Welcome-Probleme?

Von | 27. November 2015

“…(Terrorismus-Bekämpfer) Gridling rechnet vor, dass durch die heuer erwarteten 95.000 Asylwerber die Zahl der Muslime in Österreich von derzeit 600.000 schlagartig um 15 Prozent steige. Sein deutscher Kollege Maaßen: “Die Integration ist nur in Teilen gelungen. Es entstehen Parallelgesellschaften. Wenn wir nicht die Integrationsbemühungen deutlich verbessern, bekommen wir echte Probleme mit den Salafisten.” (hier)

23 Gedanken zu „Welcome-Probleme?

  1. Ehrenmitglied der ÖBB

    Gengan`s bittschön lesen`s das dem Herrn Faymann vor. Und erklären sie ihm welche Konsequenzen es nach sich zieht, wenn er seinen Standpunkt weiter beibehält!
    Und bitte auch den Herrn V-Kanzler miteinzubeziehen, vielleicht schaut dann noch grantiger drein?

  2. Ch.

    Das wahre Problem der unkontrollierten Zuwanderung liegt in der Zunahme des Rechtsextremismus. Sic!))

  3. Fragolin

    In der “Presse” ist zu lesen, unser Kurz-Denker ist zu dem Schluss gekommen, wir hätten ein Problem mit dem Export von Radikalen. Ich kommentierte daraufhin, unser Problem wäre vorrangig deren Import. Natürlich wurde dieser Kommentar gelöscht.

    Zu den “Intergrationsbemühungen” möchte ich anmerken, dass diese vor Allem und mit voller Motivation von den Zuwanderern erbracht werden müssten und nicht von uns! Sie wollen hier zu uns; wir kommen auch gut (wenn nicht besser) ohne sie klar.
    Aber was wäre der Job eines Terrorismus-Bekämpfers wert, wenn es keine Terroristen gäbe? Das Leben wäre schwer, wie ein Arbeitsamt ohne Arbeitslose oder ein Arzt in einer gesunden Welt.
    Ein Schelm, wer Böses denkt.

  4. Reini

    es sind doch nicht einmal alle in Österreich lebenden Türken der” Dritten Generation”, ebenso die Flüchtlinge vom Jugoslawienkrieg, integriert, …. das Gegenteil ist der Fall, wenn “Österreicher” in den Krieg ziehen!!! … es wird keine Integration stattfinden, …

  5. elfenzauberin

    Typischerweise ist der Artikel nicht kommentierbar.

    Nichts fürchten die Systemmedien mehr als die Meinungen ihrer Leser.

  6. Lisa

    @sozialrat… und sehr zum Unterschied von ortner online. Das ist mittelrweile sozusagen meine Morgenzeitung geworden – nebst den gezielten Infos im Internet. Tageszeitungen, egal wie sie politisch gewichtet sind – bringen mir meist zu viele ungefragte Informationen, eindeutig frisierte und selektierte Leserbriefe und Kommentare, einen , maximal drei ausgewählte, aber meist viel zu einseitige Berichte über aktuell Politisches, das jeden Bürger angeht (angehen sollte) – der Rest ist Zeugs, das man sich in jeder Bibliothek (Feuilleton), im Internet (Sport, Wirtschaft) oder im echten oder elktronischen Briefkasten (Werbung) ansehen kann. Hier habe ich den Eindruck von einer gewissen Offenheit in den Kommentaren und deren Freigabe – neoliberal eben… liberal heissst ja nicht, dass man Anstand und Objektivität vernachlässigen darf.

  7. waldsee

    ich stehe soeben vor dem denkmal gegen faschismus am reumannplatz.
    warum fördern die enkel der widersacher eine religonsfaschistische bewegung?
    haben sie nur selbstverachtung und selbsthass geerbt?

