Was hat er heute wieder angestellt?

Von | 2. Februar 2017

(WERNER REICHEL)  Die europäische Massenhysterie will nicht abflauen. Noch immer hyperventilieren linke Politiker, Journalisten, Intellektuelle und Künstler, wenn sie nur an ihren politischen Alptraum, an Donald Trump denken. Jeden Tag präsentieren sie uns eine neue noch schlimmere, eine noch schrillere Aktion vom sexistischen Prolo-Schwachkopf aus dem Weißen Haus. Jedes Wort, jedes Dekret, jede Tat, eine Beleidigung für die empfindsame Gutmenschenseele. Jetzt hat er auch noch die Justizministerin entlassen. Man glaubt es nicht. Die gute Dame hatte Trumps Entscheidung, ein temporäres Einreiseverbot für Bürger einiger failed states zu verhängen, in denen Islamisten und Jihadisten an der Macht sind bzw. ihr Unwesen treiben, kritisiert und ihre Mitarbeiter zum Widerstand dagegen aufgehetzt.

Die Geschichte ist nicht einmal halb so spannend und schlimm, wie es die gackernden europäischen Nanny-Journalisten darzustellen versuchen. Die Dame war nur kommissarische Ministerin. Trumps Justizminister wird derzeit ja von den Demokraten blockiert. Zudem ist Trumps sogenannter Muslim-Ban gar keiner. Mit etwas Recherche wüsste selbst der gemeine europäische Qualitätsjournalist, dass es weltweit rund 60 Staaten mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung gibt. Das Einreiseverbot betrifft hingegen nur sieben. Wer trotzdem von einem Einwanderungsstopp für Muslime spricht, weiß es entweder nicht besser oder er verbreitet gezielt Fake-News. Okay, die dürfen das. Der Zweck, sprich der Kampf gegen den „Populismus“, heiligt schließlich die Mittel.

Um den Trump-Hass des europäischen Stimmviehs weiter am Köcheln zu halten, muss man jedem Bericht und jeder Nachricht einen gewissen Spin geben. Trump könnte derzeit über Wasser gehen und Blinde sehend machen, die angepisste politisch-korrekte Machtelite in Europa würde ihn auch dafür verspotten und verachten.

Der chronische Trump-Hass erinnert an einen quasireligiösen Massenwahn. Nach dem schwarzen Heiland Obama hat nun der böse Dämon, der Angry White Man Donald Trump, die Welt in seinen knochigen Klauen. Gut gegen Böse. Obama und Trump sind Projektionsflächen für die Phobien und Visionen der Linken dies- und jenseits des Atlantiks.

Es gibt mittlerweile unzählige Hitler-Trump Vergleiche, nicht nur auf linken Hetzplattformen im Internet, sondern auch von „seriösen“ Medien wie etwa der „Zeit“.  Alles was Trump ausspricht, dekretiert, entscheidet oder twittert, ist per se böse, eben weil es von Trump kommt. Da spuckt etwa die europäische linke Intelligenzija seit Jahren und Jahrzehnten Gift und Galle über die angeblich imperialistische und expansionistische Politik der Vereinigten Staaten. Doch wenn Trump ankündigt, die USA werden künftig nicht mehr den Weltpolizisten spielen, dann führen die Europäer keine Freudentänze auf, nein, sie kritisieren ihn dafür. Dank Donald Trump können die staatsgläubigen europäischen Untertanen endlich wieder ihrem latenten Antiamerikanismus, den sie in den vergangenen Jahren, als Messias Obama in Washington wirkte, unterdrücken mussten, wieder freien Lauf lassen. Jetzt lässt auch die Journaille so richtig die Sau raus. Eine dümmliche Schlagzeile jagt die nächste.

Auch deshalb, weil Trump das Sicherheitsschmarotzertum der Europäer nun beendet. Zu recht. Bisher haben die Amis ohne große finanzielle Gegenleistung die Europäer beschützt. Sie durften sich dafür von den obergescheiten Europäern auch noch regelmäßig ans Bein pinkeln lassen. Da Europa über Jahrzehnte nicht selbst für seine Sicherheit verantwortlich war, mutierten viele Europäer zu Pazifisten, die Grünen wollten gar die Heere abschaffen. Jetzt ist Schluss mit lustig am pazifistischen Ponyhof. Mit dem außenpolitischen Paradigmenwechsel der USA sind die weitgehend wehr- und verteidigungsunfähigen Europäer plötzlich auf sich alleine gestellt. Mit Uschis deutscher Gender-Bundeswehr oder dem österreichischen Bundesheer, das die Minister Klug und Darabos gezielt zugrunde gerichtet haben, lässt sich kein Land verteidigen, kein Krieg führen, geschwiege denn einer gewinnen. Und das in Zeiten wie diesen. Jetzt ist der der Prolo aus dem Weißen Haus wieder an allem schuld.

