Was, wenn das Gewaltmonopol des Staates versagt?

Von | 26. November 2020

“….. Wer jemals Israel bereist und gesehen hat, mit welch unbefangener Selbstverständlichkeit dort Zivilisten Waffen tragen, versteht, weshalb dieses kleine Land, das ständig von Feinden im Inneren und von außen bedroht wird, bereits seit geraumer Zeit sein Terrorproblem gelöst hat: Jeder zur Tat schreitende Terrorist muss dort mit augenblicklich einsetzender, bewaffneter Gegenwehr rechnen, während er es in Europa mit einer Herde wehrloser Opfer zu tun hat.

Es ist, nicht nur angesichts der laufend zunehmenden Bedrohung durch den islamisch motivierten Terror, hoch an der Zeit, die Illusion zu begraben, der einzelne Bürger hätte keinerlei Veranlassung, sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit selbst zu verteidigen. Antiterroreinheiten sind in dem Moment mit Sicherheit nicht an Ort und Stelle, wenn ein Jihadist damit beginnt, Zivilisten zu töten. Da Terroristen nicht dazu neigen, sich an waffengesetzliche Regeln zu halten, wie das aktuelle Beispiel des in Wien wütenden, „radikalisierten“ Muslims einmal mehr beweist (der Täter benutzte ein vom Balkan stammendes, vollautomatisches Gewehr, dessen Erwerb und Besitz Privatpersonen verboten ist), ist es geradezu irrsinnig, wenn der Gesetzgeber den Tätern auch noch einen erheblichen Vorteil verschafft, indem der die Opfer mittels restriktiver Waffengesetze entwaffnet. mehr hier

4 Gedanken zu „Was, wenn das Gewaltmonopol des Staates versagt?

  1. sokrates9

    Problem liegt darin dass die EU keinen Rechtsstaat haben will.Daher auch strenge Waffengesetze im Gegensatz zur USA wo das Recht zum Waffentragen in der Verfassung festgeschrieben ist.

  2. Nightbird

    In “normalen” Zeiten hatte das an den Staat abgetretene Gewaltmonopol sicher seinen Sinn, wenn der Staat seine Bürger schützt. Aber seit Geraumen haben sich diese Zeiten zu einer anderen Normalität hin entwickelt. Der Staat scheint nicht mehr in der Lage, seine Bürger verlässlich zu schützen, wie es eigentlich seine Aufgabe wäre. Die Gründe dafür sind bekannt, denke ich.

    Im weiterem Sinn sehe ich aber das Problem mit dem an den Staat abgetretenen Gewaltmonopol nicht nur in Österreich sondern EUweit. Es betrifft alle EU-Mitglieder.

    Nicht nur dem Staat, auch der EU selbst scheint es zuwider, zu wissen, daß (fast) jeder Bürger (derzeit noch) das Recht auf Waffenbesitz hat. Natürlich nur mehr mit Waffenbesitzkarte und zuhause. Waffenpässe für Zivilisten gibt es längst nicht mehr. Auch nicht für Geldboten, Privatdetektive etc. Bei Polizisten ausser Dienst wurde jedoch nachgebessert.

    Dank der ÖVP und des Umfallers Straches zugunsten der Raucherregelung. Und jetzt noch dazu mit den grünen Trittbrettfahrern, die jede Art von Selbstverteidung als unnötig erachten.

    Wie man hört, will die EU den Legalwaffenbesitz gänzlich verbieten. Keiner, Niemand dürfte sich in Zukunft im Notfall verteidigen können. Zumindest nicht mit Schusswaffen. Würde man auf Baseballschlägern, Mistgabeln etc. zurückgreifen, würden auch die über Kurz oder Lang als Waffen deklariert und damit verboten werden.

    § 3 StgB (https://tinyurl.com/y5t7kz63) wäre damit obsolet und könnte dahingehend geändert werden, daß dem Bürger das Recht auf Selbstverteidigung gänzlich abgesprochen wird. Auch das Waffengesetz würde sich dadurch massiv verändern (https://tinyurl.com/kzs426s)

    Es mag manchen als überzogen erscheinen, aber meiner Ansicht zufolge muß die Angst im Kreise der Politiker & Eurokraten immens sein, wenn man sich vorstellt, im Falle einer EU-Vorschrift an alle Mitglieder könnte das Volk aufstehen und möglicherweise zur Gegenwehr schreiten. Bei “nur” geschätzten 3 % Waffenbesitzer innerhalb der öst. Bevölkerung erscheint mir das äusserst lachhaft. Aber anders kann ich mir dieses Ansinnen nicht erklären.

