Was sollte uns die AUA wert sein?

(ANDREAS UNTERBERGER) Die kurze Antwort: Nichts. Die etwas längere: Eigentlich sollte umgekehrt Österreich den Besitzern der AUA etwas wert sein. Das Bestehen möglichst vieler Flugverbindungen aus aller Welt nach Wien, aber auch nach Graz, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck ist zwar enorm wichtig, wichtig für den Tourismus und alle davon abhängigen Berufe, wichtig für Kongresse und Hochkultur, wichtig für den Steuerzahler und den Arbeitsmarkt. Aber das ist noch kein Grund, der Lufthansa beziehungsweise ihrer Filiale unter der Tarnbezeichnung AUA viele Millionen Steuergeld zuzuschieben. Es gibt genug andere Luftlinien, die um weniger Geld den gleichen Vorteil brächten, ohne dass dabei jede Menge anderer Unternehmen rechtswidrig diskriminiert würde. weiter hier

8 comments

  1. Selbstdenker

    Ich lehne Staatshilfen an die AUA strickt ab. Es ist nicht einzusehen, warum man KMUs über die Klinge springen lässt, während man arrogante Grossbetriebe auf Kosten aller Steuerzahler “rettet”.

    Außerdem könnte man die AUA ja der VR China verkaufen. Die Genossen Betriebsräte wird es freuen, wenn sie vor allen anderen ins kommunistische Paradies eintreten dürfen.

    Auch das CO2-Thema wäre plötzlich gelöst: die VR China stellt ein Video eines elektrobetriebenen Fliegers ins Netz und veröffentlich für Journalisten glaubwürdige Statistiken, wonach alle ihre Flieger ohne CO2 fliegen.

  2. Erich

    Es ist nur zu befürchten, dass die kurzerhand gesetzte Aktion bei der Laudamotion nicht zur Mäßigung und großem Verzicht der bei der AUA sehr privilegiert Angestellten führt sondern in der Regierung die Idee, das Geld des Steuerzahlers wieder einmal in diese Richtung zu verschleudern, stärkt.

  3. sokrates9

    Warum soll man der AUA Geld nachwerfen? Die Luftfahrt kann doch in nächster Zeit niemals Gewinne erzielen, vor allem jene Airlines die mit riesigen Fixkosten belastet sind, die niemals betriebswirtschaftlich abgedeckt werden können. Da ist die Wahrscheinlichkeit größer dass sich neue kostengünstige Linien bilden die ohne Altlasten vielleicht einmal Gewinne erzielen werden. Mit den Coronaprocedere wird kaum wer freiwillig fliegen! Bei der Stewardess anmelden wenn man auf die Toilette will und dann einen Slot zugewiesen zu bekommen steigert urlaubsfeeling dramatisch! 🙂

  4. Cora

    Wer fragt, was “uns” (wer ist uns?) die AUA wert ist, hätte auch fragen müssen was ist “uns” (wer ist das in diesem Fall, sind das andere?) die Laudamotion wert ist.
    Damit hat sich die Frage wohl selbst beantwortet. Ich würde keinen müden Heller in die Rettung der ehemals staatlichen Luftlinie investieren. Aber ich habe ja über das von mir bezahlte Steuergeld keine Entscheidungshoheit.

  5. Cora

    Eines sollte uns auch eine Überlegung wert sein: jeder rechtschaffene, Steuer zahlende Unternehmer ist durch die vom Staat verordnete Stilllegung zwangsweise ins Trudeln gekommen. Er ist damit ein willkommenes Opfer zwielichtiger Gesellen, die nicht wissen, wie sie ihr schmutziges Geld anlegen sollen, sie haben nun die Gelegenheit, sich und ihr Geld zu legalisieren, indem sie den Ehrbaren unter die Arme greifen. So siegen immer wieder die Gleichen: jene, die andere gegen Sicherheit berauben, sei es nun durch Steuern oder durch Übernahme, sie sind die Gewinner dieses Manövers. Sei es der Staat oder andere.

  6. Falke

    Ich habe es schon mehrfach geschrieben: Unter den derzeitigen Umständen, also mit den gesetztlichen Auflagen zum Schutz vor Corona-Ansteckung, ist das kostendeckende Betreiben einer Fluglinie nicht möglich; sei es wegen des Zwanges, einen Teil der Sitze freizulassen, sei es wegen der Auflagen, die potenzielle Passagiere eher abhalten werden, ein Flugzeug zu besteigen. Daher ist meiner Meinung nach jeder in eine Fluggesellschaft (AUA, Lufthansa u.a.) gesteckter Euro verlorenes Geld.

  7. Hatschi Bratschi

    Was soll man dazu sagen? Zunächst wird das defizitäre und von der Gewerkschaft zu Tode gestreikte Unternehmen AUA an die Lufthansa verschenkt, plus weiterer 600 Millionen Euro, sonst hätten die Deutschen sie gar nicht genommen. Einige Jahre später steht das mittlerweile deutsche Unternehmen erneut mit der Bettelschale vor der Tür und fordert weitere 775 Millionen Euro. Auch wenn es angeblich ein bisschen weniger wird, jeder Euro ist zuviel. Wie wirtschaftlich Gewerkschaften denken, sieht man deutlich an Ryan Air. Trotz Zustimmung von über 75 Prozent der Belegschaft, Luft wie Boden, weigert sich die Gewerkschaft, einem Kollektivvertrag zuzustimmen. Das nächste Unternehmen, das von den “Kollegen” die hauptsächlich davon leben, heiße Luft zu produzieren, zugrunde gerichtet wurde. Leider haben es diese Ar … er bereits in den Verfassungsrang geschafft. Mit einem Satz: Wir werden diese schmarotzende Funktionärskaste nie wieder los.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .