganisationen will eine einen Gottesstaat verwirklichen, während 57 andere Ziele verfolgen. Von den 102 islamischen Terrororganisationen wollen 102 einen Gottesstaat verwirklichen, während 0 andere Ziele verfolgen.

    WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG

    Von den fünf Staaten, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert wird und erlaubt ist, sind vier islamisch.

    Von den 14 Staaten, in denen die Mehrheit der Frauen an den Genitalien verstümmelt ist, sind zehn islamisch.

    ———————–

    Frau Baghajati von der IGGiÖ weiß natürlich, warum das alles nichts mit dem Islam zu tun hat.

  21. Herbert Manninger

    > Thomas Holzer: Gute Frage. Linksextremisten wollen oft keine Kommunisten sein.
    Klar, mit den Millionen durch Kommunistenhand Ermordeter lässt sich das Luftschloss einer gerechten und heilen Welt schwerer verkaufen – ein Marketingproblem, obwohl es eh noch immer zu viele Deppen als Kaufinteressenten gibt.

  22. Selbstdenker

    Na dann gibt es ja eine “Erklärung” für das circa 16 Jahre (!) andauernde Nicht-Tätigwerden der Polizei in Roterham: “Terrorprävention”. Könnte ja sein, dass ein Pakistani aus Kränkung, dass ihn eine 14-Jährige abweist einen Terroranschlag verübt…

    http://www.nzz.ch/panorama/monstroese-kindsmissbraeuche-in-nordengland-1.18371747

    “Teilweise scheint eine Rolle gespielt zu haben, dass man aus Rücksichtnahme auf das Gebot politischer Korrektheit davor zurückschreckte, die auffallend hohe Zahl von Tätern pakistanischer Herkunft, oft Taxifahrer, zu thematisieren. Jene standen für mehr als die Hälfte der Verbrechen im Verdacht, stellen aber nur 3 Prozent des 260 000 Personen zählenden Verwaltungsbezirks.”

  23. sokrates9

    Was steckt dahinter? Das Wiederaufflammen der Religionen ! Religion hatte im letzten Jahrhundert bei weitem nicht die Bedeutung, die speziell der Islam jetzt erlangt! Nachdem staatliche Strukturen und “Demokratien” in vielen Ländern der 3. Welt aufgezwungen wurden und nicht funktionieren, geht jetzt wieder der Trend zu “Ordnung” Wobei man muss hinterfragen ob der Islam mit totalitärem Anspruch, Dschihad Selbstmordattentaten,, Festlegung von Geboten ( auch für Ungläubige)in unsere westlich – freie Demokratie passt! Den Kuschelislam mancher linker Kopftuchträgerinnen gibt es in der Realität nicht
    Die sollen mal mit ihrer Interpretation des Isam in Kairo oder sonst wo auftauchen! Wir würden sagen: Ab in die Küche! Dort wird noch was anderes getan!

  24. Thomas Holzer

    @sokrates9
    den von Ihnen so titulierten “Kuschelislam” gibt es anscheinend sehr wohl z.B. in Österreich; angeblicher Weise ca. 450.000 Muslime in diesem Land, “davon” angeblicher Weise ca. 150 sog. Dhihajdisten.
    Und wir leben hic et nunc, und nicht in Kairo und nicht in Riad etc.; oder wollen Sie ein ähnlich restriktives Regime in Österreich einführen, um auf Augenhöhe “vergleichen zu können”.
    Es ist nicht(sic!) alles schwarz und/oder weiss, auch wenn sich viele danach sehnen; so einfach war die Welt noch nie gestrickt gewesen und ist auch derzeit und in aller Zukunft nicht gestrickt!

  25. Thomas Holzer

    @Karl
    bin ich froh, daß es in unserem westlichen, aufgeklärten, christlichen Europa keine Zwangsprostitution, keinen Kindesmißbrauch, keinen Kinderhandel et al. gibt.
    p.s.: die Genitalverstümmelung hat weniger mit dem Koran als mit atavistischen “Kulturen” zu tun

