Was in Österreich so alles möglich ist…

Von | 18. Mai 2013

(ANDREAS UNTERBERGER) Alle Bawag-Strafprozesse sind nun durch einen Berufungsverzicht der Staatsanwaltschaft rechtskräftig zu Ende gegangen. Das bedeutet zweierlei:
Erstens kann sich Herr Flöttl endgültig darüber freuen, dass man in Österreich tatsächlich Hunderte Millionen durch die einfache Behauptung eines Computer-Crashes spurlos verschwinden lassen kann. Zweitens ist nun ebenfalls endgültig klar, dass niemals ein Gericht die Verantwortung des damaligen allmächtigen ÖGB-Bosses Verzetnitsch für den Untergang der Gewerkschaftsbank auf Strafbarkeit prüfen wird. Doppelte Gratulation an die beiden Herren. Was halt in Österreich alles so möglich ist . . . (Tagebuch)

2 Gedanken zu „Was in Österreich so alles möglich ist…

  1. cppacer

    A propos : was wurde eigentlich aus dem Fall Verzichtnix?

  2. Prinz Eugen von Savoyen

    @cppacer

    Das war einer der Gründe, warum die freigegangen sind. Sonst wären bald noch andere dran.

    In Österreich muss man, um verurteilt zu werden, neben kriminell sein auch schlechte Manieren haben. Das trifft auf Elsner zu.

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