Welcome in der Realität

“…..Seit kurzem melden sich aber auch frustrierte Gutmenschen zu Wort, die entnervt aufgegeben haben, wie eine Hamburger Sozialarbeiterin, die unbedingt in einer Erstaufnahmestelle arbeiten wollte: „Natürlich darf man auf keinen Fall pauschal über alle Flüchtlinge urteilen, es gibt unter ihnen viele, die sehr freundlich sind, sehr dankbar, sehr integrationswillig, sehr froh hier zu sein. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90 Prozent von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe.“ So hat sich „das“ auch die Kanzlerin nicht vorgestellt, als sie eine „Erstaufnahmeeinrichtung“ besuchte, wo sie mit Flüchtlingen für Selfies posierte. Der deutsche Umgang mit Angehörigen fremder Kulturen ist von Unkenntnis und Naivität geprägt….” (Broder, hier)

29 comments

  1. pippin

    Es ist ein schönes Beispiel im verlinkten Artikel: in den USA hat sich eine Bürgerinitiative der Einwanderer angenommen. Hier in Europa will Big Brother in Brüssel vorgeben, was die Menschen zu denken und zu fühlen haben. Das kann nicht gut gehen, denn die Realität sieht eben anders aus.

  2. Thomas Holzer

    @Rado
    Einfach nur rührend, der Artikel im Salzburger Fenster, mir kamen die Tränen 😉

    @pippin
    So ist das halt bei Etatisten und Sozialisten

  3. Fragolin

    @Rado
    Putzig, wie tief die Propaganda schon gesunken ist. Das hat schon die Qualität des “Neuen Deutschland” oder der “Aktuellen Kamera”. Den achso entsetzten Statisten ist bei all dem gespielten Entsetzen nicht mal das Grinsen vergangen. Wissen die überhaupt, was auf den Tafeln steht, die sie hochhalten? Hat ihnen das wer übersetzt?
    Liebe Medien, solch billige Agitpropmachwerke sind einer FDJ-Schülerzeitung würdig, von Euch erwarte ich mir schon, dass Ihr Euch dabei Mühe gebt, Eure Konsumenten zu verschaukeln!

  4. Tom K.

    Was mir persönlich auffällt, ist der Umstand, dass man keine “Bahnhofsklatscher”, “Refugees Welcome- Taferlhalter” und “StofftierwerferINNEN”, an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten, bzw. Verkehrs- und Betriebsanlagen einer Bahn, zum Beispiel einer Eisenbahn, oder so, – mehr so sieht … – was ist passiert ?

  5. Thomas Holzer

    @Rado
    Aber die Koppstraße war schon immer ein gefährliches Pflaster; wer geht dort schon freiwillig mit seinem Hund Gassi?! 😉

  6. Tom K.

    @Rado

    Die gute Frau hatte einfach den falschen Hund an der Leine. Mein Tipp –> Dogo Argentino, der taugt auch zur Wildscheinjagd und dürfte in der Regel auch zum Selbstschutz taugen …. *ggg*

  7. Reini

    … Wenn man etwas Angreift und Taten setzt sollte es ein Ziel geben! … liegt meist in der Natur des Menschen.
    … richtig angewandte Hilfe führt zu einem Ziel,… nur bei den Flüchtlingen gibt es kein Ziel…

  8. Lisa

    Die Frustration war schon nach ein paar Tagen feststellbar, nur trauten die “Habs-doch-gut-gemeint”Menschen sich ncht, daslautzu sagen und wurden beim vorsichtigen Nachfragen leicht grantig. “Wenn man dem Hund auf denSchwanz tritt…” Die Weltwoche ist ja nun nicht gerade ein neutrales Wochenblättchen. Trotzdem: der Unterschied zwischen EU und USA kann ich aus eigener Erfahrung und der von zahlreichen ausgewanderte Verwandten bestätigen. Die Eigeninitiative belastet die Allgemeinheit nicht und macht die Menschen stolz auf ihre Leistung. Allerdings können die meisten Amerikaauswanderer nach einer, spätestens zwei Generationen ihre Muttersprache nicht mehr, es sei denn, sie seien in einer bereits bestehenden „Parallelgesellschaft“ aufgenommen worden. Der – sehr nationalistische! – Treueschwur ist immer noch das Morgenritual in den öffenltichen Schulen, auch wenn „God“ mal zugefügt (wie „In God We Trust“) dann wieder weggelassen wurde. „God“ hat sich der Amerikaner, gleich welchen Glaubens, sich etwas Nicht-Religiöses, zum Ritual Gehörendes vorzustellen, also weder die Dreifaltigkeit, noch Jahwe, noch Shiva oder Allah. Interpretationskunst…