  26. Karl

    @ Herr Holzer,

    wollen Sie nur den Advocatus Diaboli spielen, den überzeugten Superliberalen, oder wollen Sie einfach nur lustig sein? Sorry, es gelingt Ihnen alles nicht.
    Ich schreibe ein paar Fakten und Sie schlagen wild um sich. Zitieren die R.K. Kirche et all, wie Sie so hübsch zu schreiben vermögen, aber da sind wir gerade nicht, lieber Herr Holzer.
    Ja, und, was sollen Ihre maximal als lasch zu bezeichnenden Ausführungen? was haben Sie mit den von mir zitierten Fakten zu tun?
    Dürstet es Ihnen nach Aufmerksamkeit? Was ist Ihr innerer Beweggrund die Fakten die ich schreibe manipulativ aufzuwiegen, anstelle sie objektiv zu betrachten?
    Was hat Ihnen die R.K. Kirche getan, deren Mitglied ich nicht bin, dass sie dermaßen außer Rand und Band geraten und sie zum völlig falschen Zeitpunkt zitieren?
    Ich will ja nicht mutmaßen, aber sind Sie gar selbst……

    Lieber Herr Holzer, sie erinnern mich an einen Herrn Zakel, der ebenfalls hier gepostet hat.
    Sie sollten einander treffen!
    Einen schönen Abend noch!

  27. sokrates

    Thomas holzer@Bitte spiegel online story einer marokanischen journalistin lesn die von nordafrika indie BRD gefluechtet ist und nunindeutschland auch immer mehr den repressionen ihrer glaubensgenossen ausgesetzt ist.WenninWien Weihnachtslieder inKindergaerten verboten werden, Schweinefleisch in der Schulkantine verboten wird, Schwimmunterricht andiversenSchulen nicht mehr angebotten wird, dann sehen sie was 450.000 Musimeund political correctness bewirken.Ich moechte dass auch meine Soehne noch ohne schlechtes Gewissen ineinne Saunna gehen koennen.Somit ist Kairo und Riad gar nicht mehr so weit entfernt wie Sie gllaben es durch die rosarote Brille zu sehen!

  28. sokrates

    Thomas Holzer@ Es bibt natuerlich eine einfache LoesungWer sagt, dass wir unbegrenzt Muslimme aufnehmen muessenn, solange is unsere Kultur endgueltigzerstoert ist? Der Islam akzeptiert als einzige Religion nivht die Dominanz des Staates sondern moechte die Spielregeln der Menschen sowohl Glaubige als auch Unglaubige
    Durch den Koran festlegen!

  29. gms

    Karl,

    “Lieber Herr [..], sie erinnern mich an einen ..”

    Kommen Sie mal wieder runter von Ihrer Palme, so hübsch ist Ihr Arsch nicht.

  30. Rennziege

    @gms:
    Gut gegeben. Passendes Sprichwort aus Afrika:
    “Je höher der Pavian klettert, um so röter wird sein Hintern sichtbar.”

  31. Thomas Holzer

    @Karl
    Klären Sie mich bitte auf, wo ich die röm.kath. Kirche zitiert hätte

    @Sokrates
    Soweit ich mich entsinne, haben nicht die Muslime das Singen von Weihnachtsliedern, den Besuch des Nikolaus, den Verzehr von Schweinefleisch verboten, sondern gestandene, autochthone Österreicher, der Diskriminierung wegen.

    Da ich felsenfest davon überzeugt bin, daß das ganze Leben eine permanente Diskriminierung (sowohl im positiven als auch negativen Sinne) darstellt, habe ich mit derselben überhaupt kein Problem.

    Insofern stehe ich diesen Verboten selbstverständlich ablehnend gegenüber; aber diese dürfen einen in unseren Zeiten nicht Wunder nehmen, da ja die Politikerdarsteller es allen gleich recht machen wollen;
    dies ist aber ganz und gar unmöglich

  32. 'Murica!

    @Thomas Holzer
    “bin ich froh, daß es in unserem westlichen, aufgeklärten, christlichen Europa keine Zwangsprostitution, keinen Kindesmißbrauch, keinen Kinderhandel et al. gibt.”

    Und wer hat das behauptet? Karl nicht, eher im Gegenteil, wenn man den Absatz mit den sudanesischen Sklaven liest.

    Auf Kritik mit Gegenkritik zu reagieren, ist übrigens kein Argument, falls Sie eines darlegen wollten.

    “p.s.: die Genitalverstümmelung hat weniger mit dem Koran als mit atavistischen “Kulturen” zu tun”

    Na ja, bis auf die Tatsache, dass die heute dort unten existierenden Gesellschaften halt sehr unterschiedlich mit diesem schönen alten Brauch umgehen.

    Insgesamt finde ich Ihre, und ich paraphrasiere kurz, “es ist immer nur das Individuum verantwortlich”-Theorie übrigens erstaunlich. Was heißt denn das konsequent zu Ende gedacht? Dass z.B. Nationalsozialismus wertneutral zu sehen sei, weil ja erst die Individuen entscheiden, wie sie handeln, und die Ideologie an sich kein Problem darstellt?

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .