Was kann Europa gegen chinesische Raubzüge tun?

Von | 10. August 2020

(A.U.) Jetzt auch noch der Fall Spielberg. Ein chinesischer Käufer sperrt das vor einigen Jahren gekaufte Motorenwerk ATB bis auf kleine Reste zu. Das macht 360 Arbeitslose mehr. Gewiss, in Zeiten wie diesen haben viel mehr Österreicher den Job verloren. Aber der Fall ist dennoch exemplarisch, weil er sich mit vielen anderen Vorgängen deckt: Chinesische Konzerne wollen nicht dauerhaft in Europa investieren, sondern entweder Konkurrenz eliminieren oder Technologie stehlen – und holen sich seltsamen politischen Beistand aus der SPÖ. weiter hier

8 Gedanken zu „Was kann Europa gegen chinesische Raubzüge tun?

  1. CE___

    Ich denke ganz viel kann man schon einfach mit dem Zauberwort “Reziprozität” unternehmen und erreichen.

    Reziprozität. Da ist nichts unfair daran, einfach so Du mir, so ich Dir.

    Die VR China kocht auch nur mit Wasser, aber hatte 40 Jahre lang durch Naivität und Nachsicht des Westens einen Kampf bergab, der diesem System unheimlich geholfen hat.

    Ein Beispiel, warum darf noch in Ö, vor allem seit Anfang Juli, ein Unternehmen aus dem nun komplett vom repressiven Peking übernommenen Hong Kong hierzulande weiter Mobilfunkdienstleistungen anbieten ?

    Ich wüsste nicht dass eine Telekom Austria dies in der VR China und in deren beherrschten Gebieten dürfte.

    Erste richtige Schritte unternehmen derzeit die USA, spät aber doch.

    Warum dürfen in den USA tätige Medien-Unternehmen aus der VR China so einfach ihre Agitprop gegen die USA in den USA rausblasen, während dies den Amerikanern vice versa in der VR China nicht gestattet ist?

    Ich sehe auch im ganz konkreten Falle Tik Tok’s kein Problem wenn Trump einen Obolus für den US-Staat haben will. Ich sehe das als Ersatz für die im Westen noch fehlenden Vorgaben dass sich rotchinesische Unternehmen JV-Partner suchen müssen und diese hiesigen Partner die Mehrheit halten müssen und damit auch die Mehrheit an den Gewinnen bekommen.

    Die strikte Vorgabe eines hiesigen Mehrheitsgesellschafter hätte auch das “Ausräumen” des Motorenbauers in Spielberg verhindert der seit einiger Zeit in den hiesigen Medien Wellen schlägt. Was ist jetzt das Ergebnis: das sich die Kommunisten in der VR China ihre Atom-U-Boote mit geräuschlosen Motoren entwickelt in Ö ausstatten können, laut Medienberichten?

    Das was mich wirklich irritiert ist wie ganz konkret im Falle USA – VR China die USA von den hiesigen Medien angefeindet wird. Bei “China” reden wir bitt’schön über eine repressive totalitär-kommunistische Diktatur die auf Expansionskurs ist und sich, wie damals ein NS-Deutschland oder eine Sovietunion, als die neue Weltmacht sieht die die Welt nach ihrer Ideologie ordnen will. Da muss man doch ganz andere Massstäbe anlegen als wie wenn zwei Demokratien mit offener Wirtschaft im jeweils anderen Land investieren.

  2. GeBa

    Was jedem wachen, beobachtenden Bürger seit Jahren klar ist, muss man der linken Politik wahrscheinlich erst mit einem Holzhammer in den dumpen Schädel schlagen

  3. sokrates9

    CE_ Reziprozität: Sicher der richtige Ansatz, dem man vor 25 Jahren hätte anwenden müssen! Was kann Europa heute noch bieten? Wir sind ein intellektelles, geistiges Niemandsland, was außer ein paar Windradln , Genderdenken und Menschenrecht doch nichts mehr zu bieten hat! Ähnlich wie Afrika – was soll der Chinese da noch beziehen was er brauchen kann?
    selbst der Tourismus wurde nun mit Coronaselbstkastration umgebracht!