Trump macht, Europa winselt. Wobei das weder ein neues noch ein allein politisches Phänomen ist. Man kennt das zum Beispiel aus der Wirtschaft. Amerika forscht, entwickelt, erfindet und Europa kritisiert. Während amerikanischen Konzerne wie Google, Apple oder Amazon die Welt erobern, versucht man sie in Europa mit Bürokratie, Regeln, Verordnungen und Steuern zu behindern. Erbärmlich. Darin sind wir Europäer wirklich gut. Zu mehr reicht es in den leistungs- und innovationsfeindlichen sozialistischen Nanny-Staaten nicht.

Die alten sozialistischen Eliten in Europa haben noch nicht einmal ansatzweise begriffen, was die Trump-Präsidentschaft für sie und ihre Zukunft tatsächlich bedeutet. Der Westen steht vor einem Systemwechsel. Trump hat eine Bewegung in Gang gesetzt, die den neosozialistischen Metastasen Multikulti, Genderismus, Ökultismus und der politischen Korrektheit den Garaus machen könnte. Deshalb starrt auch der polit-mediale Machtblock mit einer Mischung aus Staunen, Entsetzen, Angst und Hass auf Washington und den Mann mit der seltsamen Frisur.  Dass Trump erfolgreich sein könnte, ist die größte Angst der Europäer. Man begreift nicht so recht, was vor sich geht, schließlich schien es so, als hätte man bis zum Brexit und den US-Wahlen alles fest im Griff. Man verwechselte die veröffentlichte Meinung mit der öffentlichen.

Die europäischen Bürger haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten daran gewöhnt, dass die Elite und ihre Handlanger keine Politik für sie machen, sondern immer nur die Interessen anderer vertreten. Man gab bestenfalls im paternalistischem Tonfall vor, die Ängste der Bürger zu verstehen um sie im nächsten Halbsatz als dumm und unbegründet abzutun.

Politik in Europa beschränkte und beschränkt sich in der Regel darauf, dass Leben der Untertanen bis in die privatesten Bereiche hinein zu regeln, zu kontrollieren, die Mittelschicht finanziell auszupressen und die großen Probleme und Herausforderungen vor denen Europa steht zu leugnen und zu ignorieren. Wir schaffen das. Die Islamisierung, die unkontrollierte Masseneinwanderung, die Schuldenkrise, die Deindustrialisierung, der Terrorismus, die Bevölkerungsexplosion in Afrika und deren Folgen für Europa etc. Auf alle diese Probleme haben die europäischen Eliten keine Antworten, stattdessen werden Duschköpfe genormt, Glühbirnen verboten und das Bargeld abgeschafft.

Die Europäer haben sich an diese Art der Herrschaft gewöhnt. Und plötzlich taucht in den USA ein Mann auf, der Politik macht. Politik im Interesse seines Landes, im Interesse seiner Bürger. Unerhört! Der angeleinte Europäer könnte nun erkennen, dass Politik nicht zwangsläufig leeres Herumschwurbeln, Tarnen, Täuschen und Tricksen bedeuten muss. Während Europa sogar damit überfordert ist, schwer kriminelle Flüchtlingsdarsteller wieder außer Landes zu schaffen, verhängt Trump per Unterschrift ein temporäres Einreiseverbot für Bürger aus problematischen Ländern. Da hilft es auch nichts, wenn man auf Trump zeigt und aufgeregt Faschismus, Populismus und Nazi schreit. Trump mit Hitler zu vergleichen ist nicht nur dumm und verantwortungslos, es verharmlost auch den Nationalsozialismus und ist eine Verhöhnung seiner Millionen von Opfern. Deshalb: tief durchatmen.

