Was Marx happy machte

Von | 24. Mai 2015

A very happy event, der Tod des 90jährigen Onkels meiner Frau wurde uns gestern mitgeteilt. Dadurch spart meine Schwiegermutter eine jährliche Abgabe von 200 Talern und meine Frau wird an 100 Pfund Sterling bekommen; mehr, wenn der alte Hund den Teil seines Geldes, der nicht fidei commiss war, nicht seiner Haushälterin vermacht. ” (Marx an Engels, 1855 (MEW 28, 438)

8 Gedanken zu „Was Marx happy machte

  1. A.Felsberger

    Was bezwecken Sie mit diesem Schwachsinn? Interessieren in etwa persönliche Schwächen, Neigungen und Vorlieben mehr als Ratio? Dies ist seit je die Maßschnur der “intellektuellen Zwerge”, zu denen ganz offensichtlich auch Sie gehören. Ihnen würde auch im folgenden Zitat nur das Wort “Neger” auffallen:

    „Ein Neger ist ein Neger. In bestimmten Verhältnissen wird er erst zum Sklaven. Eine Baumwollspinnmaschine ist eine Maschine zum Baumwollspinnen. Nur in bestimmten Verhältnissen wird sie zu Kapital. Aus diesen Verhältnissen herausgerissen, ist sie so wenig Kapital, wie Gold an und für sich Geld oder der Zucker der Zuckerpreis ist.“

    Stimmt`s?.-)

  2. A.Felsberger

    Der “Bürger” ist endgültig zu dem gedanklichen Zwerg zusammengeschrumpft, den ihn Marx prohezeite. Mehr als der “ach so schlechte Mensch, der ach so schlechte Wähler” bringt er nicht mehr aus seinem Munde heraus. Unfreiheit Aller verkehrt sich zur Schlechtheit Einzelner. Sinnloses Gestammelwerk von sinnlosen Köpfen, denen die Verhältnisse, in denen sie leben, ewig ein Fremdwort bleiben werden. Wie gut, dass man in dieser Lage das Klavier der “Schlechtheit” jener spielen kann, die das prohezeit haben! Nietzsche verkümmert zum Antisemiten, Marx zum Negerfeind. Glück auf den Glücklichen, die ihre Dummheit auch noch als Bildung zur Schau stellen wollen! Man ist nur mehr angewidert von dieser Ahnungslosigkeit……..

  3. A.Felsberger

    Marx selbst hat in seiner Kritik an Stirner das intellekteuelle Niveau des Bürgers wie folgt prophezeit:

    Der Herr, der schickt den Jochem aus,
    Er sollt’ den Hafer schneiden,
    Der Jochem schneidt den Hafer nicht
    Und kommt auch nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr den Pudel aus,
    Er sollt’ den Jochem beißen.
    Der Pudel beißt den Jochem nicht,
    Der Jochem schneidt den Hafer nicht
    Und kommen nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr den Prügel aus,
    Er sollt’ den Pudel prügeln.
    Der Prügel prügelt den Pudel nicht,
    Der Pudel beißt den Jochem nicht,
    Der Jochem schneidt den Hafer nicht
    Und kommen nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr das Feuer aus,
    Es sollt’ den Prügel brennen.
    Das Feuer brennt den Prügel nicht,
    Der Prügel prügelt Pudel nicht,
    Der Pudel beißt den Jochem nicht,
    Der Jochen, schneidt den Hafer nicht
    Und kommen nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr das Wasser aus,
    Es sollt’ das Feuer löschen.
    Das Wasser löscht das Feuer nicht,
    Das Feuer brennt den Prügel nicht,
    Der Prügel prügelt Pudel nicht,
    Der Pudel beißt den Jochem nicht,
    Der Jochem schneidt den Hafer nicht
    Und kommen nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr den Ochsen aus,
    Er sollt’ das Wasser saufen.
    Der Ochse säuft das Wasser nicht,
    Das Wasser löscht das Feuer nicht,
    Das Feuer brennt den Prügel nicht,
    Der Prügel prügelt Pudel nicht,
    Der Pudel beißt den Jochem nicht,
    Der Jochem schneidt den Hafer nicht
    Und kommt auch nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr den Schlächter aus,
    Er sollt’ den Ochsen schlachten.
    Der Schlichter schlacht’t den Ochsen nicht,
    Der Ochse säuft das Wasser nicht,
    Das Wasser löscht das Feuer nicht,
    Das Feuer brennt den Prügel nicht,
    Der Prügel prügelt Pudel nicht,
    Der Pudel beißt den Jochem nicht,
    Der Jochem schneidt den Hafer nicht
    Und kommen nicht nach Haus.

    Da schickt der Herr den Henker aus,
    Er sollt’ den Schlichter henken.
    Der Henker hängt den Schlächter,
    Der Schlächter schlacht’t den Ochsen,
    Der Ochse säuft das Wasser,
    Das Wasser löscht das Feuer,
    Das Feuer brennt den Prügel,
    Der Prügel prügelt Pudel,
    Der Pudel beißt den Jochem,
    Der Jochem schneidt den Hafer,
    Und kommen all nach Haus.

  4. Thomas Holzer

    Der Fels in der Brandung der Ignoranten, Ahnungslosen, Unwissenden und Ungebildeten.

    Hätten wir den Herrn Felsberger mit seiner (unendlichen) Weitsicht nicht, wir müssten ihn doch glatt erfinden; ist doch er der, welcher uns allen aufzeigt, in welchen Niederungen wir schlicht und einfach nur tierischer als jedes Tier dahin vegetieren………….

  5. A.Felsberger

    @Holzer: Ich wär schon mit ein bißchen Selbstkritik zufrieden.-) Grüsse…..

  6. Rennziege

    Karl Marx’ Hauptwerk, von Sozen und Kummerln über Jahrhunderte ignoriert, wie noch heute von dem Genossen Felsberger, bestand in der Schwängerung von Dienstmädchen. Marx’ Ehefrau wurde von dem Kapitalistensohn Friedrich Engels getröstet, der auch die Alimente für Marxens uneheliche Gschrappen berappte.
    Ein wahrer Sozialist, diese Galionsfigur der weltweiten Linken! Was auch das Titelzitat aus seinem Briefwechsel beweist. Er war nie in der Lage, seine Familie aus eigener Kraft zu ernähren — nicht einmal annährend.
    Ich frag’ mich seit meiner ersten studentischen Befassung mit Marx’ Leben und Werken, wie dieser schräge, schamlos asoziale Hallodri jemals zum Heiligen diverser sozialistischer Parteien, Länder und Lehrstühle aufsteigen konnte.

  7. A.Felsberger

    Ganz einfach: Weil er denken konnte wie ein Titan. Etwas, das mit Sicherheit eins nach sich zieht: Man hat Feinde überall. Die Welt schätzt nur die Dummheit, oder etwa nicht, Frau Rennziege?

  8. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ A. Felsberger
    Marx war sicher ein guter Beobachter und pointierter Journalist , aber ihn als “Titan” zu bezeichnen erfordert einen eigenen zwergenhaften Standpunkt.
    Die Logik seines Systems löste sich beim zweiten Hinschauen schnell einmal auf. Und wie wir in der formalen Logik schon lernten: wenn die Prämissen nicht stimmen, stimmen auch die Conclusionen nicht!

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