Was man in Schweden nicht mehr sagen darf

Schweden driftete in den letzten ein, zwei Jahren in ernsthafte Probleme seiner freiheitlichen Kultur. Was man sagt und schreibt, kann gefährlich sein. Immer häufiger werden Personen verhört und verurteilt. Einige Fälle (von bereits Hunderten in diesem Jahr) sowie ein paar Hintergründe. weiter hier

10 comments

  1. sokrates9

    Leider gibt es auch bei uns einen dramatischen gesellschaftlichen Wandel! Straches zukünftiges Kind wird als ohne jede journalistische Empörung als Kellernazi bezeichnet, ein Kommentar zu der kopftuchtragenden Mutter des Neujahrsbabys wird staatsanwaltlich verfolgt, Denkmal des Polenkönigs der uns bei den Türkenansturm vor Wien gerettet hat, darf nicht gebaut werden um unsere türkischen Mitbürger nicht zu verletzen, Islamkarikaturen sind natürlich im Gegensatz zu katholischen völlig out! Überlegungen beginnen schon im Kindergarten Schweinefleisch zu verbieten, Initiativen gegen Schächten verlaufen sofort im Sand, Diskurs basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen werden unterdrückt ( wer traut sich die Studie mit IQ über Somalier in Österreich zu veröffentlichen?), de facto hat der Islam bereits die Macht übernommen!

  2. astuga

    Ohne Kommentar: “Die Anzeige wurde von „Johan Eriksson“ erstattet – ein Falschname, von dem inzwischen bekannt ist, dass es sich um Tomas Åberg handelt, der wiederum vor kurzem noch Tomas Bergström hieß. (Der Grund für seine Namensänderung war, dass er für Tierquälerei verurteilt worden war.) Dies ist die Hauptperson hinter der Organisation „Netzhassprüfer“, die staatlich finanziert mithilfe von Computern das Internet nach Textteilen durchforstet…”

  3. Mourawetz

    Es ist wahr: Manche Schreibereien im Internet sind pauschalisierend und damit inkorrekt, z. B. vom Typ „Alle Migranten sind kriminell.“

    Diese Argumentation, man dürfe nicht pauschalieren – etwa von den Deutschen sprechen, wo doch nur einige viele Deutsch gemeint sein können – unterschlägt, dass es so etwas wie die Synekdoche gibt, einem rhetorischen Stilmittel. Hier einfach anzunehmen, der Schreiber habe wirklich gemeint „alle“ also ohne Ausnahme, eben alle, ist perfid, dumm und nimmt dem Redner das Recht, sich so auszudrücken wie er es gewohnt ist, nämlich sich all der sprachlichen Mitteln zu bedienen, die er für nötig hält; was letztendlich dazu führt, dass er sich bei jedem Wort überlegen muss, ob es ihn nicht angreifbar macht, wodurch man ihn paralysieren kann, er sicherheitshalber schweigt, um einer eventuellen Strafe zu entgehen, somit man ihn in letzter Konsequenz mundtot macht. Ein „alle“ steckt ja schon im kleinen Wörtchen „man“, das oft verwendet wird. Da hört sich Sprache auf.

    Ist es das, was wir alle unter einer freien, offenen Gesellschaft verstehen?

    A propos Staatsanwältin, weil eine in Schweden einen Sechzigjährigen verurteilt hat, der behauptet hat, nur jeder 5. Somalier habe einen IQ > 70, ohne diese Behauptung auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen, bzw. Informationen, auf die sich der Mann gestützt hat, einzuholen. Was auch ganz egal sein dürfte. Wir lernen, Fakten sind wichtig, sie dürfen aber nicht für das Juste Milieu unangenehm sein, das nur nebenbei bemerkt. Der laufende BVT-Untersuchungsausschuss bringt unglaubliche Inkompetenz der Staatsanwältin zum Vorschein: Es ist laut Aussage eines der vier Hauptzeugen so, man könne per Handy Daten in einem Server löschen. Dieser sagt jetzt plötzlich, er ist kein Server-Experte, er kenne sich nur mit Handys aus. Potztausend! Dann halt doch den Schnabel, so ein Wichtigmacher und was hat er angerichtet! Die Staatsanwältin hat ihm diesen Unsinn geglaubt und gemeint, Gefahr sei im Verzug, was zu der allseits bekannten überhasteten Aktion geführt hat. Hier sieht man wieder einmal, wie Inkompetenz und Dummheit Hand in Hand gehen und das besonders beim Staat und seinen Dienern. Wenn man sowas liest, darf man sich nicht wundern, wenn nicht noch Ärgeres passiert. Aber ich fürchte, das passiert, nur wir merkens nicht, weil das vertuscht wird oder nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt.

  4. Falke

    Ein Grundsatz der Meinungsfreiheit ist (oder war bisher): Die Meinung muss keinesfalls objektiv richtig oder korrekt sein. Dieser Grundsatz gilt heutzutage keineswegs mehr, im Gegenteil: Die geäußerte Meinung muss dem entsprechen, was von offizieller (Regierungs-)Seite als wahr festgelegt wurde. Daher kann auch eine voll den Tatsachen entsprechende Meinung “falsch” sein und wird entsprechend sanktioniert. Gab es zuletzt in der DDR, der Sowjetunion usw., und noch früher im Dritten Reich.

  5. dna1

    @Falke
    Das trifft mittlerweile nicht nur auf Meinungen zu, sondern auch auf Fakten. Sie dürfen Fakten nicht mehr veröffentlichen, wenn sie nicht der gewünschten politischen Vorgabe entsprechen. Sollten sie das wider Erwarten doch schaffen dann bestenfalls unter großem Geschrei und medialer Hinrichtung,.

  6. Falke

    @dna1
    Ganz richtig, denn viele Fakten könnten zu nicht erwünschten Meinungen führen, und das muss mit allen Mitteln verhindet werden.

  7. Johannes

    Darf man eigentlich noch Schweden sagen oder gibt es da schon einen Phantasienamen?
    Wäre doch hoch an der Zeit das man diese Bezeichnung für dieses Land ändert denn es bedeutet doch das noch immer Schweden dominiert in diesem Land und das ist ungerecht gegenüber allen die nicht in diesem Land geboren wurden. Auch die Sprache ist eigentlich eine Zumutung wie kommen Zuwanderer dazu sich so eine solche Sprache antun zu müssen.
    Es wäre viel gerechter wenn eine neue Bezeichnung für den Staat und eine neue Sprache die alle Sprachelemente der verschieden zugewanderten Ethnien enthält per Verordnung eingeführt und per Strafandrohung praktiziert werden muss.

    Ich glaube die Schweden werden an meinem Vorschlag gefallen finden und sich nur darüber ärgern nicht schon von allein darauf gekommen zu sein.

    Also los, nationalisiert ihr noch oder internationalisiert ihr schon?

  8. fxs

    Ist die alte Sozialistenregierung in Schweden nicht abgewählt worden? Sind bei den jüngsten Wahlen nicht die ausländerkritischen Schwedendemokraten drittstärkste Partei geworden?
    Und jetzt höre ich, dass die Konservativen gescheitert sind, eine Regierung zu bilden, und dass der abgewählte Sozi wieder den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten hat!

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