Was ist eigentlich beim “Spiegel” los?

Von | 26. Januar 2017

A. Das Bundesverfassungsgericht urteilt, dass die NPD nicht verboten wird, SPIEGEL ONLINE meldet aber genau das Gegenteil. Anschließend versucht man sich herauszureden, man habe die Verlesung des Antrages versehentlich mit dem Urteil verwechselt. Ist der SPIEGEL ONLINE-Reporter also noch vor Urteilsverkündung aus dem Gerichtssaal gestürmt und hat seine Fake-News verbreitet, ohne zu wissen, was er tut, weil er Antrag und Urteil nicht unterscheiden kann?

B. Hatice Ince ist für den SPIEGEL-Online-Ableger bento, das Online-Jugendangebot des SPIEGEL, als Autorin tätig. Auf Twitter nennt sie sich: Hatice Ince@HatinJuce. HatinJuce klingt für viele verdächtig nach Judenhass, was die Dame aber weit von sich weist und eine unglaublich schlüssige Erklärung für diesen obskuren Namen parat hat: „Vor 15 Jahren habe ich einen an Hatin Juce adressierten Brief bekommen. Seitdem ist das mein Nickname. Mit Antisemitismus hat das absolut gar nichts zu tun.“ Ein schlagfertiger anderer User postete daraufhin: „meine schildkröte heißt ‚hail hidler‘. hat nix mit nazis zu tun.“

Doch betrachten wir die Hatice Ince und ihre Aktivitäten etwas genauer. Kurz nachdem bekannt wurde, dass der Journalist, Bestsellerautor und profunde Islamkritiker Udo Ulfkotte verstorben ist, postete Hatice Ince auf Twitter: (weiterlesen hier)

8 Gedanken zu „Was ist eigentlich beim “Spiegel” los?

  1. Gerald M.

    Österreich ist voll haram, gwöhn dich dran oder geh afoch ham … wenn den Mohammedaner etwas nicht passt dürfen sie sehr gerne in ihre, oder die Herkunftsländer ihrer Eltern abschwirren … noch dürfen sie ihre Wertmittel mitnehmen … verstanden?

  2. Thomas Holzer

    https://kurier.at/sport/fussball/spanien-real-madrid-opfert-fuer-sponsor-sein-wappenkreuz/243.061.458

    Und wieder ein freiwilliger! Kotau; da darf sich dann aber niemand mehr wundern, daß gewisse Typen mehr als nur unangenehm werden!

    ad Spiegel:
    ad A. Diese “fake news” haben mehr als genug deutsche Medien verbreitet; von Spiegel über Die Zeit bis zu den Öffentlich-Rechtlichen.
    ad B. Es wird anscheinend Zeit, daß die Menschen in Europa, im Westen, vielleicht auch ein bisschen präpotenter und impertinenter auftreten 😉

  3. stiller Mitleser

    Solch subliminaler Antisemitismus ist eine Anbiederung an die Leserschaft dieses komischen Jugendmagazins beim SPON.

  4. mariuslupus

    Logik. Islam sagt, die Erde gehört Allah. Österreich ist ein Teil dieser Erde die Allah gehört. Ergo, gehört Österreich Allah. VdB als GBP wird nach dieser Maxime seine Weltanschaung ausrichten.

  5. astuga

    “HatinJuce” könnte man ganz klar als eine Form von antisemitischem Leetspeak betrachten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Leetspeak

    Solche Dinge entlarven sich immer dann besonders leicht, wenn man sieht, wer sie benützt.
    Nicht jeder mit einer 88 oder 18 am Autokennzeichen ist ein Nazi, aber wenn seine Aussagen, sein persönlicher Umgang, oder sein Äußeres dem entspricht.
    Dann ist die Indizienlage stark genug.
    Muslime und Türken haben dann zusätzlich noch jeweils ihre eigenen Codes (etwa wenn jemand mit den Grauen Wölfen / Bozkurtlar sympathisiert).

    Frau Hatice gehört zu jenen die zwar äußerlich und auf den ersten Blick westlich geprägt sind, die aber (soweit es den Westen, die USA, Israel, Europa, Deutschland, gegenseitigen Respekt oder Integrationsfragen betrifft) eigentlich die gleichen Positionen und Ansichten vertreten wie jeder x-beliebige Islam-Fundamentalist oder türkische National-Islamist.
    Sowohl bei der SPD wie der CDU gibt es solche Personen (lustiger Weise vor allem im Bereich Integration).
    Ist in Österreich nicht viel anders.

  6. Hanna

    Hey, es wird im deutschen TV offen zum Mord an Trump aufgerufen, ist das okay. Nein, denn @Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    (1) gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
    (2) die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,
    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. §130 Abs. 1 StGB.”
    Was, wenn derlei (Josef Joffe, Hrsg. von “Die Zeit”, im Presseclub am Sonntag auf die Zuschauerfrage: “Gibt es einen Ausweg aus der Trump-Katastrophe?” : “”Mord im Weissen Haus zum Beispiel!”) über auch nur einen illegalen Flüchtling gesagt würde? Aber über Trump darf man das sagen? Wäre ich in einem Asterix-Comic würde da jetzt nebst gewitterwölkigen Gedankenblitzen “Grrrrummel, grummel” stehen.

  7. Christian Weiss

    Immer wieder bemerkenswert, wie gering die Impulskontrolle bei diesen selbsternannten Kämpfern gegen “Hass” und “Hetze” ist.
    Nun mag ja Ulfkotte ein Verschwörungstheoretiker von zunehmend sinkender Zurechnungsfähigkeit gewesen sein, aber man muss schon von jeder Empathie und jeder Reflexionsfähigkeit bezüglich des eigenen Hasses und eigener Hetze befreit sein, wenn man sich derart hämisch über den Tod eines Menschen freut.

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