Was ist eigentlich “islamophob” ?

“…..Was ist  eine „Islamophobie“? Welche Symptome weisen die bedauernswerten Menschen auf, die unter dieser offenbar zeittypischen Krankheit leiden? Sollten sie sich behandeln lassen?…” (lesenswert, hier)

13 comments

  1. ricbor

    Das Propagandainstrument der sogenannten Islamophobie wäre gar kein Thema, wenn es nicht begeisterte Jünger innerhalb des RotGrünen Medienkomplexes gefunden hätte. Zum Glück werden die meisten dieser Propagandisten inzwischen glattweg ausgelacht.

  2. Thomas Holzer

    Ja bitte, behandeln lassen, natürlich auf Krankenschein, mit der Chance zur Frühpension, welche natürlich nur in von Muslimen betreuten Lagern “genossen” werden darf 🙂

  3. caruso

    Kritiker des Bestehenden als geisteskrank einzustufen ist ein Kennzeichen von Diktaturen.
    Wandert die EU, der Westen in diese Richtung? No, wunderbar! Und was für Wissenschaftler
    sind diese, die solches verzapfen? Es bleibt einem der Verstand stehen!
    lg
    caruso

  4. Christian Weiss

    Es ist wahrscheinlich etwas, das nur jemand versteht, der der Überzeugung ist, dass der Mensch grundlegende Freiheiten wie Meinungs- und Gesinnungsfreiheit hat. Es ist also für unsere rotgrünen Freunde nur schwer begreiflich:
    Der Islam stellt eine Wertegebäude dar und somit letztendlich nichts anderes als eine Gesinnung. Und genau so wie man den Sozialismus, den Liberalismus, den Utilitarismus, das römisch-katholische Dogma, den Ökologismus, den Kreationismus, den Glauben an die Reinkarnation und und und für Blödsinn halten kann, so darf man auch den Islam einfach für Quatsch finden. Man hat das Recht dazu, die Scharia grausam und menschenverachtend zu finden. Man kann Mohammed (aufgrund der bestehenden Faktenlage) einen pädophilen Kriegstreiber nennen (gut, in dem Fall ist die Republik Österreich anderer Meinung). Man kann es für kulinarisch und ernährungstechnisch unsinnig halten, ausgerechnet auf Schweinefleisch zu verzichten.
    Wenn es so etwas wie Islamophobie gäbe, dann wäre sie anwesend, wenn man den Schweinefleischverzicht nur bei den Muslimen blöd fände, nicht aber z.B. bei den Juden. Die Andersbehandlung von Gleichem stellt ein Problem dar, kann aber auch nicht bestraft werden, weil auch dazu ist man berechtigt. Rationalität ist keine Menschenpflicht.

    Mein Tipp an die Muslime zum Schutz vor dem Phantom “Islamophobie”: Werdet 1. kritikfähiger und lässt 2. gewissen archaischen, menschen- und freiheitsverachtenden Quatsch, den wir Westler hier nicht haben wollen, einfach bleiben. Dann passt das schon.

  5. Mona Rieboldt

    Da sie sich hier im Westen von Islamophoben umzingelt fühlen, könnten sie doch zurück in ein islamisches Land gehen. Dann haben sie doch den Islam samt Scharia, den sie sich wünschen. Allerdings können sie sich da nicht so benehmen wie im Westen und haben vor allem auch weniger Geld.

  6. Der Realist

    diese Frage stelle ich mir auch öfters, auch in anderen Zusammenhängen wird kritischen Menschen einfach Angst unterstellt. Es ist wohl ein Unterschied ob ich mit Zuständen, wie zum Beispiel sehr vielen Ausländern im persönlichen Umfeld, unzufrieden bin, oder echte Angst vor Ausländern habe.
    Auch Homosexuelle können bei uns ein Leben ohne echte Diskriminierung führen, und trotzdem gilt man schon als homophob, wenn an deren sexuelle Orientierung nicht uneingeschränkt toll findet, oder einfach nicht ständig damit konfrontiert werden will.

  7. Christian Weiss

    “Auch Homosexuelle können bei uns ein Leben ohne echte Diskriminierung führen, und trotzdem gilt man schon als homophob, wenn an deren sexuelle Orientierung nicht uneingeschränkt toll findet, oder einfach nicht ständig damit konfrontiert werden will.”

