Welcome Refugee, Goodbye Mindestlohn?

Von | 30. September 2015

F”ührende CDU-Politiker werfen in der Debatte um den Mindestlohn neues Öl ins Feuer: So soll für eine schnellere Integrierung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt der Mindestlohn auf den Prüfstand kommen.” (hier)

36 Gedanken zu „Welcome Refugee, Goodbye Mindestlohn?

  1. Reini

    bin schon neugierig wenn die Ideen in Österreich ankommen,… für die 500.000 Arbeitslosen beim AMS ist die Integration am Arbeitsmarkt völlig wurscht!!!! … man könnte aber das Arbeitslosengeld streichen und für die Flüchtlinge verwenden,… oder die Flüchtlinge können ihre verursachten Kosten selbst abarbeiten,…

  2. Fragolin

    Wer sich eine Schlepperüberfahrt, Bahnkarten durch halb Europa und ein Taxi von Nickelsdorf bis Wien und teilweise sogar bis Salzburg leisten kann, der kann sich sein Essen und seine Unterkunft auch selbst zahlen.
    Aber wir brauchen ja das Geld für die ganzen “DAF”-(“Deutsch als Fremdsprache”)-Trainerinnen, vorzugsweise Halbtagskräfte aus der Bildungsbranche (aka Lehrer) die sich ihr mageres Gehalt damit aufpeppen können, abends ein paar Sonderstunden zu schieben. Die Ausschreibungen durch diverse Bildungsinstitute erfolgt schon massiv auf den Jobbörsen…

  3. Thomas Holzer

    3-5 Jahre “ringen” um den Mindestlohn, dann beschließen, und ein knappes Jahr nach Beschlussfassung wieder über dessen Aufhebung zumindest sinnieren, spätestens 6 Monate später wieder aufheben; respektive, damit es ja nicht einfacher wird, ein paar Ausnahmen unter bestimmten Bedingungen schaffen…………..
    So habe ich mir Rechtssicherheit und langfristiges Agieren schon immer vorgestellt

  4. cmh

    No-na!

    Damit haben die Refugees-Wellcome-Taferl-Träger doch sicher gerechnet? Oder etwa nicht?

    Jetzt ob dieser Unmenschlichkeit aufzuheulen zeigt doch nur die grenzenlose Dummheit dieser wohstandstraumatisierten Dodos.

  5. wbeier

    Naja, wir haben in Ö keinen gesetzlichen Mindestlohn. Forderungen danach werden auch vom ÖGB (Mehrheitsfraktion) nicht unterstützt, da inoffiziell um die Kollektivvertragshoheit gefürchtet wird.
    Trifft auch Zigtausende Beschäftigte in nicht einem KV unterliegenden Branchen (ja die gibts).
    Aber freie Preisgestaltung bei der “Ware Arbeit” ist doch sowieso im neoliberalen Sinn oder sehe ich da etwas nicht richtig?

  6. sokrates9

    Jetzt spricht man von 12 MRD die uns die Flüchtlinge kosten; Nachdem gerade als Schwergeburt eine Steuerumverteilung von 5 MRD glückte, ist der Mindestlohn ziemlich egal, alle Österreicher werden massiv zur Kasse gebeten! Solidaritt muss uns was wert sein sagt Feymann!

  7. Thomas Holzer

    wenn “unsere” Politikerdarsteller von 12,3 Milliarden reden, sollten wir, aus Erfahrung, von einem wesentlich höheren Betrag ausgehen 😉

  8. Syria Forever

    Shalom.

    Das monetäre System unseres Planeten wird sich in Luft auflösen deshalb denke ich es ist an der Zeit sich von diesen Dingen zu lösen. Geld hat keinen Wert sondern ist nur Spielball der Mächtigen und wenn die Mächtigen entscheiden können wir, wir alle, dieses bedruckte Papier zum befeuern der Öfen verwenden.
    Das kann morgen aber auch heute der Fall sein aber es hat ohnehin keine Relevanz.
    Sicherlich wird es noch einige geben die sich mit Sklaverei bereichern doch das ist nur von kurzer Dauer.
    All die Hotels, Tagesstätten, Gasthöfe und Privat-Unterkünfte die sich zur Zeit am Unglück Anderer bereichern werden sich rechtfertigen müssen. Ich hoffe die Menschen werden milde Urteile sprechen.

    Guten Tag.

  9. wbeier

    @sokrates9
    Wobei “zur Kasse bitten” nicht nur den unverschämten direkten Griff ins Börsel bedeutet, sondern wesentlich subtiler die umfassende Kürzung der staatlichen Dienstleistungen. Das reicht beispielsweise von kaum mehr polizeilicher Ermittlung im “Bagatellbereich” bis zu den nicht mehr sanierten, durch Frost abgesunkenen Kanaldeckeln auf der Fahrbahn im Frühjahr. Da kann man/frau bereits seit geraumer Zeit allüberall einiges beobachten, aber da ist noch gehörig Luft drinnen zum Umverteilen.

  10. Mario Wolf

    Eine Dummheit der Dummen nach der Anderen. Zuerst beschliessen die Dummen ein Dummheit, Mindestlohn, dann beschliessen die (Ober)Dummen illegale Einwanderer ins Schlaraffenland einzuladen, und dann sagen die Dummen dass sie keine Steuern erhöhen werden, wegen der paar Illegalen, (und es wird ihnen auch geglaubt) und dann erzählen die Dummen dass sie die Dummheit Nr.1 ändern werden um bei der Dummheit Nr.2 bleiben zu können. Und die Steuern werden sie sicher, aber ganz sicher, nicht erhöhen……..

  11. Wolf

    Die Flüchtlinge brauchen weder Mindestlohn noch irgendeinen Lohn: die Regierung hat ja bereits 12,3 Milliarden Euro für die Migranten vorgesehen (natürlich über drastische Steuererhöhungen und weitere Schulden); damit können sie (und ihre nachgeholten Großfamilien) bequem die nächsten Jahre überstehen, ohne auch nur im geringsten etwas dazutun zu müssen.

  12. Wolf

    @Thomas Holzer
    Nachtrag: natürlich haben Sie recht, habe es nur vergessen zu erwähnen.

  13. Herbert Manninger

    Sofortige Neuwahlen? Die OÖ- Wählen zeigten doch, dass die Reffjutschiwellkamm-Parteien noch immer zwei Drittel der Wählerzustimmung haben. Der Leidensdruck muss sich, leider, noch erhöhen, bis nur mehr die Nutznießer der Asylmafia ÖVP, Grüne und SPÖ wählen.

  14. sokrates9

    wbeier@richtig beobachtet! Sind auch nicht gesamtkosten! Nachdem bei Moslems kämpfen ein Teil ihrer Religion ist, werden wir auch noch jede menge Raufereien der Friedenssicherer untereinander und vielleicht auch gegen die ungläubigen Österreicher haben!

  15. Marcel Elsener

    @wbeier

    Sie haben recht: die freie Preisgestaltung (nicht nur bei der Ware ‘Arbeit’) ist ein urliberales Postulat. Obendrein ist es ein typisches Marktphänomen, wenn bei hoher Nachfrage nach Arbeitsstellen bei gleichbleibender oder gar abnehmender Stellenzahl die betr. Löhne unter Druck geraten. Da durch die Willkommenspolitik für sogenannte Flüchtlinge innerhalb einer kurzen Zeit eine grosse Zahl von Migranten auf den deutschen Arbeitsmarkt drängen wird, wird auch die Nachfrage nach Arbeitsstellen sprunghaft ansteigen.

    Interessant ist dabei, wie schnell ein jahrelang zäh ausgehandelter Kompromiss (Mindestlohn) innerhalb weniger Wochen und Monate zur Makulatur wird unter dem Druck der Realität des Arbeitsmarktes. Das haben all die sozialen Gutmenschen in ihrer Euphorie, jeden Migranten ins Land zu lassen, nicht bedacht; und jetzt geraten sie in ein moralisches Dilemma. Was geniesst Priorität? Die Interessen der Migranten oder die Interessen der Arbeitnehmer? Noch immer wiegt man sich in der Illusion, dass man diese Interessenabwägung vermeiden kann.

