Was tun mit Putin?

(A. UNTERBERGER) Es kann keinen vernünftigen Zweifel geben, dass der russische Präsident Putin zumindest indirekt die Verantwortung für mehrere Giftmordversuche wie jenen gegen den Oppositionspolitiker Nawalny trägt. Es kann keinen vernünftigen Zweifel geben, dass Putin die Verantwortung für kriegerische Eroberungen von großen Regionen in Georgien, Moldawien und der Ukraine trägt. Es kann keinen vernünftigen Zweifel geben, dass sich der weißrussische Diktator Lukaschenko ohne Unterstützung Putins nicht mehr im Amt halten könnte. Es kann keinen vernünftigen Zweifel geben, dass bei der jüngsten russischen Kommunalwahl im Interesse Putins grob manipuliert und betrogen worden ist. Wie aber soll die Europäische Union auf all das in Summe Unerträgliche reagieren? Da gibt es eigentlich eine eindeutige Antwort – aber sie wird nirgendwo auch nur diskutiert. mehr hier

7 comments

  1. Sokrates 9

    Ich schaetze Unterberger sehr,halte ihm für ausgezeichneten detail verliebten brillanten innenpolitischen Analytiker.Nur was er in Sachen Russland.Putin vonsich gibt ist derart abstrus dass ich glaube er muss hier Transatlantikermeinnungen abgeben,die ihm vorgegeben werden.Einer,der gerne Cui bono argumentiert unterstellt Putin der ua auch als hervorragender Schachspieler gilt mit dem Anschlag auf das innenpolitischen Würstchen Navalny ohne jeden sinnvollen Grund northstream und ähnliche Projekte zu gefährden!
    Die Russen verwenden dabei Novitschok eines der gefährlichsten Kampf Intel der Welt und schaffen es nicht damit Leute wie Skripal oder nun Navalny zu töten.Vielmehr wird der Feind Medienwirksam nach Deutschland gebracht.Es gibt angeblich nur ein einziges Gegenmittel gegen Nowitschok,was die russischen Ärztenicht gespritzt haben weil er damit nicht vergiftet war.Wäre interessant zu wissen ob die Deutschen das gespritzt haben.
    Beweise werden in bester DDR Manier nie vorgelegt,der gesunde Menschenverstand darf nicht angewendet werden.Plötzlich ist das Frackinggas als groesste Umweltbelastung bezeichnet,eine saubere Alternative!
    Habe oft den Eindruck hier wird getestet wie verblödet die Medien und die Europaer bereits sind und welche Märchen man ihnen “reindrücken”kann.Das Ergebnis ist beängstigend…

  2. astuga

    Ist Putin ein “lupenreiner Demokrat” (wie SPD Ex-Kanzler Schröder meinte)?
    Nein!
    Und auch von Kern über die FPÖ bis Haselsteiner gab und gibt es wenig Berührungsängste mit Putin und dessen Umfeld.

    Aber was konkret wirft man ihm vor?
    Seine Verwicklung in die Morde ist unbewiesen, im Ggs. zur Verwicklung maltesischer und slowakischer Regierungskreise in Morde an Journalisten dort bzw in der EU.
    Zu den Konflikten in Georgien und der Ukraine ließe sich einiges sahen. Die Russen sind dafür jedenfalls nicht alleine verantwortlich.
    Außerdem zu China und Saudi Arabien fällt uns ja auch wenig ein…

  3. GeBa

    Ich habe Unterberger einmal geschätzt, aber nicht nur was er über Putin von sich gibt ist abstrus, geliches gilt für seine Aussagen zu Trump. 👎👎👎

  4. Falke

    Für all das kann es sehr wohl “vernünftige Zweifel” geben. Und sogar, wenn das alles stimmte: hier passt das Sprichwort vom Balken im eigenen Auge im Vergleich zum Splitter im Auge des anderen besonders gut. Ich muss wohl nicht die ständigen Verstöße der EU gegen die eigenen Grundsätze, den Betrug der EU an den eigenen Bürgern sowie die Missachtung vieler Mitgliedsstaaten (besonders Merkel-Deutschland) der eigenen Gesetze und Verfassung erwähnen; das würde den Rahmen dieses Blogs bei weitem sprengen. Da sind die eingangs von Unterberger angeführten “bösen Dinge” Putins vergleichsweise eher vernachlässigbar.

  5. Der Realist

    Egal was Herr Dr. Unterberger schreibt, ich bin Putin-Versteher der ersten Stunde. Putin ist ein eiskalter Stratege, ist mir aber weitaus lieber als all die Lauwarmen die sich in Brüssel mästen, zudem ist keineswegs erwiesen, dass Putin bzw. Russland hinter dem Anschlag steckt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Russland nicht fähig ist, unliebsame Personen unspektakulär zu beseitigen.

  6. Sokrates 9

    In Sachen Nowitschok und Russland immer wieder faszinierend zu sehen wie die Qualitätsmedien die wildesten und völlig irrationalen “Gschichtln” als Nicht-Verschwörungstheorien verkaufen wollen

  7. Johannes

    Putin war zu Begin seiner Politkarriere, nach meiner Meinung, bereit sich mit dem Westen einzulassen.

    Ich denke der Westen sah die Sowjetunion besiegt und verhielt sich Russlan gegenüber wie eine Siegermacht.

    Gorbatschow hat mehrfach bitter darauf hingewiesen das Abmachungen nicht eingehalten und Respekt gegen Russland immer weniger wurde.

    Putin hat sich für einen einsamen Weg entschieden,aber Russland ist groß und mächtig genug um ihn zu gehen.

    Ich denke er wird, auch wegen der gehäuften Giftanschläge, kein Sympathieträger mehr in der westlichen Welt.

    Putin betreibt beinharte Interessenspolitik, so wie der Westen, nur anders.

    Zu was er wirklich fähig ist weiß wohl niemand, ich denke es ist wichtig die NATO zu stärken aber genauso wichtig keine dummen Provokationen zu setzen.

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