Was wurde eigentlich aus Emmanuel Macron?

Von | 30. August 2018

Als Emmanuel Macron im Mai 2017 zum Präsidenten Frankreichs gewählt wurde, wurde er als ein Reformer präsentiert, der alles in Frankreich und darüber hinaus verändern würde. Vierzehn Monate später sind die Illusionen weg. Die durchgeführten Reformen waren im Wesentlichen kosmetischer Natur und haben den sklerotischen Niedergang Frankreichs nicht gebremst. Das Wirtschaftswachstum ist nahe Null: 0,2 Prozent im zweiten Quartal 2018. Die Arbeitslosigkeit ist mit rund 8,9% weiterhin hoch. Die französischen Staatsausgaben in Prozent des BIP sind mit 56,4% immer noch die höchsten in Europa. Das Land ist immer noch häufig durch Streiks im öffentlichen Verkehr gelähmt. No-go-Zonen breiten sich weiter aus, und Macron selbst gab kürzlich seine Hilflosigkeit zu, indem er eine “allgemeine Mobilisierung” der Bevölkerung forderte. Unruhen sind häufig; öffentliche Großveranstaltungen führen zu Plünderungen und Brandstiftung. In der Nacht nach dem Sieg der französischen Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft schlugen Hunderte von Schlägern, die sich unter die Feiernden mischten, Fenster ein, zerstörten Banken und Geldautomaten, zerstörten Straßenschilder und verbrannten Autos. weiter hier

6 Gedanken zu „Was wurde eigentlich aus Emmanuel Macron?

  1. GeBa

    Tja, Ödipussi hat geglaubt ein Wunderwuzzi zu sein, bis ihm der kalte Wind der Realität entgegenblies.

  2. Tomj

    Ist doch eh alles paletti, solange die Deutschen diese EU finanzieren – den bisher besten Mit-Zahler, die Briten, haben sie ja bald verloren. Ei, das wird noch lustig in ein paar Jahren…

  3. astuga

    Macron und das beinahe gleichnamige Gebäck Macaron bestehen zu einem erheblichem Teil aus heißer Luft… Aber seine Hauptaufgabe hat Macron ja eigentlich doch erfüllt – einen Sieg Le Pens zu verhindern. Und Frankreich hat wieder 4 Jahre seiner Zukunft verspielt.

  4. Helga

    Das ist leicht erklärt. Macron hat von der Schuldenunion geträumt und dafür den Karlspreis gekriegt. Dann hätte Frankreich sich mit dem Geld der dt. Sparer gesundgestoßen und die 10-Stunden-Woche und Pension mit 35 einführen können. So aber ist Frankreich immer noch pleite. Vielleicht kommt Muddi ja nach der bayrischen Wahl mit dem Scheckbuch rüber…

  5. Der Bockerer

    Macron (ehemaliger Minister im Kabinett von Präsident Hollande) ist ein Produkt der Medien und damit des Establishments. Folglich ruht seine Machtfülle auf den Pfeilern, die auch das Establishment stützen. Sieht so aus, als ob diese Pfeiler gerade dabei wären zu eordieren….

  6. Der Bockerer

    Muss natürlich “erodieren” heißen. Sorry!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.