Was hat Irland eigentlich gegen Juden?

“….Die Parlamentarier der Republik Irland zeigen eine beispiellose Feindseligkeit gegenüber Israel, die unter den anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ihresgleichen sucht – was zur Frage nach Irlands langer, geschmackloser Geschichte des Antisemitismus einlädt, die eindeutig dem oft benutzten Vorwand vorausgeht, den Staat Israel zu hassen. Die “Control of Economic Activity (Occupied Territories) Bill 2018” – unterstützt von den republikanischen und nationalistischen politischen Parteien von Fianna Fáil, Sinn Fein und Independents – würde die Einfuhr von Waren aus israelischen Gemeinden außerhalb der Waffenstillstandslinien von 1949 (Westjordanland, Ostjerusalem und die Golanhöhen) verbieten. mehr hier

5 comments

  1. astuga

    In Irland trifft man auf eine interessante Gemengenlage von konservativ katholischem Antijudaismus, alten Verbindungen der Links-Nationalisten (IRA) zur PLO und einem neuen Antisemitismus um Zeichen von Multikulti, mitgetragen von Einwanderern (ähnlich wie in den USA mit Ilhan Omar).

  2. Falke

    Bemerkenswert, dass sich die EU so fürchterlich über die angeblich “antisemitischen” Wahlplakate in Ungarn aufregt (auf denen die Köpfe von Juncker und Soros zu sehen sind), aber den quasi offiziellen Antisemitismus Irlands offenbar (wohlwollend?) zur Kenntnis nimmt. Vom offenen Antisemitismus der britiischen Labour Party gar nicht zu reden, die bekanntlich sogar von Scotland Yard aus diesem Grund beobachtet wird. Die Heuchelei der EU-Spitze (einschließlich des aktuellen Kandidaten Weber) wird immer unerträglicher.

  3. aneagle

    @Falke
    volle Zustimmung, Orbans Plakate sind keineswegs antisemitisch. Sie sind Juncker-kritisch. Das ist das gute Recht jedes EU-Mitgliedes und keine Gotteslästerung einer (schein) heiligen Führerfigur. Den Gesichtsausdruck Junckers als unvorteilhaft zu empfinden, ist persönliches Wunschdenken. Für ein Politikervorbild, das über sich selbst sagt: “Wenn es ernst wird, muss man lügen” (Wiki-Brüssel im April 2011 dapd), ist der Gesichtsausdruck eher treffend. Auch der Plakattext- Es ist ihr Recht zu erfahren, was die EU vorhat- ist legitim und frei von antisemitischer Färbung. Juncker ist nicht jüdisch.

    Die Bewertung von Soros im Bildhintergrund als antisemitisch, ist reine EU-Interpretation. Das gewählte Bild des über 80-Jährigen ist aus früherer Zeit und mehr geschönt als entstellt. Der geniale Mann, nutzt seine Macht zur Durchsetzung seiner vielen wirtschaftspolitischen Ziele. Das ist vielleicht gefährlich, aber nicht kriminell. Seine liebe Not mit seiner Herkunft als ungarischer Jude, ist sein Privatvergnügen und irrelevant.

    Geschickt verquickt er den Antizionismus der primitiven Linken mit ureigenen Interessen. Sie beinhalten, unter Bevorzugung islamischer Wanderbewegungen, den Untergang Israels, Ungarns und der EU in ihren derzeitigen, freien, bürgerlich- demokratischen Formen.

    https://www.audiatur-online.ch/2016/09/16/die-zwei-gesichter-des-new-israel-fund/

    Seine Lieblingsinstrumente sind (sch)mächtige Politiker mit zu großen Schuhen (fördern den Ischias), z.B. in Schweden, Österreich, Frankreich, Belgien, Deutschland, Irland und England (Liste beliebig erweiterbar). Die Darstellung muss also im Erlaubten liegen. Was aber kümmert linke antizionistische EU-social warriors die Realität von mehreren Millionen betroffener Menschen?
    .

  4. sokrates9

    aneagle@ Angeblich sind Orban und Netajanu Freunde! Auch Netajanu kritisierte öfters schonSoros! Halte es für Sauerei dass jede Kritik an Soros der die Flüchtlingsbewegung massiv fördert sofort mit Antisemitismus argumentiert wird!

  5. aneagle

    @sokrates9
    Ob sie Freunde sind, weiß bei Politikern keiner.In jedem Fall aber sind Orban und Netanjahu Brothers in Arms. Als verantwortungsvolle, kluge Politiker haben beide erkannt, wohin die Reise für ihre Länder gehen soll. Nur die EU hat nicht begriffen, wer hier der nützliche Idiot ist. Aber in der EU gibt es keine klugen Politiker, nur jahrelang ausgemusterte Problemfälle aller europäischen Länder (z.B. Frau Barley soll aktuell noch im Mai 2019 kommen), die in einer gemeinsamen Aktion die Gesetzgebung Europas gekapert haben. England hat, wenn sie es nicht verpatzen, den Absprung aus Europa 5 nach 12 noch geschafft.

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