  9. Falke

    Ein Detail, das ebenfalls den Unterschied zwischen Europa (hier vor allem Österreich und Deutschland) und den USA aufzeigt: Das von Broder beschriebene Ehepaar hat einen “Laden” aufgemacht, der nicht viel mehr als ein “Loch in der Wand” war und sich damit auf eigene Beine gestellt. Bei uns wären dafür 10 Genehmigungen, 5 Befähigungsnachweise, 20 bauliche Maßnahmen (verschieden, je nach Bundesland), verschiedene Hygienevorschriften, Toiletten, Fluchtwege, Barrierefreiheit, Raucher- und Nichtraucherräumlichkeiten usw. erforderlich, womit jeder, der auch nur ein bisschen Eigeninitiative aufbringt, schon von Anfang an entmutigt aufgibt.

  10. Thomas Holzer

    @Falke
    Es wurden ja angeblicher Weise auch Lebensmittelkontrollore an die grenze nach Spielfeld entsandt, um die korrekte Lagerung der Lebensmittel zu überprüfen 😉

  11. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Nicht nur angeblich. Der Fall des Verbotes der Verteilung steirischer Äpfel, weil diese angeblich nicht sauber genug gewaschen für unsere zuwandernden Feinspitze waren, rauschte durch den steirischen Blätterwald als Lachnummer des Herbstes.

  12. Reini

    … Thomas Holzer
    … die Kontrolleure haben sofort die abgelaufenen Schweinsschnitzel und den Schweinsbraten entdeckt!!!

    … und das gespritzte Obst war besser gelagert als die Flüchtlinge, das durfte nicht sein!!! …

  13. Lisa

    @Falke . Kann ich bestätigen. Wieso nicht einfach neoliberal und erst via Staat/Allgemienheit einschreiten, wenns Exzesse gibt? Ich versteh das nicht – so viel Beamte, die diesen Kram erledigen müssen! Die könnte man doch produktiver woanders einsetzen.

  14. Fragolin

    Und weil es zum Thema Realität so schön dazupasst das tägliche Ranking Willkommenskultur gegen radikalmuslimischen Terror, Stand gestern:
    Selbstmordanschlag in Mogadischu: 19 Tote
    Beim Balkan-Triathlon ämmerlich im Mittelmeer ertrunken: 21 Tote.
    Die herzerwärmende Willkommenskultur hat mal wieder ihre Überlegenheit gegenüber dem kalten Terror bewiesen!
    Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte, wenn man dann noch erlebt, wie beide Seiten ihre Erfolge medial ausschlachten und propagandistisch verwerten.

  15. Thomas Holzer

    Lese gerade im Kurier, daß die Stadt Wien € 200.000 für Inserate verbraten hat, um die private Wohnraumvermittlung an “unsere” Neubürger anzukurbeln.
    Anscheinend mit durchschlagendem Erfolg: es wurden darauf hin 80 Angebote gemeldet 😉

  16. Mona Rieboldt

    @Tom K.
    Nein, keinen Hund. Anstelle des Hundes mit einem Schwein Gassi gehen, da ist man vor moslemischen “Annäherungen” sicher 😉

  17. Thomas Holzer

    Also bitte!
    Das sind alles nur Missverständnisse!
    “Unsere” Neubürger haben nur nach dem Weg fragen wollen, die sind es halt gewohnt, nur in Gruppen zu reisen; dafür sollten wir schon Verständnis aufbringen

  18. gms

    Thomas Holzer,

    > [Stadtteil-fuer-Fluechtlinge-am-Tempelhofer-Feld]

    Das Gelände entspricht in Größe und Lage etwa dem Central Park in New York und ist, flockig gespochen, das Beste, was eine Großstadt haben kann, weshalb das Verbot einer Bebauung durch den Volksentscheid vor einigen Jahren absolut vernünftig ist.

    Die Infamie der Gesellschaftsplanierer mit ihrem Ansinnen einer Ghettos im Herzen Berlins zeigt sich unter anderem an der Behauptung: ‘Zugleich kosteten die zwei Quadratmeter, die jeder Flüchtling Platz habe [bei der aktuellen Nutzung der Halle, Anm.], das Land 1.100 Euro Miete’. Ob diese absurde Phantasiesumme stimmt oder nicht — das Areal steht zu 100% im Eigentum Berlins, was selbst eine Miete von 100.000 Euro pro Quatratzentimeter zu einem Nullsummenspiel machte. Georg Classen vom Berliner Flüchtlingsrat hält offensichlich sein Gegenüber für noch blöder als sich selbst.

