Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Opfern und Tätern?

“……Versuchen deutsche Diplomaten, die antisemitisch motivierte Ermordung eines dreizehnjährigen Mädchens durch einen »Palästinenser« zu »verurteilen«, können sie sich in ihrer Empathielosigkeit doch nur selbst entlarven: »Alle, die in der Region Verantwortung tragen [sic!] müssen mithelfen, dem Hass in den Köpfen entgegenzutreten und die Grundwerte der Menschlichkeit zu verteidigen.« –  Hätte die Sprecherin des von Frank-Walter Steinmeier geleiteten Auswärtigen Amts zu Berlin eine Ahnung davon, was Menschlichkeit ist, sie ließe sich nach dieser Woche für andere Verwendungen freistellen. Ihr Appell an »alle, die Verantwortung tragen«, ist eine Zumutung, eine Beleidigung derer, die für zivilisatorische Werte stehen, und eine Aufwertung jener, die sie bekämpfen.

»Alle, die Verantwortung tragen« – das stellt die, die einen Terroristen nur noch erschießen können, um weiteres Blutvergießen zu verhindern, auf eine Stufe mit dem Angreifer und denen, die ihn zum Mörder erzogen: einer Gesellschaft, für die der Haß auf Juden konstitutiv ist, und eines Regimes, dessen Kopf erst vor wenigen Tagen seine Gesinnung in einer »inspirierenden« Rede auslebte.

Seit das deutsche Auswärtige Amt »allen, die Verantwortung tragen«, auftrug, »dem Hass in den Köpfen entgegenzutreten«, sind bei weiteren Anschlägen »palästinensischer« Terroristen weitere Menschen ermordet und verletzt worden, wurde eine – glücklicherweise ungenutzte – Vorschule in Sderot von einer Rakete aus Gaza getroffen. Es gibt benennbare Täter und eindeutige Opfer.

Es ist der Unwille deutscher Diplomaten, dort zu differenzieren, wo der Unterschied der zwischen Zivilisation und Barbarei ist, der sie zu Komplizen letzterer macht. Wo sie gefragt wären, für die von ihnen bemühten »Grundwerte der Menschlichkeit« einzutreten, schafft ihre Sprecherin es nicht einmal mehr, Mitgefühl mit überlebenden Opfern des Terrors wenigstens zu heucheln. (Quelle :tw24)

11 comments

  1. Fragolin

    Eigentlich wird es Zeit, dass sich die Juden dafür entschuldigen, dass sie sich nicht leichter abschlachten lassen! Diese ganzen für leerstehende Vorschulen vergeudeten Raketen wären viel effizienter eingesetzt, wenn die Juden ihre Kinder rund um die Uhr dort ließen. Sie könnten ja lustige bunte Zielscheiben auf die Außenmauer malen, damit die Freiheitskämpfer besser zielen können. Und die EU müsste viel weniger “Hilfsgelder” verschenken, um Raketen zu kaufen.
    Man kann gar nicht so viel essen. Man erträgt es nur noch mit Zynismus.

  2. Hanna

    @ Fragolin: Und irgendwann vergeht einem das Essen auch, weil man vom K….. müde ist, und der Zynismus weicht (weil unaufhörlich im Dienst) dem Bedürfnis, sich “einzuigeln”. Man schaue nach Griechenland, wo eine halbe Million Griechen das Land verlassen hat. Nach dem Einigeln kommt bei uns vermutlich auch das “Nichts wie weg”. Nur – wohin? Das intellektuelle Niveau der Wiener Bevölkerung sinkt und sinkt (und darin eingeschlossen sind die obergescheiten kommunistisch-linken Studis, die sich als “Elite” empfinden, in Wahrheit aber nichts in der Birne haben, außer einer Liste von apps), und es man kann sich nicht auf Dauer anpassen, wenn man ein wahrhaftig denkender Mensch ist. Man wird selber zu einer Art “Parallel-Mensch”, den das Leben in der einst so heimeligen Lebenswelt (ich kam aus dem Ausland immer gerne nach Wien zurück, jetzt ist es umgekehrt) nicht mehr freut.

  3. Falke

    Na klar: “Verantwortung in der Region” tragen natürlich auch die dort lebenden Juden und die israelische Regierung. Anscheinend meint die Dame (offenbar mit voller Zustimmung ihres Chefs), dass es vor allem diese sind, die “dem Hass in den Köpfen (wessen Köpfen?) entgegentreten” müssen. Opfer sind ja bekanntlich immer selbst schuld an ihrem Schicksal, weil sie den Tätern zuwenig Empathie entgegenbringen.
    Ich frage mich nur, warum “Palästinenser” und “palästinensisch” hier immer in Anführungszeichen steht. Sind das etwa nicht wirklich Palästinenser, sondern nur “sogenannte”? Was sind sie dann?

