Weg mit den Kids, der Papst kommt!

(A.UNTERBERGER) Papst Franziskus kann bekanntlich keine zwei Sätze ohne Verwendung des Wortes Armut sagen. Besonders bei seiner jüngsten Philippinen-Reise tat er das, wie die Gastgeber (in einem sich deutlich schlechter als der Rest Südostasiens entwickelnden Land) wohl schon vorhergesehen haben. Da der Papst ohnedies so viel über Armut redet, wollte man ihm offenbar deren Anblick ersparen. Deshalb wurden 490 Obdachlose, Bettler und Straßenkinder samt 100 Betreuern auf Staatskosten fast eine Woche lang in einem Luxushotel untergebracht, wie nun offiziell bestätigt worden ist. In Russland hießen solche Aktionen einst „Potemkinsche Dörfer“. Anderen Straßenkindern ging es offenbar nicht so gut: Sie wurden während des Papstbesuchs – zumindest nach Berichten nicht gerade papstfreundlicher britischer Blätter – in Käfigen festgehalten. (TB)

One comment

  1. Rennziege

    Dieser halblustige Phrasenjongleur auf dem Stuhl Petri hat der Katholischen Kirche gerade noch gefehlt. War schon das Vaticanum II eine von einem beispiellos naiven Papst (Johannes XXIII) nicht geschnallte Sabotage, so scheint Franziskus entschlossen, den Geist der Beliebigkeit vollend aus der Flasche zu lassen.
    Mich kümmert’s nimmer, da kürzlich deswegen ausgetreten. Interessieren tut’s mich freilich noch, weil ich der Katholischen Kirche und den konservativen Priestern, die heute mit den Wölfen des Zeitgeists heulen müssen, viel verdanke.
    Die Frage ist nur: Will der Vatikan noch lange zuschauen, wie dieser selbstgefällie Gaukler eine seit bald zwei Jahrtausenden florierende Weltreligion der Lächerlichkeit preisgibt?

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