Trump ist der Sieger einer fairen demokratischen Wahl und er bewegt sich im Rahmen der Verfassung. So geht Demokratie. Man kann und darf Trump und seine Politik dumm und schrecklich finden, das berichtig aber nicht zu völlig überzogenen Reaktionen, die noch dazu demokratische Spielregeln verletzen.

Trump hat eine Zeitendwende eingeleitet. Die alten erschlafften Eliten spüren das. Sie sind längst in der Defensive.  Sie geifern und hetzen, versuchen mit immer neuen Zensurmaßnahmen, schrillerer Propaganda, Repressalien, mit inszenierten Neustarts und eilig präsentierten Plänen ihren Ab- und Untergang hinauszuzögern. Es wird ihnen nichts mehr nutzen. Der Trumpimsus hat Europa längst erfasst.

34 Gedanken zu „Was hat er heute wieder angestellt?

  1. waldsee

    ard,zdf: “und täglich grüßt das trumpeltier”,alle im studio sind begeistert.
    besonders journalisten ,politiker mit eindeutiger herkunft aus dem islam.raum,wie zb hayali,özdemir …..,treten mit heiterer hetze gerne in die vorreiterrolle.
    der orf fängt erst an.

  2. sokrates9

    Ausgezeichneter Kommentar: Montags in der österreichischen Presse: Dank Trump verdienen seine Milliardäre weitere Millionen! Wenn man den Artikel liest sieht man dass seit Trump der Dow Jones dramatisch gestiegen ist! So ein Schuft, die Aktien boomen! Was denken sich da die Journalisten österreichischer Qualitätszeitungen wenn sie so eine Überschrift veröffentlichen?? Verstehen sie Dank neuer MS die Zusammenhänge nicht oder geht es nur um primitive Trumphetze?

  3. Der Realist

    Ist ja wirklich amüsant was da derzeit medial abgeht, jeder der was auf sich hält, muss zwanghaft eine Anti-Trump-Linie fahren. Wenn irgendwo in den USA ein Demo gegen Trump läuft wird so getan, als ob das ganze Land demonstriert, in Relation zur Einwohnerzahl sind die paar Hansln eine verschwindende Minderheit. Auch die Inzuchtpartie in Hollywood muss ihren geistigen Schleim absondern, und die Obermoralisten und politisch Überkorrekten in Europa lassen ihrer Empörung auch freien Lauf.
    Ein wirklich ausgezeichneter Artikel von Herrn Reichel, nur die von ihm angesprochenen Eliten, Intellektuellen und Künstler sind ja nur Selbstdarsteller die sich in ihrem Überlegenheitswahn suhlen. Heutzutage gehen ja schon Leute wie ein Schulz und ähnliche Dampfplauderer als Intellektuelle durch, wahrlich ein Armutszeugnis. Auch Leute aus der Showbranche, meist sehr einfach gestrickt, gehen medial als Künstler durch, sie müssen nur politisch links angesiedelt sein, und dies mit Unterstützung des Staatsfunks auch entsprechend transportieren.
    Die meisten europäischen Politiker haben in ihrer Borniertheit noch nicht kapiert, dass sie am Volk vorbei regieren, Trump hat da jetzt etwas Unruhe in ihre Wohlfühloase gebracht und sie spüren jetzt, dass auch in der Bevölkerung die Unzufriedenheit steigt. Nur was tun? Bisher waren sie ja nur mit der Absicherung ihrer Pfründe und dem eigenen Fortkommen beschäftigt.

  4. Dr.Fischer

    Langsam aber sicher unerträglich geworden ist die naiv-hysterische tägliche Mitteilung über Trumps neueste Missetat (er spricht, oder er schaut, oder eben nicht, beliebig fortsetzbar) auf gmx. Gsd gibt es noch andere Anbieter.

  5. Gerald Steinbach

    Im Prinzip funktioniert im (guten ) Europa der Schutzmechanismus immer gleich, steht ein Ereignis im Form einer Wahl oder bereits stattgefundener Wahl, wo eine latente Gefahr besteht, das sie nicht gut ausgehen könnte für die Eliten oder ganz arg das böse bereits gesiegt(Trump) hat, dann wird in einer Schaltzentrale(Brüssel?) ein Knopf gedrückt der dann Fernsehanstalten, Parteizentralen, Zeitungen, ….zum Widerstand ausruft
    So gesehen bei blau/schwarz in Ösiland, Wien Wahl, Brexit, VdB,Trump und so werden wir es sehen bei den anstehenden Wahlen in Europa, zumindest das funktioniert im Eliteneuropa