    Es wird interessant sein, welche Interessengruppen sich bei den nun ergebenden Zielkonflikten politisch durchsetzen können. Offensichtlich haben derzeit die Migranten eine stärkere Lobby in der Politik als die Arbeitnehmerlobby – zumindest bei der CDU. Auch die anderen Parteien werden sich entweder zähneknirschend der CDU anschliessen oder aber alternativ eine restriktive Einwanderungspolitik betreiben müssen; letzteres halte ich jedoch für sehr unwahrscheinlich. Dafür hat man sich bislang einfach viel zu sehr auf eine grosszügige Aufnahmepolitik festgelegt, da wirkte eine plötzliche 180-Grad-Wende völlig unglaubwürdig.

    Die dritte Möglichkeit wäre die gegenleistungslose Alimentierung des überwiegenden Teils der Migranten mittels Sozialhilfe (Hartz IV); dies halte ich für die zunächst wahrscheinlichste Option. Das würde allerdings die deutsche Staatsrechnung sehr stark belasten. Man müsste dann entweder weitere staatliche Einnahmen generieren, d.h. die stetig in ihrer Zahl schrumpfenden Wertschöpfenden noch stärker ausbeuten oder weitere Staatsschulden äufnen. Wahrscheinlich wird man beides tun – mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen. Aber damit gewinnt man nur etwas Zeit, während die ungelösten, vor sich her geschobenen Probleme weiter anwachsen.

    Irgendwann wird die Wohlfahrtspolitik wegen nicht mehr ausreichender Wertschöpfung, welche umverteilt werden kann, scheitern. Ob dann die bislang staatlich alimentierten Menschenmassen ohne Lebensperspektiven (und damit meine ich nicht bloss die Migranten) noch stillhalten werden, wenn kein Brot und keine Spiele mehr geboten werden, wird sich zeigen.

    Wir leben zweifellos in interessanten Zeiten.

  16. Enpi

    @Herbert Manninger,
    sie haben als einziger den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau ist es. Der Leidensdruck muß sich nicht nur erhöhen sondern massiv erhöhen. Ohne kommt es zu keiner sinnvollen Gesamtveränderung des Systems sondern nur zu einer Umverteilung der Dummheit.

    Ohne Leidensdruck realisieren die dekadenten, feigen Europäer nicht, daß sie seit 9/11 im (einseitig erklärtem) Krieg mit dem Islam stehen. 3000 Tote einer westlichen Kulturnation waren damals nicht genug, um ein Umdenken hervorzurufen. Wie viele sind also nötig um die Kaninchenstarre zu überwinden?

  17. Reini

    der Österreicher denkt erst dann wenn griechische Verhältnisse herrschen,… alle Flüchtlinge werden mit weiteren Schulden finanziert!!! … die leichtgläubigen Gutmenschen die in einer finanziellen Scheinwelt leben sollten auf Kur nach Griechenland fahren für die Selbstheilung ihrer geistigen Armut!!!! …

  18. wbeier

    @Marcel Elsener
    “…….. die Migranten eine stärkere Lobby in der Politik als die Arbeitnehmerlobby” (zit) Erlauben sie mir die Frage: Welche Arbeitnehmerlobby? Sie meinen doch nicht etwa die – zumindest in Österreich – parteipolitisch vollkommen korrumpierten Gewerkschaften und Interessensverbände? Da kommt nix und wird auch nichts kommen und der gemeine Ösi-Arbeitnehmer ist nach 20jährigem Reallohnverlust ohnehin entsprechend konditioniert. Der wird das schon akzeptieren, dass er durch Leistungskürzungen, Massensteuern und Zerstörung seiner gewohnten Lebensmilieus die Zeche für die ganze tolle Party zahlen muß.