  8. Fragolin

    @Lisa
    Und nicht zu vergessen TV. Ich erlebe in den letzten Tagen mit einem gerüttelt Maß an Verwunderung, dass auf Sendern wie tagesschau24, NDR oder phoenix (also lauter ör-Ablegern der ARD) Informationen geliefert und Kommentare zugelassen werden (bis hin zu Talkrunden, in denen Muslimvertreter/innen und grüne Eh-für-alles-Expertinnen ein solch scharfer Gegenwind ins Gesicht drückt, dass diese zeitweise nach Luft schnappend verstummen, was bei solchen Klugschei*ern für einigermaßen Genugtuung sorgt), für die man noch vor 4 Wochen als ultrarechtsextremer Pegida-Sturmführer (ich weiß, sowas gibt es in der Realität nicht, aber wann haben Linke mit aggressivem bis brutalem Helfer- und Weltenrettersyndrom aka Antifa jemals was mit realität am Hut gehabt…) in der Luft zerrissen und der geifernden Meute zum Fraße vorgeworfen worden wäre.
    Ein erfrischendes Erwachen in den Redaktionsstuben? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass die österreichische Stimme der roten Parteizentrale, genannt ORF, noch nicht einmal daran denkt, das Wort “Objektivität” in ihren Wortschaft aufzunehmen und in der kleinen Kiste mit “Wahrheit” und “Ehrlichkeit” im Keller vergraben lässt.

  9. Lisa

    @Fragolin Der ist ein bisschen bös: “seit wann haben Linke mit aggressivem bis brutalem Helfer- und Weltenrettersyndrom aka Antifa jemals was mit realität am Hut gehabt…” aber hat leider was… A propos TV: ich hab seit Jahren keinen mehr, mag die Bilderflut nicht, die zeitraubenden, an Substanziellem mangelnden Diskussionen nicht – so viel ich beobachte, sehen fast nur noch kleine Kinder und ältere Leute (aus Gewohnheit) und Alte (zum Enischlafen) fern.

  10. Michael Haberler

    @Fragolin:
    warum der mediale Supertanker wendet?
    “Ich muß ihnen folgen, ich bin ihr Führer!” (Alexandre Auguste Ledru-Rollin)

  11. Fragolin

    @Lisa
    Sie haben mir gerade klar gemacht, dass ich alt bin! Danke!! 😉

  12. Christian Peter

    Die ewigen Integrationsdebatten der linken Presse. Man sollte illegale Einwanderer nicht integrieren, sondern an der Grenze abweisen, wie es fast alle Länder der Erde tun. Und auch echte Schutzbedürftige nach der Genfer Konvention sollten nur Asyl auf Zeit erhalten und in ihre Heimatländer zurückkehren, sobald ihnen im Heimatland keine Verfolgung mehr droht. Diese Maßnahmen werden übrigens von Experten empfohlen…

  13. Lisa

    @Christian Peter… von Experten – und von besonnenen Bürgern von eher links bis eher rechts: keiner versteht, warum Tamilen z.B. (und das ist nur EIN Beispiel)nicht mehr zurück müssen, obwohl sich die Lage dort beruhigt hat: bei der Ankunft von Ausgeschafften sei es zu Misshandlungen am Flughafen gekommen – super! Jetzt werden keine mehr ausgeschafft und die Devisen fliessen wieder. Das zweite Argument: sie seien nun schon so lange hier, teilweise eingebürgert, hättenKinder, die hier zur Schule gehen. Also bleiben sie. Immerhin: sie sind nicht gewalttätig und fallen selten negativ auf. Was man von den meisten jetzt Ankommenden ncht behaupten kann.

  14. schlingpflanze

    Ich versteh überhaupt nicht, dass Österreich so anders als andere europäische Ländern sein soll. Bei uns ist fast nichts möglich (natürlich nur Zuwanderern und vor allem Muslimen gegenüber,. Ist diese Bemerkung jetzt rassistisch oder rechts. Na, seis drum). Wieso ist es nicht möglich als Pausensprache in Schulen deutsch zu verlangen? Es sind doch immerhin noch unsere Schulen, wir bezahlen dafür mit unseren Steuergeldern, das natürlich zu einem Grossteil unrein ist, weil es von Frauen kommt.
    Wieso ist es schwierig ein BurkaVerbot an Schulen (und auch überall sonst) einzuführen? Hat Frankreich nicht ein Burkaverbot? Und überhaupt an Schulen. Kann unter einer Burka mit Sehschlitz nicht auch der Nachbar, der Mathematik As ist, verborgen sein? Naja. die SPÖ findet solche Regeln natürlich urschwierig.
    Wieso ist es nicht möglich, eine Mindestsicherung für Familien einzuführen? Welcher Österreicher hat 8 oder 10 Kinder. Also 1500 für eine Familie mit 2 Kindern sollte ausreichend sein, die österr. Familie mit 2 Kindern kriegt ja jetzt auch nicht mehr. Aber für die SPÖ (vertreten durch den sympathischen Herrn Schieder, einen Mitverursacher des HypoDesasters), wird das wieder völlig unmöglich sein. Wieso konnte dann eigentlich in Dänemark die dän. Mindestsicherung halbiert werden. Naja, Dänemark ist ja auch eine DritteWeltLand.
    Wieso kann nicht verlangt werden, dass muslimische Schülerinnen am Schwimm und am Tuernunterricht teilnehmen? Es ist bei uns ganz einfach üblich, dass Mädchen das tun. Wo sieht die SPÖ hier ein Problem?
    Ja, die SPÖ Frauen, die haben es sich leicht gemacht, als sie sagten, dass gegen des Kopftuch, wenn es von einer Frau freiwillig getragen wird, nichts einzuwenden ist. Haben die eigentlich eine geheime Umfrage unter Muslimas gemacht? Nunja, man könnte nun sagen, ein Kopftuch ist immerhin ein gewisser Schutz gegen einen Arbeitsplatz. Also Mindestsicherung für Frauen mit Kopftuch bis in alle Ewigkeit.
    Integration ist vor allem eine Bringschuld, finde z.B. ich. Meine Tochter lebt in den USA, selbstverständlich spricht sie englisch (hat diese Kenntnisse mitgebracht) und hat sich ihrem neuen Umfeld angepasst. Sie hat niemals Mindestsicherung erhalten und auch um die Krankenversicherung musste sie sich selber kümmern.
    Mein Sohn lebt in Kanada, natürlich spricht auch er englisch (auch er hat seine Englischkenntnisse mitgebracht) ob im Privatleben oder im Beruf. Seine Kinder sprechen englisch, sowohl im Schulunterricht als auch in den Pausen. Auch er hat niemals Mindestsicherung erhalten und musste sich um alles selbst kümmern.
    Ja, ich finde tatsächlich, Integration ist zum Grossteil Bringschuld. Nur die SPÖ sieht das halt anders.

  15. Christian Peter

    @Lisa

    ‘Asyl’ bedeutet Schutz vor Verfolgung. Es ist überhaupt nicht vorgesehen, diese an sich sinnvolle Einrichtung als Instrument zur Masseneinwanderung samt Integration aller Schutzsuchenden zu missbrauchen. Durch ungezügelte Masseneinwanderung wird der eigentliche Sinn des Asylrechts nach der Genfer Konvention sogar ganz im Gegenteil konterkariert, da sich praktisch keine echten Schutzbedürftigen unter den Flüchtlingen mehr befinden.

  16. Christian Peter

    Zudem wird subsidiärer Schutz ohnehin nur befristet (2 Jahre) vergeben. Warum also sollten man alle subsidiär Schutzberechtigten integrieren ?

  17. sokrates

    Die Rechtsradikalen haben Zulauf?Wenn der normale Bürger nur abgeschasselt wird, dann geht er eben nach Rechts! Ob die Rechtsradikalen alle so rechts stehen wie es die Kommunisten sehen sei mal dahingestellt!Die Wortmeldung im Bürgerforum des rechten Chefs fand ich ganz vernünftig! IUnterstützung ja, aber in den Herkunftsländern, was ist da faschistisch?Solche Aussagen sind in Österreich Mehrheitsfähig!

  18. Fragolin

    @sokrates
    Die Rechtsradikalen haben doch keinen Zulauf. Es wird nur neuerdings jeder, der nicht vermummt Antifa-Parolen brüllend Autos zerdeppert oder mit Wellkamm-Räfjutschie-Fähnchen winkend am Bahnhof überfüllten demolierten Reisezügen entgegenfiebert als rechtsextrem, und wenn er es wagt auch noch zu sagen “Na so muss das jetzt aber nicht sein!” als rechtsradikal eingestuft. Wenn jeder einfache Bürger bereits die Nazikeule übergebraten bekommt, steigt natürlich die Zahl. Wenn ich von heute auf morgen jeden Steinklumpen im All als Planeten bezeichne, haben wir auch plötzlich hunderttausend statt acht.
    Der Pegida-Clown mit dem Pappgalgen, das war ein rechtsradikaler Straftäter, der ultralinke Mob, der in Spielfeld einen ganzen Parkplatz voller Autos kleingedroschen hat, waren unsere guten Mitbürger mit Herz.
    Einfach lächerlich was sich da abspielt.

  19. Leitwolf

    “Das wird eine Gefahr für die Demokratie.” – weil rechte Parteien Zulauf verzeichnen (seltsam auch?).

    Den Zynismus muss man mal würdigen. Welche Definition von Demokratie liegt dieser Sichtweise nochmal zu Grunde? Dass alles was nicht links oder zumindest linkskompatibel ist, undemokratisch ist? Dass es Wahlen eigentlich nur braucht, um ein linkes Regime im Amt zu bestätigen? Und Demokratie im Idealfall sowieso ohne Mitbestimmung des Volkes auskommen sollte?

    Sowas nennt man Volksdemokratie und unterscheidet sich, wie wir wissen, tatsächlich nicht von der Diktatur.

    Und falls wir es schon vergessen haben sollten: diese Attitüde wurde uns schon vielfach offenkundig. Etwa angesichts der Angelobung der schwarz-blauen Koalition seinerzeit. Die war nämlich eindeutig “undemokratisch”, wie es quer durchs linke Lager tönte.
    Der linken Vordenkerin Doris Bures verdanken wir das demokratische Grundprinzip der “Gewaltenverbindung”.
    Unsere grünen Genossen, die sich gern als Verkämpfer der Bürgerrechte verstehen, haben kürzlich angekündigt jeden zu verklagen der im Internet lügt(!?). Und zwar nicht um damit Strafen zu erwirken, weil strafrechtlich meist nichts zu erwirken sei, sondern um die Zielpersonen durch Anwalts- und Gerichtskosten (!!) wirtschaftlich zu ruinieren. Das solle der Abschreckung (!!!) dienen.
    Unser oberster Freund Nordkoreas hat sowieso schon klargestellt, dass er direkte Demokratie ablehnt, weil die Bürger ja irren könnten. Offenbar sieht er im bestehnden Modell “indirekter Demokratie” ausreichend Schutz gegen sich irrende Bürger.
    Und unser Herr Bundestaxler – leider ist diese Aussage nur durch die beiden intellektuellen Kapazunder der Süddeutschen verbürgt – soll ob der laufenden Islamisierung gesagt haben: “Wir machen das, auch wenn die Bevölkerung uns nicht folgt”
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/summa-donnerstag-summa-donnerstag-1.2746065

    Noch Fragen?

  20. Mona Rieboldt

    @Fragolin
    Die Antifa ist die Schlägergruppe der SPD und Linken. Die Antifa bekommt Geld der Regierung, wird vor allem gesponsert von der Barbie der SPD Schwesig mit Geld für den Kampf gegen “Rechts”. Bei Demos gegen Pegida bekommt die Antifa das Fahrgeld bezahlt und es wurde schon 10 Euro pro Person bezahlt im Osten, wenn sie gegen Pegida demonstrieren. So gibt es auch keine Verurteilungen, wenn sie Bürger körperlich attackieren, die nur zu einem Vortrag der AfD gehen.
    Wenn der Faschismus wieder kommt, wird er nicht sagen, ich bin der Faschismus, sondern ich bin der Antifaschismus.

  21. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Ja, das Gleiche wie hier. Die Antifa bewegt sich im Dunstkreis der Jungsozialisten / SPÖ-Jugend und Grünen, die hier übrigens mehr Kommunisten als Umweltschützer sind. Von dort fließt auch die Kohle und werden die reisebusse zum Krawall bezahlt. Und tätliche Angriffe auf Ballbesucher gehören auch dazu.

  22. Lisa

    @schlingpflanze: das mit der Sprache auf dem Pausenplatz ist bei einer grossen Anzahl ausländischer Kinder mit der gleichen Erstsprache nicht möglich – es sei denn, man tue das so rigoros wie die Franzosen im Elsass, wo Elsässisch sprechende Kinder als Strafe einen Karton mit der Aufschrift “boche” tragen mussten. Und niemand hat sich gewehrt…Wenn das heute gemacht würde, etwa mit “beur”- Schildern um den Hals…?!? Es ist schlicht die Anzahl, die Integration verhindert. Man kann das dirigistisch nennen, aber ich finde die Praxis einiger Liegenschaftenverwaltungen ganz gut, dass sie die nächste frei werdenden Wohnung nicht an Interessenten aus dem gleichen LAnd vermieten, gaenau das, was in den HLM in Frankreich leider passiert ist.
    Ich habe mich übrigens sowohl in Kanada als auch in Kalifornien samt Familie auch sofort angepasst, in allem: Sprache, Kleidung, soziales Leben, und mich von Landsleuten möglichst fern gehalten – die habe ich zu Hause, da kann ich gleich daheim bleiben.

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