13 comments

  1. Dr.Gerd Eichberger

    Man muss bei allem Guten und Praktischen, was uns die Welt der Technik liefert, auch an die Mölichkeit des Mißbrauchs und der kriminellen Aktivitäten denken. Was nun, wenn eine Drohne um mein Haus fliegt, um zu rechercherieren, wo man am besten einbrechen könnte. Was, wenn ein krimineller Islamist versuchen würde, mich mithilfe seiner Drohne zu beschädigen? Was wenn ein dümmlich-krimineller Jugendlicher versuchen würde, mit seiner Drohne in die Rotorblätter eines Hubschraubers einzudringen? Was wenn die Polizei bei der KOntrolle von Schnellfahrern die Kontrolle über das Gerät verlieren würde und mir dieses bei Tempo 130 genau in die Windschutzscheibe krachen würde? Und was wenn Programmierfehler – sind ja nicht so selten – die Drohne in sensible Bereiche wie Kraftwerke, technische Vorrichtungen ua. hineinkrachen würde???? Wie sagte doch Lenin so schön: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” In diesem Sinne für eine – dzt noch unsichere – Drohnenzukunft…

  2. Selbstdenker

    …oder Überwachungskameras und Bombenpakete?

    Ein Messer kann man ja auch schließlich zum Brotschneiden oder zum Töten verwenden.

  3. Dr.Fischer

    Sind eigentlich die vor ?ca. zwei Jahren? festgestellten zahlreichen Drohnenüberflüge über französischen AKWs geklärt worden?

  4. Selbstdenker

    Bin schon gespannt wie lange es dauern wird, bis die Hobby-Drohnen Piloten das „Recht auf Drohnen-Überflug“ sowie das Betreten privater Grundstücke für Drohnen-Landungen einfordern werden.

    Ähnlich ging es mit den Mountainbikern auch los: die ersten Mountainbiker waren durchwegs freundliche und in der Zahl überschaubare Zeitgenossen, die sich keine Rechte an fremden Grundstücken sowie ein „Recht auf Downhill-Rennen“ mitten durch den Wald anmaßten. Es galt der Grundsatz „Leben und Leben lassen“.

    Schon zwanzig Jahre später war die Situation eine völlig neue: den ehemals freundlichen Zeitgenossen sind grimmige und anmaßende Egoisten, Rechthaber, Schreihälse und Kotzbrocken auf zwei Rädern gewichen.

    Ähnlich wird es mit den Drohnen in spätestens 10 Jahren kommen: den harmlosen Bastlern, die sich aus Spaß an der Sache eine Drohne aus dem Bausatz von Conrad-Electronic zusammenbauen, werden die Psychopathen folgen, die sich ihr fertig zusammengebautes Spielzeug im Sonderangebot vom Hofer kaufen
    a) um ihre Nachbarn auf Schritt und Tritt mit Tageslicht- und Infrarot-Kameras zu überwachen,
    b) die Drohne vor dem Zimmerfenster der Tochter in der Luft zu „parken“,
    c) die Drohne zum Ausspähen potentieller Diebesbeute und Fluchtmöglichkeiten zu verwenden
    d) und politischen Gegnern explosive Pakete in die Gärten abwerfen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die „Anti“-Faschisten bereits an Strategien zum Drohnenangriff auf politische Gegner arbeiten.

    Meines Erachtens sollten alle niedrigfliegende Drohnen über ein Funksignal identifizierbar sein. Und falls solche Drohnen nicht identifizierbar sind, sollte jeder – auch Privatpersonen – das Recht haben solche Drohnen mit Waffengewalt runter zu holen.

  5. Rennziege

    11. September 2016 – 11:25 — Dr.Gerd Eichberger
    Wenn so eine Drohne (robotiert oder nicht) ohne ausdrückliche Genehmigung Ihr Anwesen niedrig (also unter 140 m Flughöhe, in Kanada 500 Fuß) überschwirrt, haben Sie das Recht, das Ding abzuschießen. Kaufen Sie sich eine Jagdbüchse mit Zielfernrohr, möglichst made in Ferlach. 🙂
    Nicht ganz billig, aber zielstrebig. Wir haben Freunde in der Lüneburger Heide, und einer von ihnen hat genau das getan, weil diese lästigen Flugobjekte seine Schafherde (und sogar die hütenden Border Collies) erratisch fliehen ließen. Der Drohnenbesitzer klagte auf Schadenersatz, blitzte vor Gericht aber ab.
    P.S:: Die Schafe in der Heide darf man nicht so nennen; sie heißen Heidschnucken.

  6. Susi Einstsorglos

    Sollte eine solche Drohne über mein Grundstück oder auch nur in meiner Nähe fliegen, habe ich diese als Brillenträger offiziell leider mit einer Tontaube verwechselt.
    Empfehlenswert für quasi jedermann Waffen der Kategorie C oder D (frei ab 18 Jahren, bei sofortiger Übernahme jedoch Jagdkarte / Waffenbesitzkarte / Waffenpass notwendig, sonst 3 Tage Wartefrist)
    @ Rennziege: Ferlach baut wirklich wunderschöne Stücke, könnte man sich, wenn man dürfte, auch als Kunstwerk an die Wand hängen oder man betrachtet es als Wertanlage.

  7. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Daß der Drohnenbesitzer mit seiner Klage abblitzte, nimmt mich doch etwas wunder, werden doch an deutschen Gerichten die seltsamsten Urteile gesprochen.
    Hätte die Drohne einen Koran transportiert, wäre dem Kläger sicherlich Recht gegeben worden 😉

  8. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    “Hätte die Drohne einen Koran transportiert, wäre dem Kläger sicherlich Recht gegeben worden”

    Chapeau!

    Bei einem deutschen Gericht wäre nichts anderes zu erwarten. Bin mir aber sicher, dass diese Frage in Österreich demnächst juristisch “geklärt” wird.

  9. Der Realist

    ich erwarte schon seit Jahren, dass solche Geräte auch für gefährliche Sprengstofftransporte verwendet werden

  10. gms

    Selbstdenker,

    > Bin mir aber sicher, dass diese Frage in Österreich demnächst juristisch „geklärt“ wird.

    Ist zwar offtopic, passt aber von wegen juristischer ‘Klärung’. Eine Verlinkung wird laut obersten Rechtsverdrehern inzwischen als ‘öffentliche Widergabe’ gewertet. Damit steht man im Widerspruch zur bisherigen Rechtsprechung und zu jedweder Vernunft, aber so ist das halt bei uns in Absurdistan.

    — [es könne] wenn Hyperlinks mit Gewinnerzielungsabsicht gesetzt werden, von demjenigen, der sie gesetzt hat, erwartet werden, dass er die erforderlichen Nachprüfungen vornimmt, um sich zu vergewissern, dass das betroffene Werk auf der Website, zu der die Hyperlinks führen, nicht unbefugt veröffentlicht wurde —

    Tritt nun noch Ceta in Kraft, demzufolge schon allein behauptete Verletzungen immaterieller Ansprüche das vorsorgliche Beschlagnahmen des Eigentums der behaupteten Verletzers erlaubt, ist das für bestimmte Kreise dann Weihnachten und Ostern zugleich.

    golem.de/news/eugh-urteil-verlinkung-auf-illegale-uploads-kann-illegal-sein-1609-123168.html
    Spruch: tinyurl.com/eugh-link

  11. astuga

    Leider werden Drohnen in Zukunft vielfältige Bedrohungsszenarien möglich machen.
    Vom Schmuggel (Drogen etwa) über Mordanschläge bis zum Terrorakt.

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