Wege aus der Armut (ohne dass der Staat zahlt)

“……..Gesunde junge Leute können sich in den USA nicht ewig auf die soziale Hängematte legen, weil man ihnen dort die Hilfe sonst sehr bald kürzt oder streicht. In Westeuropa haben sich die Wohlfahrtsstaaten in den letzten Jahren dem amerikanischen Modell angenähert, aber eine staatliche Organisation kann den letzten Schritt nie machen, da sie auch dem Grundsatz der Nicht-Diskriminierung verpflichtet ist. Um dem Missbrauch der Amtsverwalter vorzubeugen, besteht gesetzlicher Anspruch auf bestimmte Wohlfahrtsleistungen. Die Begünstigten wissen das und richten ihr Verhalten darauf ein….” (hier)

3 comments

  1. zen

    In Deutschland sind die Sozialleistungen eh karg und das wäre auch kein Problem, wenn die Steuern sehr niedrig wären.
    Das Problem in Deutschland ist, dass aber die Steuern und Sozialabgaben immens hoch sind!
    Spürte der deutsche Leister was von den Hartz-IV und Rentenreformen in seiner Brieftasche? nein, die Progression fraß ihm sogar noch mehr weg! Jetzt könnte man meinen, Deutschland habe wenigstens seine Staatsschulden reduziert, aber auch das war nicht der Fall!

  2. Reinhard

    @zen
    In Deutschland sind die Sozialleistungen “karg”? Der war gut, wirklich!
    Ich kenne Familien, die leben von den kumulierten “kargen” Leistungen aus den Ebenen Bund, Land und Gemeinde ein sehr fröhliches arbeitsbefreites Leben. Und nein, darbende Armut, frierende Kinder und täglicher Verzicht auf Tschick oder Kaffeehausbesuch kommen da nicht vor. Sowas trifft man eher bei denen, die sich beim Kredit für ein Eigenheim verkalkuliert haben und nach der Geburt der Kinder auch mit drei Minijobs nicht das Auskommen finden. Denen hilft keiner – und warum auch, die Aufgabe der Gesellschaft kann es nicht sein, für Fehlentscheidungen anderer die Geldtasche zu öffnen. (Offenbar außer, sie können Jammern oder sitzen in politisch durchseuchten Finanzinstituten, dann gelten keine Gesetze der Vernunft mehr.)
    “Karg”. Wirklich toll, den muss ich mir merken!

  3. Heinrich Elsigan

    Karg ist sicherlich übertrieben ausgedrückt, aber die Regierung hat das Geld anstatt es dem Steuerzahler oder den Gläubigern der Staatsschulden zurück zuzahlen lieber für alle möglichen Politikprestigeprojekte verwendet (alle zu teuer und wenig assets! Dann kam die €-Krise und da musste Deutschland wegen seiner eigenen Banken halb Europa retten und das Geld wurde erst recht nicht wieder zur Entlastung der Leistungsträger verwendet)
    Die wenigsten Regierungen in Europa sind fähig Reformen durchzuführen und mit der EU gibts noch eine neue Verwaltungsebene auch noch dazu. Haben die Regierungen einmal Geld, dann ist die Chance, dass sie damit verschwenderische blödsinnige Ausgaben machen, sehr sehr groß. Ich glaube, dieses Problem wird sich nicht lösen lassen. Schon Länder wie Kambodscha sind bald über dem Niveau von Rumänien!
    Und gibts in Europa tolle großartige Innovationen?
    Nein, der Fortschritt spielt sich großteils in Schwellenländern, Asien, USA ab und hier nicht!

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