Was muss man können, um Infrastruktur-Minister zu werden?

Ich glaube, dass Fachkompetenz etwas ganz besonders Wichtiges ist” (Der neue Infrastruktur-Minister Alois Stöger im gestrigen Ö1-Mittagsjounal) – Na gut, sehen wir einmal auf Wiki nach: “Nach der Schulausbildung absolvierte der in Allerheiligen im Mühlkreis aufgewachsene Stöger eine Lehre als Maschinenschlosser bei der VÖEST in Linz. 1982 wurde er Vorsitzender der oberösterreichischen Gewerkschaftsjugend, ab 1986 war er Sekretär der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie. Außerdem war er von 1997 bis 2003 Gemeinderat in Gallneukirchen, 2003–2008 Stadtrat. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Gewerkschaftsfunktionär absolvierte er Fortbildungskurse in der Sozialakademie der Arbeiterkammer Wien und in der Europäischen Sozialakademie. Außerdem schloss er das Fernstudium der „Sozialen Praxis“ an der Marc-Bloch-Universität in Straßburg ab.” Der klassische Ausbildungsweg eines Infrastruktur-Ministers, sozusagen.

8 comments

  1. Bellfrell

    Man muß das Gleiche können, was man anscheinend als Nachfolger von Frau Prammer oder als Minister irgendeines anderen Ressorts können muß:
    NIX!

  2. Thomas Holzer

    Aber bitte! Das nennt man doch landläufig Demokratie; und/oder auch demokratischen Sozialismus; jeder kann alles 😉

  3. Thomas Holzer

    Nachtrag: nur bei der Pediküre, da braucht Mann/Frau wirklich eine Spezialausbildung; weil Kosmetiker sind ex lege nicht fähig, Fußnägel zu “bearbeiten”; und derer gibt es in Österreich noch fast unendlich viele Beispiele; bald wird für die “WC-Betreuung” ein akademischer Abschluß verlangt werden; nur in der Politik, da darf jeder ohne irgendwelche Kenntnisse, und vor allem ohne irgendeine persönliche Verantwortung, fuhrwerken………..

  4. Ehrenmitglied der ÖBB

    Doch, eine Fähigkeit sollte man als Minister haben: den Fachbeamten gut zuhören können!
    (Dann wird der Schaden nicht allzu groß 🙂 )

  5. Thomas F.

    Ich bin positiv überrascht, dass Stöger doch tatsächlich für einige Jahre in seinem Leben produktive Arbeit als Maschinenschlosser geleistet zu haben scheint. Ein Glück für ihn, dass es ihm bald gelungen ist, ins Warme zu wechseln und nicht länger Wirt für Parasiten sondern selbst einer dieser zu sein.
    Von gar manchen seiner Parteigenossen sind derart harte Erfahrungen nicht bekannt. Jedenfalls nicht von Faymann.

  6. Rennziege

    20. August 2014 – 20:46 Der Realist
    Füße küssen muss man, am besten dem Chef der auflagenstärksten Gazette des Landes. Vor und nach dessen Tod diese Gazette mit steuerbezahlter Werbung päppeln. Vor- wie nachher beim Ablesen langweiliger Reden die Hände beidseitig heben wie ein Engel, der zum Flug abhebt. Die kümmerliche Vergangenheit zum proletarischen Mythos (Taxler) erheben. Und ganz wichtig: sich das grenzdebile Dauergrinsen chirurgisch in die Mundwinkel nähen lassen.
    That’s it, baby! You’re a born chancellor and prime minister.

  7. Der Realist

    @Rennziege
    das grenzdebile Dauergrinsen ist eben das Markenzeichen der personifizierten intellektuellen Leere

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