  6. Rupert Wenger

    Sehr gut analysiert. Das mediale Sperrfeuer findet allerdings nur in Deutschland und Österreich statt. In der italienischen, französischen und schwedischen Presse fand ich nichts dergleichen. Dabei fällt mir ein, in der US-Presse unlängst einen Satz gelesen zu haben, den ich vorerst als irrwitzig abgetan habe, der sich aber bei mir festgehackt hat. „D.Trump sieht sich von A.Merkel offen herausgefordert“ schien mir angesichts der Stärkeverhältnisse doch zu unwahrscheinlich. Festzustellen war aber, dass Trump dabei Deutschland mit der EU gleichsetzt. Dann fand ich in „American Interest“ einen Artikel, der die 10 stärksten Länder der Erde nach bestimmten Kriterien reiht. Bestimmend für die Stärke ist hauptsächlich die Soft-Power (siehe dort). Auf der Suche nach letzterer findet man besonders häufig Frau Merkel als Muster angeführt. In dieser Reihung stand Deutschland in der Zeit der Präsidentschaft Obamas bereits einmal vor den USA, was nicht gerade für die Relevanz der Berechnungsgrundlagen spricht. Auch dabei wird Deutschland mit der EU einfach gleichgesetzt. Und damit fällt mir wieder die „Spende“ des deutschen Umweltministeriums an die Clinton-Stiftung im Wahlkampf ein: Machtgewinn (oder zumindest Machterhalt) ohne Einsatz von Hard-Power. Der nach der Wahl fortgesetzte Kampf von Merkel mit genau dieser Medienkampagne spricht dafür, dass Trumps Einsicht doch einen realen Hintergrund hat. Merkel glaubt scheinbar, mit 510 Millionen Einwohnern der EU und der deutschen Wirtschaft, die USA mit 320 Millionen Einwohner und ihre Wirtschaft mit Softpower ausspielen zu können.
    Die Fehler dieser Kalkulation liegen in der Gleichsetzung von Deutschland und der EU und die mangelnde Berücksichtigung der Hard-Power. Ein kurzer Blick auf die Länder, auf die Deutschland als Alliierte zählen kann, endet, bevor man einen gefunden hat. Großbritanien steht auf Seiten der USA, Frankreich wurde als 2. Führungsmacht der EU unter Präsident Hollande völlig verdrängt, die romanischen Länder im Süden hat man sich mit der Sparpolitik zum Gegner gemacht, über die Gegnerschaft Griechenlands brauchen wir nicht zu sprechen, Rumänien und Bulgarien strecken ihre Fühler, von der EU enttäuscht schon nach Osten aus und die Länder des ehemaligen Ostblocks hat man gezielt gemobbt, was sie auch nicht zu möglichen Verbündeten macht. Als Krönung hat man mit den Sanktionen auch noch Russland massiv verärgert.
    Wenn ich das jetzt noch aus die Landkarte übertrage, stelle ich fest, dass Polen, Großbritannien, Frankreich (mit Sicherheit nach der Präsidentenwahl wieder als Konkurrent auftretend), Russland und die USA am anderen Ufer des historischen Stroms stehen, was wir ja schon zweimal erleben durften.
    Fazit aus der Geschichte: Österreich halte Dich ferne von Deutschland und seiner EU! Nicht schon wieder an der Seite Deutschlands! Stellt die Medienkampagne gegen die USA und ihren Präsidenten ein, der könnte uns riesigen Schaden bringen!
    Bitte die Länge zu entschuldigen! Kürzer ging es kaum.

  7. Carullus

    Darf man als europäischer Rechtskonservativer bzw. Liberaler Trump eigtl. trotzdem für einen Trottel [1] halten? Die Pro-Trump-Begeisterung mancher mir in anderen Themen durchaus nahestehenden Kreise kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

    [1] Das darf man, wie uns der EGMR in Oberschlick vs. Österreich (Bsw. 20834/92) erklärt hat, zu einem Politiker ja sagen

  8. Der Realist

    @Carullus

    natürlich, so wie man jeden x-beliebigen österreichischen Politiker für einen Trottel halten darf

  9. Michael Haberler

    an Trump’s Amtszeit ist mE relevant ob er es schafft, (besser vor den midterm elections) einen zweiten zählebigen Richter am Supreme Court zu plazieren

    dann können wir uns über die nächsten Jahrzehnte die Abwicklung der 68er-Resterampe in den USA fussfrei ansehen

  10. Herr Superg'scheit

    In Amerika etabliert sich ein passender Ausdruck für die hyperventilierenden Trump-Hasser: Sie leiden am “Trump derangement syndrome”.

