Was sollen Spitzenmanager verdienen dürfen?

Von | 12. Mai 2017

“In immer knapperen Abständen veröffentlichen Medien Rankings, was Vorstände, was CEOs verdienen. Mehrere Millionen in einem Jahr, manchmal sogar zweistellige Millionenbeträge: Kann das ein Einzelner wert sein? (hier)

 

6 Gedanken zu „Was sollen Spitzenmanager verdienen dürfen?

  1. Thomas Holzer

    “Die richtige Antwort kann weder ein lautes „Nein“ aus……sein, noch ein schlichtes: „Ja….”

    Die Höhe des Gehalts von Spitzenmanagern hat nur die zu interessieren, welche (Mit)Eigentümer des entsprechenden Unternehmens sind, und niemanden sonst.
    (Detto wie der Vorstand etc. besetzt ist, sprich nur Männer, paritätisch, nur Frauen, nur Ausländer, nur Muslime, Lesben oder wie auch immer)

    Alles andere dient nur dazu, Neid zu schüren und den Einfluß unfähiger Politikerdarsteller auf private Unternehmen auszuweiten.

  2. Christian Peter

    @TH

    Das ist nicht ganz richtig, wenn Steuergeld fließt, geht es die Steuerzahler sehr wohl etwas an, wieviel Manager verdienen. Sinnvoll und notwendig wäre die Begrenzung der Manager – Gehälter daher z.B. in der Finanzindustrie.

  3. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    “Die Höhe des Gehalts von Spitzenmanagern hat nur die zu interessieren, welche (Mit)Eigentümer des entsprechenden Unternehmens sind, und niemanden sonst.”

    Exakt so ist es.

    Wobei ich dazusagen möchte, dass die Einkünfte von Führungskräften und Funktionären im öffentlichen bzw. halböffentlichen Bereich durchaus die Öffentlichkeit etwas angeht, weil diese ja aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden.

    Erstaunlich ist für mich, wie oft über die Top-Gehälter von Managern aus der Privatwirtschaft berichtet wird, während derart reißerische Artikel über die außerordentlich hohe Bezahlung von Politikern und Funktionären eher selten sind und dann plötzlich als “Neiddebatte” abgetan werden.

    Dazu kommt, dass Führungskräfte im öffentlichen Bereich ihr Risiko schlicht auf den Geldbeutel der Steuerzahler abwälzen, während z.B. Gesellschafter-Geschäftsführer für ihre eigenen Entscheidungen gerade stehen.

    Diese völlig verquere Denke ging vor nicht allzuferner Zeit sogar soweit, dass der “Präsident vom Tiroler Gemeindeverband” (eine Art Bürgermeisterverein) ernsthaft öffentlich behauptete, er sei unterbezahlt, weil in der Führungsetage von Konzernen mit tausenden Mitarbeitern höhere Bezahlungen üblich wären.

    Wer den Tiroler Gemeindeverband mit einen Konzern vergleicht, dem ist meiner Meinung nach nicht mehr zu helfen. Es zeigt aber die Hybris, die in bestimmten Führungsebenen im öffentlichen bzw. halböffentlichen Bereich herrscht.

  4. Christian Peter

    @TH

    Staaten und Zentralbanken pumpen seit Jahren Abermilliarden in das Bankensystem, um es zu stabilisieren, während gleichzeitig private Investoren Milliarden aus dem System abziehen, Kaptial, das Banken dringend benötigen würden, um sich vor drohenden Verlusten zu schützen. Nicht nur an Bonusempfänger fließen Milliarden, sondern auch an die Eigentümer der Banken. Alleine in den USA sind seit 2008 mehrere hundert Milliarden Dollar aus der maroden Finanzindustrie abgeflossen.

  5. Reini

    Zählen Fußballer, Golfer, Basketballer, usw … auch zu den Spitzenmanagern? 😉
    Bei einigen Spitzenmanagern fragt man sich schon – “wo war, ist die Leistung dafür” … Am Lustigsten sind immer die Sanierungsmaßnahmen der Spitzenmagern von staatlichen Betrieben.

  6. mariuslupus

    Die Spitzengehälter der Mänädscher, oder Fussbalisten, sind nicht unbedingt das Problem.
    Es gibt zwei wichtigere Probleme. Die Spitzengier der Politiker die Spitzensteuern kassieren, und die Spitzendummheit der gleichen Politiker, die mit dem Geld aus der Zwangsenteignung des Steuerzahlers, nicht bereit sind zu haushalten.

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