13 Gedanken zu „Wehret den Anfängen? Dafür ist es zu spät…

  1. Thomas Holzer

    Broder hat, leider, wie (fast) immer, absolut recht!
    ” “Wir Juden” wären schon zufrieden, wenn es wenigstens so viele gewesen wären, wie zur Rettung des Juchtenkäfers im Umfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs auf die Straße gegangen sind.”
    Köstlich, wenn es nicht so traurig wäre.
    Aber ich hatte schon immer den Verdacht, daß all die Aussagen der Politiker und “Vertreter” der “Gesellschaft” nur Lippenbekenntnisse waren und sind, und der Antisemitismus noch immer mitten unter uns mehr als nur weit verbreitet ist.

  2. sokrates

    Nachdem der deutsche Bundespräsident stolz verkündet, dass Deutschland ein moslemisches Land ist, braucht man sich nicht zu wuindern…

  3. Menschmaschine

    @ Thomas Holzer
    Den Verdacht hatte ich auch, trotzdem bin ich überrascht, wie lächerlich gering die Reaktion darauf ist, wenn Horden durch die Straßen marschieren und skandieren “Jude, Jude, feiges Schwein” oder Brandsätze auf Synagogen fliegen.
    Wo doch andererseits jeder Halbwüchsige, der provozieren will, indem er irgendwo ein Hakenkreuz hinkrakelt, eine deftige Strafe ausfaßt und fast täglich neue Erinnerungssteine in den Straßen montiert werden.
    Einmal mehr fragt man sich: “Wie schizophren muß man eigentlich sein, um links zu sein?” Weit mehr, als ich bisher dachte jedenfalls.

  4. Mona Rieboldt

    Kein Moslem, der antisemitische Sätze geschrien hat bei der “Demo”, wird von der Justiz
    angeklagt und verurteilt. In Frankfurt überließ sogar die Polizei solchen Demonstranten ihr Auto und Megaphon, damit sie von dort ihr antisemitisches Gebrüll anstimmen konnten. Und das wird von der Polizeileitung noch verteidigt. In Saarbrücken hing eine ISIS-Fahne auf einem Balkon. Die Stadt konnte angeblich nichts dagegen tun, da ISIS nicht als terroristische Gruppe offiziell bezeichnet wird. Israel-Fahnen herunter zu reißen, das fällt der Polizei nicht schwer.

    Und von offizieller Seite werden diese Taten herunter gespielt, es wären ja nur wenige gewesen. Und mit dem Islam hätte das gar nichts zu tun. Man kann durchaus sagen,
    moslemische Täter stehen unter Artenschutz.

  5. ricbor

    Grenzenloses Staunen macht sich in den Büroräumen des Zentralrates breit, sooft die Fabelkunde über die Türschwelle schwappt, dass es in der weiten Welt – und insbesondere in Deutschland – so etwas wie Antisemitismus geben soll. Was denn? Wo denn? Wie denn? Im Jahre 69 n. H.? Hier bei uns? Vor unserer Haustür? Ist ja schrecklich! Wie konnte es nur dazu kommen?

    Natürlich macht sich grenzenloses Staunen breit. Hatte der ZdJ doch angenommen, dass man mit den deutschen Moslems seit der unseligen Beschneidungsdebatte gemeinsam zu verfolgende Interessen gegenüber der Gesellschaft hätte. Und nun, nachdem offenbar wurde, wo die erbittertsten Feinde hierzulande wirklich sitzen herrscht Ratlosigkeit. Mit den paar originären Nazihanseln konnte man recht gut umgehen. Aber mit 5 Millionen Moslems? Ein erster Schritt in die Offensive wäre, Ross und Reiter zu nennen und diejenigen, die diese Sauereien promoten, zur Rede zu stellen.

  6. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ ricbor
    Diese Frage stelle ich mir auch: Wer sind den diese Personen genau , die da antisemitische Parolen skandieren?
    Ich glaube schlichtweg nicht, dass es so viele rechtsradikale autochthone Deutsche Judenhasser gibt (hoffentlich), also müssen es andere Nationalitäten sein, die da brüllen?
    Und wenn es wirklich jene Bevölkerungsgruppen sind, die man landläufig als “Islamisten” bezeichnet und diese aufsummiert, dann haben wir ein echtes Problem?
    Akif Princci hat in seinem Buch “Deutschland von Sinnen” eine Szenarium geschildert, von dem ich mir nicht wünsche, dass es eintritt.Da könnte es nämlich sein, dass die derzeitigen Polizeikräfte überfordert werden?
    (auch bei uns in Österreich).