  11. Christian Peter

    Auch das Gekreische von wegen ‘Wirtschaftskrieg’ im Zusammenhang mit der Erhöhung der Einfuhrzölle auf Importe ist völlig verwegen, denn in den USA sind Einfuhrzölle mit etwa 2,5 % wesentlich niedriger als in der EU, wo neben hohen Zollgebühren auch noch die Umsatzsteuer von ca. 20 % anfällt.

  12. Carullus

    @Christian Peter: Naja, Sales Tax kommt in den USA auch noch häufig dazu. Sie wird nur, anders als in Europa, idR nicht eingepreist bzw. gesondert ausgewiesen. Es ist keine Bundessteuer, dafür halten Stadt, County und Staat die Hand auf, was sich insgesamt durchaus auch in zweistelligen Netto-Sätzen niederschlägt.

  13. Christian Peter

    @Carullus

    Einfuhrumsatzsteuer gibt es in den USA auf Importe nicht. Lediglich für manche Produkte werden Verbrauchersteuern fällig, wie z.B. für Tabak, Alkohol

  14. Christian Peter

    Außerdem nutzen viele europäische Konzerne für die Einfuhr von Waren in die USA Produktionsstätten in Mexiko, das wegen NAFTA bevorzugt wird und ersparen sich auch noch Zollgebühren.

  15. Geheimrat

    Wir in Ö. haben doch ganz andere Sorgen…..

    „Mein Tagesablauf heute…………..
    8:00 Schneemann gebaut
    8:10 Die zuständige Frauenbeauftragte beschwert sich, warum das keine Schneefrau ist
    8:15 Schneefrau dazu gebaut
    8:20 Der Vorsitzende der rosa Liste beschimpft mich, weil es auch 2 Schneemänner geben sollte.
    8:25 Die zuständige Gleichstellungsbeauftragte beschwert sich, daß meine „Schneefiguren“ nicht gendergerecht sind und nur zwei von möglichen 3764736464 Geschlechtern aufweisen.
    8:27 Meine „Schneefiguren“ haben jetzt einen Bart und Brüste
    8:30 Ich werde als Rassist beschimpft weil der Schnee weiß ist.
    8:35 Fatma von der Ecke fordert ein Kopftuch für eine von beiden „Schneefiguren“.
    8:37 Die zuständige Gleichstellungsbeauftragte fordert eine dritte „Schneefigur“ mit Kopftuch.
    8:40 die Polizei trifft ein und beobachtet das Szenario. Einer der Polizisten nennt mich SCHBAGEDEHE (Schneefiguren bauenden Gefährder deutscher Herkunft).
    8:45 Das SEK trifft ein weil die Besenstiele als Schlagwaffe, die Rüben als Stichwaffe und die Kohlen als Wurfgeschosse benutzt werden können. Außerdem könnte das Kopftuch dem Vermummungsverbot widersprechen.
    8:50 Der IS bekennt sich zu den „Schneefiguren“
    8:55 mein Handy wird beschlagnahmt und ausgewertet während ich mit verbundenen Augen im Hubschrauber zum Generalbundesanwalt unterwegs bin.
    8:57 Ermittler finden meinen Personalausweis am Tatort.
    9:00 ich werde nach möglichen Mitbauern befragt.
    Mir reicht’s. ?
    P.S.: Ich durfte aus datenschutzrechtlichen Gründen kein Foto der Schneemänner posten!“

  16. Gerald Steinbach

    Geheimrat

    Ich hoffe sie kommen bald wieder frei und haben einen guten Anwalt, Alles Gute…

  17. Gerald Steinbach

    Auf jeden Fall werden in Zukunft viele neue Arbeitsplätze in Deutschland entstehen
    Genderbeauftragte
    Genderberater
    Genderanwälte
    Migrantenbetreuer
    Migrantenversorger
    Anti Rassimusbetreuer
    Betreuer für Muslimische Rassismusopfer
    Die Industrie übernehmen dann andere Länder und die liegen garantiert nicht in Europa

