Weg mit der Entwicklungshilfe!

(C.O.) Die Idee, Afrikas Armut und Elend mit hunderten Milliarden aus dem Westen zu beseitigen, ist spektakulär gescheitert und gehört entsorgt. weiter hier

10 comments

  1. sokrates9

    In Zusammenhang mit all den geplanten Entwicklungshilfemilliarden an Afrika habe ich noch nie das tief “faschistische” Wort Geburtenkontrolle gehört! So lange dies ein absolutes Tabu ist sind auch alle “Privatinitiativen” völlig sinnlos!

  2. fxs

    “Entwicklungshilfe” hat doch nichts mit Entwicklung zu tun, sondern mit Bestechung der dortigen Machthaber. Die verwenden die Entwicklungshilfegelder doch ausschließlich für ihre privaten Zwecke. Die Schweizer Wochenpresse verfolgte einmal den Weg von ein paar Milliarden “Entwicklunghilfe” aus der Schweiz: Der lokale Präsident baute sich darum einen Palast. In Infrastruktur wird nichts investiert, das tun höchstens die Chinesen, die Straßen dort bauen, wo sie diese zum Transport der Erze aus den von ihnen gekauften Bergwerken brauchen. Die lokalen Machthaber lassen sogar die von den “bösen Kolonialherren” geschaffene Infrastruktur verrotten.

  3. aneagle

    @Sokrates -09.11
    100% dáccord.
    Allerdings ist in Afrika eine one-child policy (wie eine Zeit lang in China), so leicht durchführbar, wie eine Umwandlung der Welt von einer Kugel zu einem Würfel. Westliche Weltverbesserer scheuen hässliche Bilder durch Zwangsmaßnahmen. Ihre Regierungen ziehen, wegen naheliegenden persönlichen Vorteilen, die Rolle des (systemerhaltenden) Big Spenders mit dem Geld Dritter, einem unspektakulären Regelsystem der Individualförderung von Ein-Kind- Familien vor.

    Auch billigende Inkaufnahme von einander massakrierenden Bevölkerungsgruppen, steht ihnen zwecks Machtausweitung und Waffenverkauf näher, als sinnvolle Maßnahmen. Zumal solche auf einer gemeinsamen Willensbildung fußen müssten. Dies aber bedeutet Zurücknehmen der Eigeninteressen und Machreduktion. Davor scheut die sonst so einmischungsfreudige EU ganz klar zurück..

    Dann also lieber Krieg und massenhaft Migration in die Länder der steuergeldmissbrauchten alternden Bevölkerungen. Beidem stehen die verantwortungsvollen Staatenlenker näher, als selbstloser Hilfe zur Selbsthilfe in und für Afrika. Und solange die Kanzlerin eines mittelgroßen europäischen Landes ihren Auftrag unaufgefordert als „Schutz der gesamten Schöpfung“ uminterpretieren darf, kann ein verhaltensorigineller EU-Flunckerer predigerhaft beruhigende Sprechblasen absondern, die nie real umsetzbar sein werden. Ein Lob der Scheinheiligkeit.
    https://zuercherin.com/merkels-apokalypse-scheitert-paris-dann-scheitert-die-schoepfung/

  4. Der Realist

    Wie schon in obigen Kommentar zu lesen, wurden die unzähligen Milliarden größtenteils in dunkle Kanäle der dortigen Machthaber versenkt. Ein weiterer Nebeneffekt der “Entwicklungshilfe” war, dass die dortige Bevölkerung verlernt hat richtig anzupacken. Auch durch Bildung wurde die Lage nicht besser, was helfen all die Akademiker, wenn keiner da ist, der Futter herbeischafft.
    Afrika kann sich nur selbst retten, auch zum Preis von Millionen Toten.

  5. GeBa

    Ich gebe auch allen ja SOOOO recht!!!
    Afrika ist ein sterbender Kontinent, aber seit so viele Asylanten nach Europa kommen, reißen sie uns mit in den Abgrund.
    @ ethelred
    Die Wiener Zeitung ist generell im Moment nicht erreichbar, nicht nur dieser Artikel

  6. Daniel B.

    “Afrika ist ein sterbender Kontinent”

    Nur wenn “Afrika” durch “Entwicklungshilfe” Almosenempfänger bleibt.

  7. ethelred

    @GeBa
    Danke für Info. Auch ohne den Artikel:
    Afrika : Einwohner: 1,2 Mrd, durchschn Bevölkerungsdichte: 30.5/km²
    Europa (Brexit berechnet) : Einwohner: unter 1/2 Mrd, durchschn Bevölkerungsdichte: 117/km²
    Alleine das derzeitige Bevölkerunswachstum Afrikas beträgt ca. 33Mill/ Jahr, jedes Jahr!

    Daraus folgt für jedes Schulkind, dass der Versuch Europas Afrika außerhalb Afrikas zu retten, reiner Selbstmord ist. Ein solcher Selbstmord Europas wäre ein extrem unsozialer egoistischer Akt, weil Europa nur solange Afrikaner retten kann, solange es ihm selbst einigermaßen gut geht. Humaitäre Pflicht Europa ist daher, mit Blick auf Afrika, solange als möglich zu überleben.

    Das bedeutet: Zusammenarbeit mit China, Geburtenkontrolle für Afrika, Auswanderungsstop aus Afrika, Einwanderungsstop aus Afrika nach Europa, Strukturschaffung in Afrika, keine Geldmittel für afrikanische Regierungen, abgefederter Kapitalismus( am besten nach Mises oder Erhard), Förderung von Eigentum und Handel Aufbau von Industrie und demokratische Mindeststandards, Ein durchgängiges Rechtssytem, Schulpflicht für alle 6-18-jährigen sofortiger allgemeiner Abbau des Analphabetismus, Errichtung von Fachhochschulen und Universitäten, eine robuste Armee und 30 Jahre Kolonialismus.

    Ein solches Programm wäre eine tatsächliche Konjunktur für reisebereite junge Europäer. Das Geld wäre nicht den NGOs und der Caritas für ihre jeweilige florierende, jedoch nutzlos schädliche, Flüchtlingsbusiness in den Rachen geworfen.

    Die ab 2050 in Afrika lebenden Afrikaner können die dann immer noch lebenden Europäer den Rest des Jahrhunderts als üble Kolonialisten beschimpfen, aber wenigsten leben noch Beschimpfer und Beschimpfte. Anderenfalls, weder die einen, noch die anderen. Dankbakeit ist eben keine politische Kategorie.

    In diesem Zusammehang setze ich voll auf Federica Mogherini. Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik hat Philosophie studiert und sich ihre Erfahrungen, vor ihrem Eintritt in Italiens Aussenpolitik, bei verschiedenen kommunistischen Jugendbewegungen erworben. Vergleichbar gut geeignet, wie z.B. Faymann oder Kern, dazu noch eine Frau, was will man mehr?

    Nur Federica M. kann alle europäischen Länder einmütig zu einem solchen Schritt vergattern und das verblüffte China gleich dazu. Da bin ich mir ganz sicher, sonst wäre Sie ja nicht auf diesem für die EU lebenswichtigen Posten, oder? 😉

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