  19. Reini

    warte schon wenn die Pensionen nicht mehr erhöht werden, die Lehrer 30h arbeiten müssen, noch mehr Beamten eingespart werden, das AMS Geld gekürzt wird, usw…. unser übersoziales Sozialsystem inkl. den Sozialparteien wird sich selbst auflösen!! … bitten nicht Jammern das macht nur Kopfweh,…. ich werde kein Mitleid haben,…

  20. Rennziege

    Otto von Bismarck, 1884, zu einem Bericht seines Brüsseler Gesandten: „Motiv ändert die Wirkung nicht.“
    Diese Binsenweisheit sollte allen Immigrationsfetischisten, den gutmenschlichen Naivlingen wie den Asylprofiteuren, ins Stammbuch geschrieben werden; denn sie alle ignorieren die sozialen, finanziellen und kulturellen Folgen ihres Tuns und Lassens, unwissend oder bewusst. Ihre Motive werden politisch und medial als Höhepunkte christlicher Nächstenliebe ausposaunt, deren Wirkung aber geflissentlich verschwiegen.

    Diese verdruckste Islamisierung lässt sich erfolgreich verkürzen: Man erkläre Österreich zu einem muslimischen Staat, ersetze die Rechtsordnung durch die Scharia, räume im Steuerrecht den sturen Allah-Verweigerern (es werden nicht viele sein) erschwingliche Dhimmi-Tarife ein … und fertig ist die islamische Diktatur namens Österreich. Die Zusammensetzung des gegenwärtigen Nationalrats ermöglicht diese Verfassungsänderung nicht minder als die unsägliche konstitutionelle Verankerung der Kammern.

    Oisdann: Ich empfehle die wahhabitische Variante des Islams, denn die Saudis werden auch den unpackbaren Schuldenberg der bisherigen Republik razz-fazz abtragen, da sie weit weniger als 200 Moscheen neu errichten müssen. Der Steffl, die Votivkirche, leider auch mein Liebling, Maria am Gestade — natürlich auch x andere Kirchen in “tu felix Austria” haben durchaus das Zeug, wie die Hagia Sophia baulich fast unversehrt vor den Augen der Muftis Gnade zu finden.

    Ich seh’ die Herren Faymann und Mitterlehner schon im Izar und im Rida, die Damen der Regierung schon mit verhäkeltem Sehschlitz vor die ORF-Kameras treten und jodeln: “Allahu akhbar! Die Ostmark ist heimgekehrt ins Osmanische Reich, das wir 1529 und 1683 in christlicher Verblendung abgewehrt haben.”

  21. wbeier

    @Reini
    Bin aber gespannt wer den ganzen Warendreck und die schwindligen Dienstleistungen dann noch kaufen wird. Die Refjutschis? ……… naja primitivlibertäre Argumente halt…….

  22. Graf Berge von Grips

    Rennziege

    In der Tageszeitung Al’Austria erschien am 20.4.2023 eine Rückschau auf den Bundespräsidentenwahlkampf 2020:

    Am 20.4.2020 erschoss der bekannte Integrationsbeauftragte für islamische Beziehungen, Mustafa Suchmandi, unseren damaligen Bundespräsidenten, Dragoslav Blablatschevicz auf offener Strasse, als dieser den Ballhausplatz überqueren wollte.

    Der diensthabende Pförtner im Polizistenrang, Karl Novacek, konnte durch freundliches Zureden und Überreichen einer Wasserpfeife, den Atttentäter bis zum Eintreffen der islamisch-bosnischen Hilfstruppen festhalten.
    Im folgenden Verfahren wurde Mustafa Suchmandi zu 3 Monaten bedingter Haft verurteilt. Sein ethnischer Hintergrund hätte ihm dieses Urteil ermöglicht – so der Staatsanwalt. Da er 2 Wochen nach Urteilsverkündung die Aussenministerin, Sarah Grün, als blöde Blonde bezeichnete, wurde er zu 2 Jahren unbedingt verurteilt.