  18. stiller Mitleser

    off topic:
    warum gibt es eigentlich keinen österreichischen Importeur für in Amerika gefertigte Bekleidung?
    (wie etwa Osh Kosh Latzhosen und Kinderkleider, Brooks Brothers, Quoddies Schuhe, Haushaltsgegenstände im Shaker Stil etc) Es gibt immerhin schon Importeure für UK Waren (Vorliebe für englische Kleidung hat eine große Tradition bei uns) und für skandinavische Textilien und Hausrat (Marimekko statt IKEA)

  19. Alfons Kuchlbacher

    Und der Redakteur des Wall Street Journal stellt die simple Frage, ob es überhaupt notwendig ist, das Eigenschaftswort “muslimisch” im Zusammenhang mit den Einreiseverboten zu verwenden.

    https://nzz.at/s/pcq9vO7x3

    Wie du mir, so ich dir.

  20. fxs

    Was mich besonders erheiterte war, dass genau Merkel, das ja nach der Wahl von Trump eine Zusammenarbeit mit ihm von Bedingungen abhängig machte, Trump zu Hilfe rief, nachdem, ihr Liebkind,der Ukrainische Präsident mit seinem Versuch, Fakten zu schaffen bevor sich das Verhältnis zwischen Trump und Putin klar abzeichnet, gescheitert ist.

  21. Marcel Elsener

    @Carullus
    Natürlich darf man Trump für einen Trottel halten; aber eine Begründung, wodurch er zum Trottel wird, wäre ausserordentlich hilfreich.

    Von der geifernden Lückenpresse habe ich bislang allerdings kaum stichhaltige Gründe präsentiert bekommen, weshalb Trump ein Trottel sein soll. In ihrem ideologisch-gutmenschlichen Furor lassen v.a. die deutschsprachigen Journalisten jegliche sachliche und faire Berichterstattung vermissen. Es geht nur noch um gehässige Medienkampagnen gegen den nun in Washington residierenden ‘Satan’. Das hat Herr Reichel in seinem Artikel treffend dargelegt. Ich habe mich immer wieder gefragt, in welchem Gemütszustand sich aufgehetzte Gruppen befanden, wenn es in der Vergangenheit zu Pogromen kam. Die heutigen Journalisten sind ein Paradebeispiel einer solchen Gruppe. Sie können und wollen nicht mehr klar denken; sie pflegen ihre Affekte, unterwerfen sich ihrem Zorn und schaukeln sich gegenseitig immer weiter hoch. Inzwischen haben sie offensichtlich jeden Bezug zur Realität und jedes Mass für Anstand verloren.

    Es gibt jedoch eine ganze Latte von Argumenten, die man gegen gewisse Wahlversprechen des amerikanischen Präsidenten ins Feld führen kann – insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, wo er einerseits grosse staatliche Investititionen in die Infrastruktur zur Ankurbelung der Wirtschaft angekündigt hat, andererseits die Steuern senken will. Das geht nur mit grosser Neuverschuldung. Fairerweise muss man sagen, dass seine präsidialen Vorgänger (insbesondere der letzte) einen riesigen Schuldenberg hinterlassen haben, der dem jetzigen Präsidenten keinen grossen Spielraum im Finanzbereich erlaubt. Dass Trumps wirtschaftspolitische Rechnung langfristig nicht aufgehen wird und grundsätzlich nicht aufgehen kann, das kann man aber mit nüchternen, sachlichen Worten darlegen; Diffamierungen, Beleidigungen und dergleichen mehr sind völlig unnötig. Kurzfristig wird Trump wahrscheinlich durchaus Erfolg haben mit seiner protektionistischen Politik. Jedoch weiss niemand, wie lange dieser Schuldenberg noch weiter erhöht und das Platzen der Schuldenblase verhindert werden kann.

    Interessant wird in diesem Zusammenhang sein, wie sich die FED-Chefin Yellen verhält. Wird sie die Zinssätze weiter anheben? Unter Präsident Obamas Amtszeit hat sie es ja trotz anderslautender Ankündigung weitgehend vermieden, wenn man von der letzten Minizinssatzerhöhung absieht. Offensichtlich wollte sie ihrem verschwenderischen Spezi keinen unnötigen Ärger bereiten. Beim Nichtspezi Trump könnte sie da vielleicht einige Hemmungen verlieren. Wir werden sehen.