  4. wbeier

    Nur diplomatisches Gelaber statt Terror an Zivilisten als das zu benennen was er ist: Verbrechen von Verbrechern begangen und robuste Gesellschaften antworten eben entsprechend robust.
    Eigentlich ein Lehrstück für uns bigotte, weinerliche und heruntergekommenen Mädchen aller 56 Geschlechter in Europa.

  5. Mona Rieboldt

    Falke
    Es sind Araber, die sich Palästinenser nennen. Es gibt ein Gebiet mit Namen Palästina, aber kein Land. Das Gebiet, in dem diese Araber “Palästinenser” lebten, war vor allem Jordanien. Der Vater des jetzigen Königs hat diese “Palästinenser” mit Hilfe seiner Beduinen aus dem Land vertrieben, weil sie Ärger und Unruhe und Krieg dort verursachten, die Gesellschaft dort destabilisieren wollten.

    Aus dem gleichen Grund hat Ägypten seine Grenze zu Gaza fest geschlossen. Auch die wollen keine “Palästinenser” bzw. die Hamas in ihrem Land haben. Sie fürchten Unruhen durch die radikale Hamas.

    Angeblich wollen diese Araber “Palästinenser” immer einen eigenen Staat. Im Grunde ist das Westjordanland froh, dass es von den Israelis geschützt wird, anderenfalls würden sie von der Hamas überrannt. Damals wurden diejenigen, die heute im Westjordangebiet wohnen, von der Hamas in einem blutigen Krieg aus Gaza geworfen. Die Hamas stürzte sie von Hochhäusern, folterten und zerschossen ihnen die Knie, töteten sie.

    Interessant in diesem Zusammenhang auch, dass sich damals 300 Homosexuelle “Palis” zu ihrem Erbfeind Israel gerettet haben. Israel nahm sie auf, da ihnen der Tod durch die Hamas drohte.

  6. aneagle

    Wer, noch nicht genug hat von Herrn Steinmeiers Verantwortung für die Region und wissen möchte, was mit seinen Steuergelder bezahlt wird, sollte sich den Artikel
    “Mission Haß: Sozialdemokratische Bildungsarbeit”
    auf ebendiesem blog nicht entgehen lassen. http://www.tw24.net/?p=12721

  7. Falke

    @aneagle
    Immerhin darf so eine Organisation in Jerusalem existieren. Man stelle sich vor, eine pro-israelische Organisation würde sich in Gaza niederlassen, um die Ansiedlung von Juden zu fördern. Den Mitgliedern würde wohl nicht einmal genug Zeit bleiben, ihr Testament zu schreiben.

  8. aneagle

    @Falke
    Gaza, Jerusalem, das derzeitige Israel und die gesamte islamische Welt vom Iran bis Saudiarabien judenrein zu halten oder zu bekommen, ist ein frommes Ziel der Friedensreligion, die mit dem Islam nichts zu tun hat.

    Hat man schon ähnliche Forderungen von araberrein oder islamrein von israelischer Seite gehört? Never ever ! Nicht nur Moslems, sogar homosexuelle Moslems und Untermenschen wie Frauen, Jesiden und Ungläubige dürfen dort (über)leben.

    Und trotzdem: Es sind immer die Israelis (vulgo: Juden) die ihren angeblich rassistischen Zionismus ausleben. So oder ähnlich sehen das offenbar ihre und meine Vertreter im EU-Parlament, von Martin Schulz bis Eugen Freund. Schon krass von so jemandem ums eigene Geld vertreten zu werden und das noch widerspruchslos zu bezahlen.

  9. Fragolin

    @aneagle
    Was in unseren Medien auch eher randnotiziell behandelt wird: Wird ein muslimischer Terrorist verletzt, bekommt er eine Behandlung in einem jüdischen Spital auf Kosten des jüdischen Staates und seine Familie bei Bedarf sogar finanzielle´Unterstützung. Der Polizist oder Soldat, der für die Verletzung verantwortlich ist, muss mit strafrechtlicher Untersuchung und gegebenenfalls sogar Verfolgung rechnen. In der Gegenrichtung wird jeder, der auf Grund einer Verletzung nicht wegrennen kann, gezielt getötet und der Mörder als Held gefeiert.
    Wenn sich die EU und unsere sozialistische Obertanenriege ernsthaft fragen, warum man sie als denkender und fühlender Mensch nur verachten kann, dann sollten sie sich die gute alte Regel vor Augen führen: Nenne mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist.

  10. astuga

    In Deutschland verbindet sich der westliche Meaculpismus (nach Samir Khalil Samir) mit dem Schuldkomplex des faschistischen Tätervolkes.
    Das Ergebnis ist jetzt aber kein besonders reflektiertes Verhalten im Umgang mit Verantwortung, sondern eine Art hypermoralisches Übermenschentum das sich in irrationalem Relativismus gefällt.

  11. astuga

    Aus: Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

    Die EU finanziert mit jährlich 1.4 Milliarden € palästinensische Beamte die seit 6 Jahren nicht mehr zur Arbeit erschienen sind.

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