    Ich empfinde es als “homophob”, wenn man das Gefühl hat, man werde durch Homosexualität verfolgt. Letztlich geht es bei sexuellen Orientierungen nicht darum, ob man das “toll findet”, sondern nur darum, ob die damit verbundenen sexuellen Handlungen zwischen mündigen Personen freiwillig stattfinden. Und “nicht ständig damit konfrontiert werden” ist nun mal auch kein praktikabler Imperativ. Manche empfinden es als Zumutung, dass sie ständig mit Regen konfrontiert werden, wenn sie sich nach draussen begeben. Ich fühle mich durch den Anblick von Burkas inakzeptabel konfrontiert, weil mir das für eine offene und kommunikative Gesellschaft unabdingbare sichtbare Gesicht fehlt. Bei Kopftücher hingegen frage ich mich zwar gelegentlich, wie viel Islam im Hirn unter dem Tuch steckt. Ich finde es aber unbedingt notwendig, dass man ein solches als Privatperson jederzeit tragen darf, denn ein unbestreitbarer Grund, warum in diesem Fall das Recht eingeschränkt werden soll, zu tragen, was man will, fällt mir nicht ein.
    Aber der langen Rede kurzer Sinn: Ob man als “homophob” oder “islamophob” verschrien ist, ist letztendlich schnurzpiepegal, den wir haben alle das Recht “homophob” und “islamophob” zu sein. Wir müssen nicht alles “Andersartige” toll finden, weil es die Vertreter der politisch-korrekten Orthodoxie so verlangen.

  8. Ehrenmitglied der ÖBB

    Und wie nennt man Anhänger des Islam, deren Kinder nicht am Musikunterricht teilnehmen dürfen, denen eingeredet wird, dass sie Autorität einer Lehrerin nicht zu akzeptieren brauchen und das alles aus religiösen Gründen? wie nennt man Anhänger des Islam, die in Österreich, Deutschland etc… eine eigene Rechtssprechung kreieren und Verfassungs- wie andere Gesetze aus religiösen Gründen nicht beachten bzw. nicht akzeptieren? Der “Umkehrbegriff” zu “islamophob” fällt mir nicht ein!?

  9. Thomas Holzer

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Die nennt man doch “halal” oder?! 😉
    Oder ist das Gegenteil von islamophob rechtsstaatophob?

  10. Herbert Manninger

    Die linken Meinungsmacher wollen uns ja nicht nur durch ihren ideolgischen Kakao ziehen, sonden uns darüber hinaus auch noch zwingen, davon lustbetont zu trinken.
    Ich bin “das hat alles nichts mit dem Islam zu tun”- phob, und das ist gut so.

  11. Rennziege

    @Ehrenmitglied:
    Der “Umkehrbegriff” zu “islamophob” fällt mir nicht ein!?
    Bei mir werden Sie geholfen! Das Antonym lautet: kuffarköpfophil.

  12. Astuga

    Eine mögliche Definition von Islamophobie wäre aber auch: die Angst der Muslime vor allem Nichtislamischen, weil derartiges meist bidah ist (eine verbotene Neuerung).
    Aber eigentlich gemeint ist damit von islamischer Seite natürlich Muharaba bzw. Mohareb.
    Nur würde ein ausschließlich islamischer Straftatbestand noch dazu in Arabisch keinen altlinken Orientschwärmer, korrumpierten Soziologen, Islamversteher oder Djihadleugner zur Aktivität anstacheln.
    Dazu braucht es schon Kampfbegriffe die in ihrer Diktion dem Westler vertraut sind.
    Und zahllose Fundamentalisten konnten schon vor Jahrzehnten im westlichen Exil den kritischen innereuropäischen Diskurs rund um Xenophobie, Imperialismus-Kolonialismus etc. beobachten, und später für sich instrumentalisieren (eigene kritische Diskurse gelten hingegen im Islam als verpönt).
    Dazu gehörte auch Khomeini samt Umfeld im Pariser Exil, sie alle kennen den Jargon, die Phrasen und die Knöpfe die sie bei ihren drücken müssen.
    http://mohareb.blog.de/2011/01/05/mohareb-10310750

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .