9 comments

  1. TomM0880

    Ich denke den Artikel muss man nicht lesen, um zu wissen, was die Mehrheit der Befragten am kommenden Sonntag ankreuzen wird.

    Wer von der Allgemeinheit seit Jahren lebt, wird auch weiterhin jene wählen, die ihre Futtertröge füllen. Weiters ist es für einen “Künstler” wichtig mit einem ruhigen Gewissen schlafen zu gehen, dass man auf der “guten“ „nachhaltigen“ Seite steht.

  2. Graf Berge von Grips

    Schaumschläger … fast alle miteinander!
    Die meisten – aus Angst vor den möglicherweise sodann leeren Futtertrögen!? – flüchten in belangloses Bla Bla.
    Drei einfache Fragen einfach und klar zu beantworten scheint – bis auf wenige Ausnahmen -unseren Staatskünstlern unmöglich.
    Und so schaut auch unsere Politik aus.
    Bla-Bla-Ismus, wohin man schaut.

  3. Rennziege

    Ich habe schon Briefe von Kindern ans Christkind gelesen, die klüger und interessanter waren. Zwar halten die G’schrappen ebenfalls die Hand auf, aber sie formulieren das bei weitem nicht so schleimig. Die Herrrern und Damen Staatskünstler sind halt aufgeschmissen, wenn sie nicht rotgrünen Speichel lecken.

  4. DailyMirror

    Die bisherigen Kommentare hier bestärken mich in meiner Ansicht, dass Neoliberalismus mit Kulturlosigkeit gleichzusetzen ist: was sich am Markt nicht verkaufen lässt, wird abgeschafft. Vielleicht könnte man ja als Nächstes die Staatsoper zusperren und ein Parkhaus draus machen.

  5. Rennziege

    24. September 2013 – 16:40 — DailyMirror
    “Vielleicht könnte man ja als Nächstes die Staatsoper zusperren und ein Parkhaus draus machen.”
    Ein weiser Kommentar — wie immer aus Ihrer Feder, DailyMirror. Ich unterstütze diese erstklassige Idee vollinhaltlich, sobald Jelinek, Stermann, Grissemann, Nöstlinger, Heller, Hader, Steinhauer, Hader und andere Staatstrompeten dort auf die Bühne hüpfen dürfen. (Auch die Herren Fischer und Faymann sollen ja in der Lage sein, die “Internationale” auswendig vorzutragen — vielleicht sogar so vollmundig wie Sie.)

    Aber solange dieser endgültige Niedergang des hehren Hauses am Ring, sosehr daran auch gearbeitet wird, noch nicht vollzogen ist, lassen Sie uns die Staatsoper bitte so lassen, wie sie seit Ewigkeiten ist. Sie brauchen kein Parkhaus; Frau Vassilakou stellt Ihnen gern einen linientreuen Blanko-Parkschein für ganz Wien aus. Und in der Staatsoper waren Sie eh noch nie. (Was man verstehen kann: Leider treten Hansi Hinterseer und DJ Ötzi dort viel zu selten auf.)
    Ich kenne aber viele “kulturlose” Liberale, die trotz dieses Mangels an Superstars Ihrer exquisiten Geschmacksrichtung gern in die Oper gehen: Die begnügen sich halt mit Verdi, Mozart, Puccini und anderen No-Names.

  6. Mourawetz

    Die vom Kurier getroffene Auswahl von Künstlern, die zu ihrer politischen Meinung befragt wurden, ist ja höchst selektiv, fast könnte man meinen, alle Künstler sind links. Aber da gibt’s ja noch den Ernst Fuchs, der zu einer ganz anderen Einstellung gefunden hat, ja der sogar für den Self Made Man Frank Stronach wirbt. Aber dieser ist eben auch ein Self Made Artist, der es nicht nötig hat, sich ehrerbietig vor den Mächtigen in den Staub zu werfen. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet eben auch die Freiheit, seine Meinung sagen zu können. Von dieser ist die Kurier-Auswahl weit entfernt.

  7. DailyMirror

    @Rennziege: “lassen Sie uns die Staatsoper bitte so lassen, wie sie seit Ewigkeiten ist.”

    Würde ich gerne tun! Aber die Staatsoper ist halt defizitär – und wer ein ordentlicher Neoliberaler ist, der tritt selbstverständlich dafür ein, dass Einrichtungen, die Defizite machen, zugesperrt werden. Umso mehr, als ein Parkhaus an diesem Standort mit Sicherheit profitabel wäre.

  8. Reinhard

    @DailyMirror
    Ein ordentlicher Neoliberaler tritt dafür ein, dass die Besucher über ihren Preis das Spektakel bezahlen.
    Aber es sind ja linke Ideen ala “Volkskultur für Jedermann”, die eine solche böse Zusammenrottung finanzieller Eliten verhindern und “leistbare” Eintrittspreise fordern.
    Erst wenn die “Eliten” dann nicht mehr hingehen sollten, kann man zusperren. Oder die durchaus üppigen Bezüge der hinter der Bühne blühenden Parallelwelt etwas kürzen…

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