Was hier so alles der “Amtsverschwiegenheit” unterliegt…

Von | 4. Oktober 2017

(C.O.) In den Gremien der internationalen Polizei-Organisation “Interpol” wurde kürzlich darüber abgestimmt, ob der sogenannte “Palästinenserstaat” aufgenommen werden soll, das Votum ging zugunsten der Palästinenser aus. Da wäre natürlich ganz interessant zu erfahren, wie Österreich abgestimmt hat. Also fragen wir das Innenministerium, Pressestelle. Die Antwort ist bemerkenswert: ” Sehr geehrter Herr Ortner,
unter Bezugnahme auf § 46 Abs.1 BDG kann Ihre Anfrage leider nicht beauskunftet werden.
Mit freundlichen Grüßen
MR Mag. Rudolf GROSS
BUNDESKRIMINALAMT Leiter des Büros II/BK 2.4 (INTERPOL)

Der § 46 Abs.1 BDG ist, erraten, die “Amtsverschwiegenheit”.

13 Gedanken zu „Was hier so alles der “Amtsverschwiegenheit” unterliegt…

  1. raindancer

    hochinteressant
    die Frage ist, wer ist befugt für Österreich abzustimmen
    wie kann so ein Ergebnis überhaupt zustande kommen, sind die alle behindert?

  2. Rennziege

    Allein die Verbalkrücke “kann leider nicht beauskunftet werden” macht hellhörig.
    Nicht ganz O.T.: Ich arbeite heute von zuhause aus und kann die österreichische Presse und des Pudels Kern gemütlich erforschen:
    http://www.krone.at/591871
    “Jetzt fliegen in [der] SPÖ die Hackln” titelt die lustig gewordene “Krone”. Und ein gewisser Claus Pándi beschließt den Artikel mit “Nach diesem Ausflug in die Traumwelt Hollywoods erwachen der Kanzler und seine SPÖ nun in der Wirklichkeit. Der Film ist aus.”

  3. KTMTreiber

    @raindancer:
    Sie haben sich Ihre Frage selbst beantwortet; – DIE sind defakto alle “behindert ” … (ohne jetzt Menschen mit Behinderung, oder politisch korrekt ausgedrückt, “Menschen mit besonderen Fähigkeiten“ , zu diskreditieren)

    😉

  4. Falke

    Dem gemeinen Volk Auskünfte darüber geben, was in einem dem Parlament (also dem Vertreter des Volkes) verantwortlichen Ministerium geschieht! Das wäre ja noch schöner! Eine Unverschämtheit dem hohen Amte gegenüber, derartige Auskünfte zu verlangen! Und da es um den sogenannten “Palästinenserstaat” geht: da kann die Anfrage wohl nur aus dem rechten Eck kommen – und denen geben wir schon überhaupt keine Auskünfte!

  5. raindancer

    kann ich mir schwer vorstellen dass die Polizei für die Palästinenser Terroristen wählt..seltsam

  6. Gerald M.

    Seit wann ist eigentlich das Volk der sog. “Palästineser” historisch verankert? Sollten wir diese “Menschengruppe” nicht politisch korrekt nach Saudi Arabien abschieben? Dort können sie ihre Ideologie, Religion mag ich diesen Dreck nicht nennen, ausleben …

  7. aneagle

    Also das ist doch sehr effektiv. Jetzt können die palästinensischen Terroristen gleich auf Interpol nachschauen, ob nach ihnen gefahndet wird und sich im Eintrittsfalle selbst stellen. Oder, wenn sie nicht freiwillig mit sich selbst mitkommen wollen, auch eine Eigenverhaftung vornehmen. Tolle Sache das! Österreichs Vertreter scheinen dümmer zu sein, als die Polizei (in diesem Fall Interpol) erlaubt. Eine Terrortruppe in die Polizei aufzunehmen, zeugt nicht von überragender Intelligenz. Kann man es jemanden verdenken, der das Prädikat saublöd für angemessen hält?

  8. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Ich finde schon das Wort “beauskundschaftet” urkomisch 😉
    Na ja, Kern und seiner SPÖ wird es so ergehen wie dem Mann aus Würselen und seiner SPD.

    Ich finde es wunderbar, Sie wieder öfter hier zu lesen.

  9. Rado

    Letztlich geht so eine Entscheidung über den Tisch des Innenministers. Vielleicht darf der Aussenminister auch mitreden.

  10. Thomas Holzer

    Daß der Vertreter Österreichs zugestimmt hat, wird wohl niemand in Zweifel ziehen. Insofern ist Ihre Anfrage, Herr Ortner, mehr als nur überflüssig 😉

  11. Thomas F.

    Und ich dachte, es wäre der “Datenschutz”. Meistens ist es das, womit sich die Mauschler und Selbstbediener vor Verantwortung schützen.

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