Was kümmern den Papst die Opfer der Castro-Diktatur?

Von | 24. September 2015

“The Cuban bishops condemned Communism as “a system which brutally denies the most fundamental rights of the human being.” Pope Francis’ criticisms of the Castro regime were limited to oblique references, a plea for religious freedom for Catholics and general criticisms that could apply to Cuba or any one of a number of other places. He failed to even reiterate his old criticisms of the regime.” (hier)

3 Gedanken zu „Was kümmern den Papst die Opfer der Castro-Diktatur?

  1. Walter Höller

    Ein guter, ein wichtiger, ein notwendiger Kommentar. In keiner österreichischen Publikation kann man derartiges lesen.
    Es gehört zu den Prüfungen, die einem gläubigen Katholiken auferlegt sind, angesichts der Verirrungen von Papst Franziskus nicht mutlos zu werden.

  2. cmh

    Es ist nicht Aufgabe der Kirche, die Geschichte zu deuten und historische Urteile in aller Öffentlichkeit von sich zu geben. Dafür haben wir ja die Sozen und die Grünen. Gerade die Opfer des Kommunismus sollten ja gerade im Historischen Materialismus zu einer Vaporisierung der eigenen Basis führen. Wenn also ein Papst Opfer anderer nicht anspricht, kann ihm das nicht vorgeworfen werden. Vorgeworfen kann aber diesem roten Rammelow, dass er sich für die Mauerschüsse in einer Art “entschuldigt” hat, die einem Gutheissen gleichkommt.

    Außerdem haben die Amiländer ja immer Castro diese Opfer vorgeworfen und geändert hat das gar nichts. Ganz im Gegenteil: die Amiländer haben ihr Folterinstitut auf Cuba eingerichtet.

    Das ist Ironie der Geschichte!

  3. MM

    Der Papst ist eben auch nach katholischem Glauben nur unfehlbar, wenn er ein Dogma definiert. Und das macht nicht jeder Papst. In der Politik ist er genauso fehlbar wie ein Politiker. Und speziell dieser Papst vertritt eben die Katholiken auch nicht viel besser als Merkel die Deutschen. Die Geschichte zeigt uns klar, dass Franziskus auch schon untertroffen wurde.
    Für mich liegt die Ironie darin, dass speziell jene Katholiken, die sich sonst um die kirchliche Lehre nicht groß kümmern, ja selbst viele Atheisten, dem Papst in der Politik eine moralische Autorität zuschreiben, die ihm ein Traditionalist nie zugestehen würde.

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