  7. Der Realist

    @Mona Rieboldt
    das ist eben der Segen von Multikulti, jahrzehntelang wurden unsere neuen Mitbürger ermutigt sich nicht anzupassen und ihre Identität zu wahren, Warner und Mahner wurden reflexartig in ein bestimmtes Eck gedrängt.
    Was nicht verboten ist, kann auch nicht verfolgt werden.
    “Artenschutz” genießen allerdings auch Gruppierungen die nicht moslemisch sind.

  8. Herbert Manninger

    Und siehe da: Es gibt plötzlich den politisch korrekten Antisemitismus, eine Metamorphose des Antifaschismus.
    Diese linken Heuchler, Verehrer von Massenmorder Stalin, PolPot und Mao, spielten sich allzu lange als Sachwalter des Holocausts auf, gebrauchten die Faschismuskeule, um ihre politischen Gegner zu erledigen.

  9. gms

    Entzückend in dem Zusammenhang ist die derzeit stattfindende Legendenbildung, Christian Wulff sei als Präsident von den Medien wegen seines Islam-Deutschland-Statements konzertiert abgeschossen worden, während zugleich seine geharnischten und unmißverständlichen Worte zur sogenannten Euro-Rettung und den hierfür praktizierten Rechtsbrüchen in den Archiven verstauben.

    Dessen eingedenk kann man sich heute schon sicher sein, was kommende Geschichtsbücher über die aktuelle Zeit berichten werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir von revolutionären Moslems lesen, die sich in Deutschland einen heftigen Krieg mit radikalen Moslems lieferten. Aufgepeppt wird dies um endlose Abhandlungen, warum diese beiden Lager einander diametral gegenüberstanden, weshalb die Dhimis entweder auf der einen oder der anderen Seite standen und warum ausgerechnet Wulff der hernach unterliegenden Seite noch zum Opfer fiel.

  10. Rennziege

    9. August 2014 – 20:33 gms
    Sie sagen es: Christian Wulff musste nicht wegen seiner Islam-Anschleimerei über die Klinge springen, sondern wegen seiner aufrechten Haltung (in einer Brüsseler Rede dargelegt) wider die gesetzbrüchige Euro-Rettung. Aus demselben Grund trat sein Vorgänger Horst Köhler zurück, der als ehemaliger Weltbankpräsident besser als alle anderen wusste, welches Unheil diese Bailout-Serie nach sich ziehen musste. Und er hatte recht.
    Wäre Anschleimung an den Islam ein präsidialer Rücktrittsgrund, hätte Jochim Gauck schon dreimal den Hut nehmen müssen. Den Spruch “Der Islam gehört zu Deutschland” hat er, der ehemalige Pastor, ja unwidersprochen zu “Deutschland gehört zum Islam” umgemünzt.

  11. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege
    Einspruch euer Ehren: den Ausspruch “der Islam gehört zu Deutschland” ist ja wohl von Wulff?
    Und wann hat Gauck diesen umgemünzt ?

  12. gms

    Thomas Holzer,

    ” .. daß diese Sendung auf diesem Sender überhaupt ausgestrahlt wurde, hat mich doch sehr überrascht!”

    Ahem — eine Sendung mit einem Moderator, der sich im betulichen Betroffenheitsduktus und ebenso vertrotteltem wie politisch korrektem Begriff “neonazastisch” übt und dergestalt als approbierter Hoffnarr der herrschenden Feudalsozialisten durchgeht, könnte auch erfolgreich eine Jubelsendung zum Ku-Klux-Klan zur Ausstrahlung bringen.

    Wenig überraschend wird daher trotz allem versuchten Tiefgangs und Staubaufwirbelns der Gleichklang zwischen linken Ideologien und dem Islam erfolgreich umschifft und statt dessen (ab Minute 32) vom Moderator die Staatsgründung Israels als maßgebliches Element in den Raum gestellt. Als Michael Ley später die EU-Doktrin des linken Multi-Kulti und dem damit einhergehenden gezielten Islam-Import anspricht, reklamiert der Moderator noch lange vor Sendungsende Zeitnot.

    Im aktuellen “Spektrum” der “Presse” jedoch hat Ley ausreichend Platz für Klartext [1]: “Judenfeindlichkeit ist weder bei Muslimen noch bei Linken eine neue Erscheinung, sondern sie ist so alt wie der Islam bzw. der Sozialismus. [..] Das politische Ziel des linken Mainstreams, durch gewaltige Migrantenströme die Gesellschaft zu transformieren, wird in absehbarer Zukunft erreicht sein. Das Ergebnis wird jedoch den naivsten Gutmenschen erschrecken: Das Ziel des orthodoxen Islam und seiner Verbände besteht in der Islamisierung der europäischen Gesellschaften, und in diesem Kontext spielen die Linken die Rolle des nützlichen Idioten, der glaubt, im orthodoxen Islam einen Verbündeten zur Überwindung der verhassten bürgerlichen Gesellschaft gefunden zu haben.”

    [1] diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/3852186/Wem-gehort-die-Welt

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