    Was den temporären Einreisestop für die Bürger von 7 ausgewählten Staaten mit islamischer Mehrheit anbelangt, muss man abwarten, ob die zuständigen Behörden griffige Regelungen innert Monatsfrist erarbeiten können, mit denen man potentielle Terroristen mit hoher Wahrscheinlichkeit erkennen kann oder nicht. Das ist ja der Zweck dieses Einreisestops.

    Ulkig ist es, wenn irgendwelche Leute über die amerikanische Verfassung phantasieren, die Trumps Sofortmassnahme entgegenstünde. Ich würde gerne einmal den betreffenden Verfassungsartikel genannt bekommen, den der Einreisestop angeblich verletzt. Es gibt meines Erachtens kein verfassungsmässiges Recht von Ausländern auf Einreise in die USA – noch nicht einmal, wenn man im Besitz eines entsprechenden Visums ist. Bei der Greencard mag es mit erheblicher Wahrscheinlichkeit anders aussehen, weswegen die Administration Trump hier auch ziemlich schnell eingelenkt hat. Die US-Demokratie sehe ich nicht in Gefahr – jedenfalls nicht durch Trumps derzeitige Aktivitäten.

  22. raindancer

    ich würde das nicht weiter beachten ..in Europa wird alles Hitler genannt was unliebsam ist , man keine sachlichen Argumente hat, oder wenn man anderer Meinung ist….

  23. mariuslupus

    Wer noch eine Hoffnung hat dass in Deutschland wieder Demokratie Einzug halten könnte, soll, so weit es sein Magen aushält, ab und zu in die Rote Kamera, auch ARDZDF, genannt hereinschauen.
    Trump kann nur froh sein dass er auf der anderen Seite des Grossen Teiches sitzt. Das beste sind immer die moralisierenden Belehrungen. Gestern, im TV ein Oppositionspolitiker von der FDP, Lindner, beklagte lauthals der Untergang der Demokratie in den USA nach und mit Trump. Lindner ist nicht aufgefallen, dass er, als unfähig- untätiger, angebliche Oppositionspolitiker, gleichzeitig Totengräber der Demokratie in Deutschland ist.

  24. Erich

    Apropos Demokratie und Umgangsformen: da las ich soeben in GMX, dass das Höchstgericht die Bezeichnung “Arsch” für H.C.Strache doch als Beleidigung bezeichnete und den SPÖ-Mandatar, übrigens lt. GMX ein Arzt, zu einer Strafe verdonnerte. Für das Erstgericht war das offenbar kein Grund zur Aufregung. Allerdings darf eine Karikatur irgendwie doch ein “Orsch mit Ohren” darstellen. Ist das schon der neue Bobo-Dialekt?
    Vielleicht will man damit den Trump-Bashern helfen? Aber ob den das juckt?
    Die genannte Meldung ist übrigens soeben verschwunden.

  25. Oliver H.

    @Rupert Wenger

    “Merkel glaubt scheinbar, mit 510 Millionen Einwohnern der EU und der deutschen Wirtschaft, die USA mit 320 Millionen Einwohner und ihre Wirtschaft mit Softpower ausspielen zu können.”

    So könnte man es deuten. Alternativ dazu werden weniger die USA und die EU gegeneinander ausgespielt, denn viel mehr die da wie dort vertretenen Lager, die einander ideologisch antagonistisch und mit steigender Aggressionsbereitschaft begegnen. Die Linken verlieren in den USA zunehmend an Boden, ein Umstand, dem Obama mit seinem jüngsten Deutschlandbesuch und der Zepterübergabe an Merkel Rechnung trug, begleitet von weltweiter medialer Orgelmusik, die deutsche Kanzlerin wäre nun die letzte Verteidigerin ‘westlicher Werte’.

    Den Eurokraten rund um Merkel spielt das Ablaufende insofern in die Hände, als daß es ihnen willkommene Aufhänger bietet für Forderungen nach einer in zunehmend unsicheren Zeiten engeren politischen Union, höheren Rüstungsausgaben und intensivierter Bevormundung sozialer Medien. Weshalb Deutschland einmal mehr im Zentrum dieses politmedialen Tsunamis steht, erklärt sich, wie Sie indirekt richtig anführten, aus der überragenden Rolle der BRD innerhalb des EU-Projekts und der dem geschuldeten frühzeitigen transatlantischen Ausrichtung deutscher Medien. ‘Transatlantisch’ ist dabei aber bloß synonym für “dem Establishment verpflichtet”, in Europa und den USA.