    Darüber hinaus ist das Gebiet zur Beherberbung tausender Menschen infrastrukturtechnisch nicht erschlossen, was allfällige Millionen für Baumaßnahmen zwecks Energie und Wasserzu- und -abfuhr zu verbranntem Geld machte, so es keine Nachnutzung über die geheuchelte kurze geplante Nutzungsdauer gäbe.

    Als der Volksentscheid gegen den Verbau Tempelhofs durchging, räumte Wowereit, der damals dort billige Wohnungen für jedermann errichten wollte, ein, dieses Votum sei zu akzeptieren. Seine Nachfolger im Geiste halten sich heute an den Spuch: “Never miss a good crisis”.

    Einmal mehr gilt Sun Tsu: Tiefes Wissen heißt, der Störung vor der Störung gewahr sein.

  19. Rennziege

    22. Januar 2016 – 16:43 gms
    Schon wieder muss ich Ihnen für ein Posting danken. Alle Hauptstädte der Welt beneideten Berlin um seinen zentralen Flughafen Tegel, dem durch eine sehr erschwingliche Revitalisierung Tempelhofs (samt seiner einmaligen Architektur) mühelos die erforderlichen Kapazitäten hinzugefügt hätten werden können.
    Aber nein — die größenwahnsinnigen Gelüste aller möglichen Berliner (Stadt- und Bundesregierung) beharrten auf einem stadtfernen Einkaufszentrum mit ein paar Landebahnen, fast schon in Polen gelegen, das sich längst zur permanenten Bauruine gemausert hat: zu einem Fass ohne Boden, von unfähigen und zutiefst korrupten Architekten und Managern so erbärmlich konzipiert und gebaut, dass nun der Abriss und ein völliger Neuanfang ventiliert wird.
    Abriss nach etwa sieben vergeudeten Milliarden (ursprünglich waren anderthalb projektiert; ich zitiere diese Beträge aus dem Gedächtnis). Man stelle sich das vor!
    Tempelhof wäre um ein Zehntel dieser Summe auf den neuesten Stand gebracht worden. Aber es ging den Politruks vorrangig um die Beseitigung eines weltweit bewunderten Baudenkmals der Weimarer Republik. (Erinnert mich ein wenig an die IS-Bagger, die unwiederbringliche Bauten des Altertums vernichten, weil sie vor Muhammads feuchten Träumen errichtet wurden.)
    Ihr Sun-Tsu-Zitat passt wie die F. aufs A.

  20. astuga

    Tja, liebe Gutmensch-Frau.
    Nützt alles nichts, wegen Menschen wie DIR haben wir alle diese Kulturbereicherung jetzt an der Backe.
    Und werden sie auch nicht mehr so schnell los.
    Also heul dich bei jemand anderem aus, oder erwartest du jetzt von uns Mitgefühl?

    “Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt der anderen wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.” Arthur Schopenhauer

  21. astuga

    @Thomas Holzer
    Die Brüsseler Stadtregierung ist ja auch bereits zur Hälfte in muslimischer Hand.
    Also warum nicht auch Berlin.

  22. Thomas Holzer

    Und auf die Frage eines Journalisten bei der heutigen Pressekonferenz mit dem Herrn Davutoglu, ob sie sich einsam fühle, sprang ihr der türkische Premierminister mit Freude zur Seite, indem er betonte, daß D und TK enge, sehr enge Freunde seien…….
    Wer solche Freunde hat, und auch auf diese noch Stolz ist, braucht wahrlich keine Feinde mehr.
    Und in den deutschen Medien spielen sie schon fast 24 Stunden permanent die Orgel des Wirtschaftseinbruchs, auf Grund der Kontrollen für “Flüchtlinge”

  23. gms

    Rennziege,

    “Tempelhof wäre um ein Zehntel dieser Summe auf den neuesten Stand gebracht worden”

    Die Nutzung durch große Flugzeuge war vor langem schon aus Lärmschutzgründen untersagt, was angesichts des dicht verbauten Gebietes in den verlängerten Achsen der Pisten nachvollziehbar ist. Kurz vor Schließung waren in Tempelhof noch kleine Maschinen erlaubt, und weil keinerlei Verkehr vorhanden und den Leuten im Tower nach Abwechslung war, durfte man bis hinauf zur Spree seine Runden ziehen. Wollte man aber Zeitung lesen, könnte man das im kurzen Endanflug tun, so man seinen Blick auf die Terrassen der Wohnanlagen richtete.

    Zur Entlastung Tegels oder Schönefelds hätte der Flughafen meiner Einschätzung nach nicht getaugt, die vollständige Schließung schmerzt, ist aber im echten Wortsinn tolerabel. Sie ist es auch und insbesondere deshalb, weil die Berliner wußten und hoffentlich immer noch wissen, was sie an diesem innerstädtischen Juwel haben.

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