  4. sokrates9

    In der sozialistischen, zentral gelenkten Planwirtschaft namens EU gibt es keine Innovation, keinen technologischen Fortschritt.
    Mit primitiver Technik, Windräder, Solarzellen, E-Mobilität, lachen uns- soferne sie nicht da auch schon führend sind – “seltene Erden”-lachen uns die Chinesen aus.
    Die EU investiert inn abstruse Forschungsvorhaben wie Umschreibung der Geschichte nach marxistischem Muster, Soziologie “Forschung”, Klimaforschung, Genderismen usw.
    Das gleiche wird im Verhältnis zu Indien, Russland geschehen. Die EU ist nicht fähig innovativ und marktwirtschaftlich, vorzugehen.In den Mint – Fächern agiert Europa unter “ferner liefen”.
    Die Situation in der EU wird sich durch den ungehinderten Zuzug von
    ungebildeten Massen aus Afrika noch verschärfen. Keine 20% der Merkel Importe, werden produktiv tätig werden können/wollen. Auch die zweite und dritte Generation nicht.
    Chinesen haben nicht vor aggressiv zu sein. Sie nutzen pragmatisch Chancen die sich ihnen bieten.Ob Europa für China als Tourismusland für vergangene Zeiten und Stillstand geeignet ist miss auf Grund der Coronahysterie auch bezweifelt werden!

  5. CE___

    @ sokrates9

    “Chinesen haben nicht vor aggressiv zu sein.”

    Ist jetzt in konkretem Bezug auf die VR China wohl ein schlechter Scherz, oder wie?

    Ich denke die größte “Waffe” die die Rotchinesen noch immer gegen den Westen haben ist dass dem Westen im wahrsten Sinne des Wortes “alles chinesisch vorkommt”, sprich er nicht versteht was wirklich vor sich geht.

    Wie vor ein paar Monaten zwei US-Flugzeugträger im West-Pazifik durch den Virus in ihrer Einsatzfähigkeit beeinträchtigt waren, war in rotchinesichen elektronischen Medien tagelang lang und breit und ganz offen eine Diskussion am Laufen ob jetzt nicht der ideale Zeitpunkt sei Taiwan zu überfallen und in einem Schlag die US-Flotte aus dem West-Pazifik zu fegen.

    Da haben Leute bis hin zu einem recht hohen Tier aus dem rotchinesichen Militär alle offen eingeschalten, dieser mäßigend zwar, da er die militärische Stärke der USA immer noch zu hoch einschätzte, aber immerhin…..

    Ist in den westlichen Medien total untergegangen.

    Soviel zu “haben nicht vor aggressiv zu sein”.

  6. Herbert Manninger

    Die Zukunft liegt alleine im Tourismus, wenn wir die Vorstellungen der asiatischen Urlauber schön brav bedienen. Das gilt allerdings auch nur für abzuhakende Reiseführertipps.

  7. CE___

    @ sokrates9

    Ich denke man muss bei allem berechtigten Beklagen über und Anprangern von sozialistischen Misständen und Anfängen davon im Westen und konkret der EU immer noch Relationen im Auge behalten und noch ist keine Zeit die Flinte in das Korn zu werfen, zumal ein jeder mit einer Wahlstimme die Situation beeinflussen kann.

    Jaja, ich weiss schon die etwas defätistische Antwort ” wenn Wahlen etwas bewirken könnten, wären sie verboten”, nur zu einem Aussenseiter Trump, dem Gott-sei-bei-uns aller Linken und Linksextremen, bei allem seinen Licht und Schatten, hat es ja doch auch gereicht, um ein Beispiel zu nennen.

    Und da ist der Graben zwischen dem Westen und einer VR China immer noch sehr weit.

    Bei allen Misständen sind wir auch in einer EU (gottseidank!) noch weit entfernt dass zwei Polizei-Hundertschaften ohne Durchsuchungsbefehl eine Medienredaktion auseinandernehmen und den Inhaber des Mediums wegen einem vorjährigen Gespräch mit einem US-Politiker und dem daraus abgeleiteten grotesken Tatbestand der “Kollusion mit fremden Mächten” auf wahrscheinlich Lebzeiten in das Gefängnis stecken, so wie in Hong Kong gestern geschehen.

    Und auch wirtschaftlich kocht eine VR China nur mit Wasser. Dort sind keine “Übermenschen” am Werken.

    40 Jahre lang hatte diese Diktatur lockeres Segeln bei ruhigem Wasser und mit Rückenwind und Sonnenschein da der Westen sprichwörtlich über sich selber gestolpert ist in seiner Gier und Dummheit die eigene Produktion dorthin auszulagern, alle seine Patente/Know-how/Vertriebswissen/Produktwissen/usw kostenlos zu lehren, seine eigenen Märkte zu öffnen und sich alles wegkaufen zu lassen was nicht festgenietet war, und mit der Karotte vor dem Mund in Form des “riesigen chinesischen Marktes” sich vieles gefallen zu lassen.

    Mal schauen was eine VR China voran bringt wenn da einmal politischer, wirtschaftlicher, finanzieller und auch gesellschaftlicher GEGENwind und Regenfall kommt, ob da nicht dieser “Riese” eingeht so wie eine Sowietunion auch eingegangen ist, wenn es auch ein wenig gedauert hat.

    Der Westen muss sich dazu nur aufraffen, und ein jeder Wähler hat eine Stimme.

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