    Merkel wurde jahrzehntelang als Bollwerk der Etablierten aufgebaut. Bedenkt man, was geopolitisch aktuell auf dem Spiel steht, kann und muß die vereinte deutsche Medienlandschaft mit deutscher Gründlichkeit aus allen Rohren schießen. Verschärfend kommt die Bundestagswahl im September hinzu, für welche aktuell beginnend das Feld beackert wird, auf dem die Rolle und hinkünftige Ausgestaltung der EU ebenfalls eine entscheidende Bedeutung einnimmt.

    In den kommenden Wochen beginnend wird, mit Jörg Leichtfried und Franz Vranitzky an der Spitze, die SPÖ Österreichs Bürger auf einen Kuschelkurs Österreichs an der Seite Deutschlands innerhalb der EU einschwören. Es bedarf keiner funktionstüchtigen Kristallkugel zur Vorhersage der dabei kommunizierten Botschaft, die aktuellen Wirrnisse müßten zwangsweise zu einer politischen Union führen und die Alternative dazu sei ein immerwährender sozialer und ökonomischer Winter. Das allein begründet zwar die mediale Hysterie rund um Trump in Österreich nicht, doch sie spielt denselben Gruppierungen in die Hände, wie in Deutschland.

  26. Karl May

    Fällt es nur mir auf, oder warum greift niemand das Thema auf, was gerade in Frankreich, rund um Fillon, abgeht?

    Der Film kommt mir bekannt vor.
    Zuerst den schauen, dass man die LePen ins Finale bringt, den Fillon dabei rauskickt, indem man gegen ihn eine üble Hetzkampagne fährt. Im Finale dann LePen gegen den Sozi, wobei der Sozi medial als das “kleinere Übel” verkauft werden wird.
    Sozis gewinnen.

  27. Rupert Wenger

    Sehrt geehrter Herr Oliver H.!
    Natürlich steckt hinter allem vermutlich sogar überwiegend Ideologische Lagerbildung, wie sie schreiben. Der sich nach mehreren Klatschorgien ihrer Anhänger entwickelnde Caesarenwahn der deutschen Kanzlerin ist da nur die Spitze des Eisberges. Ich habe auf die Erwähnung verzichtet, weil sonst die Gefahr bestanden hätte, in eine fruchtlose Diskussion der politischen Lager abzugleiten. Mit geht es darum, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass Österreich gerade aus dem Lagerdenken heraus nicht schon wieder in der Auseinandersetzung zwischen zwei Blöcken der Partei beitritt, die nur verlieren kann. Vorerst geht es um Außenpolitik und Selbstrepräsentation, in weiterer Folge müssen wir eine Reform an Haupt und Gliedern auf den Weg bringen, der auch vor unserer Verfassung nicht Halt macht und die die bestehenden Lager aufbricht. Eine Verfassung, die nicht in der Lage ist, ein Abgleiten in eine völlig desolate Realverfassung zu verhindern, ist zu reformieren. Um keine Missdeutungen aufkommen zu lassen, erkläre ich ausdrücklich, dass die repräsentative Demokratie nach meiner Meinung in einer massiven Krise steckt und so weit wie möglich durch eine direkte zu ersetzen wäre.

  28. raindancer

    schaut euch zb mal die Titelseite von welt.de an ….ein Trump bashing nach dem anderem…
    man gewinnt den Eindruck die Journalisten bekommen Extra Geld für Negativ Artikel über Trump

    aber komischerweise erfährt man wenig über die Visaliberalisierung bezügl, Türkei …und sonstige Migrantenpläne ..dh es wird noch ärger

  29. mariuslupus

    Trump stellt immer was an.
    Hat Merkel so weit gebracht, dass sie zu ihren einzigen, wirklichen Verbündeten pilgert, zum Kalifen. Der Empfang war nicht besonders liebevoll. Merkel hat auch nichts zu bieten, ist zu Bittstellerin verkommen.
    Der böse Trump hat beschlossen der EU seinen Gesandten zu schicken, der den Machthabern in Brüssel die Wahrheit über ihr heruntergewirtschaftetes “Friedensprojekt” erzählen könnte. So eine Bosheit !

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