    Aber keine Angst, die Möglichkeit einer Gegenwehr des Volkes besteht nicht, da es meiner Einschätzung zufolge mittlerweile zu feig dafür ist. Dieser Schneid’ wurde ihm längst abgekauft. Nein, denn man hat inzwischen aufgrund der vorgedachten Meinung anderer akzeptiert, daß besonders Schusswaffen “böse” sind. Auch ohne den Menschen dahinter.

    In Israel ticken die Uhren gänzlich anders. Die Bevölkerung dort scheint mir erwachsener zu sein als wir. Sie sind bereit, für ihre Sicherheit und die des Staates einzutreten. Trotz Risiko. Ausserdem hat ihnen der isr. Staat die Möglichkeit dazu gegeben. Die Gründe hiefür sind vielfältig. Kultur, Sozialisation, Bedrohungslage sind mit Österreich einfach nicht zu vergleichen.

    Obwohl in den USA das Recht auf Besitz und das Führen von Waffen im 2nd Amendment to the Bill of Rights eingetragen ist, warne ich davor, sich dazu zu versteigen, es mit dem öst. Waffengesetz vergleichen zu wollen. Judikatur, Exekution, Rechte sind gänzlich anders. Oft hat jeder Bundesstaat unterschiedliche Gesetze. Aber aufgrund des Unwissens, der Ignoranz in der öst. Bevölkerung darüber existieren hier die meisten Irrtümer & Vorurteile.

    Würde es anlässlich der letzten Ereignisse etwas bringen, wenn das öst. Volk das Recht auf Selbstverteidigung im Notfall gegenüber der Regierung stärker einfordern würde?

    Ich denke nicht. Dieses Volk ist seit langem nicht mehr in der Lage, für irgendetwas einzutreten ausser für Sinnloses wie gendergerechte Begriffe oder ähnlichem. Für so ein heikles Thema wie Waffenbesitz schon gar nicht. Es ist ja nochnichtmal in der Lage, die Corona-Auflagen korrekt umzusetzen.

    Das kann also nur bedeuten, daß in Zukunft nur mehr der Staat und die Attentäter Waffen besitzen.
    Letztere werden sich sicher an das öst. Waffengesetz halten *lol*

    Es muß für einen Attentäter richtiggehend verlockend sein, sein Ansinnen dort durchzuführen, wo er (fast) keinerlei Gegenwehr befürchten muß. IS, al-Qaida, Boko Haram haben das sicher längst mitgekriegt.

    Falls es wen wirklich interessiert, hier einige Links:
    2. Zusatzartikel zur Vefassung der vereinigten Staaten (https://tinyurl.com/hervuq4)
    Second Amendment to the United States Constitution (https://tinyurl.com/jx3c6k9)
    Waffenrecht Vereinigte Staaten (https://tinyurl.com/y4hv9z9x)

  3. Falke

    Selbsbewusste und eingenverantwortliche Bürger sind für die EU ein Horror. In der EU sollen die Bürger in jeder Hinsicht am Tropf des Staates hängen und ständig unter dessen Aufsicht stehen: Big Brother is watching you. Wobei diese “Aufsicht” sich selbstverständlich nicht auf die körperliche Unversehrtheit der Bürger bezieht: Wenn ihn jemand angreift – sein Pech; effizient verteidigen darf er sich natürlich nicht, schon gar nicht gegen ausländische “Gäste”.

  4. Bull

    Die Zeit des passiven ‘Verbrechen passieren nur anderen Menschen… nicht mir’ ist brutal und mit Schüssen beendet worden.
    Ich werde meinen Waffenpass und eine meiner Waffen ständig mit mir führen, wenn ich im städtischen Bereich unterwegs sein werde… in der Hoffnung niemals benutzen zu müssen, aber fähig zur aktiver und wirkungsvoller Gegenwehr… Sic vis pacem para bellum

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.