    1 Monat nach dieser Verurteilung wurde unser jetziger Bundespräsident, Eiertoller Kumeine, unterstützt von allen 7389 Islamgelehrten in Österreich, mit überwältigender Mehrheit gewählt. Wie sich danach herausstellte, hatte Mustafa Suchmandi engste persönliche Kontakte zu unserem neuen HBP. Diesbezügliche Untersuchungen verliefen – wie wir wissen – aber im Sand …..

  23. Hanna

    @Syria Forever
    Wie wäre es mit der Idee, dass die “Hotels, Tagesstätten, Gasthöfe und Privat-Unterkünfte die sich zur Zeit am Unglück Anderer bereichern” schon auch von was leben müssen? Sonst würde es sie nämlich nicht geben, wenn sie für ihre Dienst kein Geld nehmen dürften, und – Überraschung! – es gibt auch Einheimische in diesem Land, die Geschäfte, Jobs und Unternehmungen haben, von denen die Einwanderer jetzt nutznießen wollen, ohne je selber etwas zum “Wohlstand” in unserem Land beigetragen zu haben. Das “Unglück Anderer” in deren Heimatländern ist nicht unsere Verantwortung (und kommen Sie nicht mit “aber der Westen hat doch …”, nein, wir sind Individuen, wir sind nicht “der böse Westen”; wir haben niemandem etwas angetan, das passiert auf Politikebene, ohne uns zu fragen!), aber unser Unglück, das uns diese “Anderen” bringen, ist deren Verantwortung. Denn es sind selbst-denkende Erwachsene, die ohne Rücksicht auf Verlust hereindrängen, ohne sich je zu fragen, wie wir, die Einheimischen das packen sollen, die aber sehr wohl moderne Technologie haben, um sich zu informieren – nur was uns angeht, die Leute, die sie aber in Zukunft durchfüttern sollen und was unsere Kultur und UNSERE Bedürfnisse angeht, dafür haben sie weder Zeit noch Lust, ihr Technologie zu nutzen. Es ist deren eigene Verantwortlichkeit, ihre Kinder in eine solche Situation zu bringen, wo sie als Wildfremde die Einheimischen überfallen und zum Helfen zwingen wollen. Uns hilft niemand. Wir sind auch schon traumatisiert! Es sind angeblich sehr viele Gebildete unter den Einwanderern. Okay? Wieso lernen sie nicht selber Deutsch? Wieso haben sie kein Verständnis für uns? Wieso drängen sie herein, ohne in Erfahrung zu bringen, dass das nicht geht? Wieso ignorieren sie, dass wir selber keine Arbeit haben? Also dieses “die armen Opfer”-Getue sollte endlich aufhören, und Fairness sollte eintreten. Diese “Für Respekt” und “Gegen Gewalt” Veranstaltungen müssen UNS gelten, den Einhemiischen! Wir werden nicht respektiert – von den Einwanderern! Uns wird Gewalt angetan. Wenn die Polizei einmal gegen gewalttätige, bedrohlich aggressive Leute vorgeht, dann sind wir gewaltsam? Diese Leute missachten unsere Gesetze und wollen uns zwingen, ihnen zu “helfen”? Und dann erwarten sie, dass wir wie die Lämmchen ihnen den Weg bereiten? Ich weiß nicht, Syria Forever, aber anscheinend kommen diese Leute von einem anderen Planeten. Dass sie arm sind und in so einer Situation sind, wie an den Grenzen – das ist ihre eigene Verantwortung. Sie sind technisch perfekt ausgerüstet, um sich zu informieren! Aber sie drängen heran, “ohne Hirn”, wie es scheint. Sie hätten auch normale Einwanderungsanträge und Bewerbungen schicken können, statt etwas von Wildfremden erzwingen zu wollen. So schaut’s aus. Dass die “Gaststätten” “vom Unglück anderer profitieren” ist eine Frechheit, mit Verlaub.

  24. Thomas Holzer

    @Hanna
    Alle Vergleiche mit anderen und/oder früheren Migrationen sind schlicht und einfach aus einem einzigen Grund unzulässig! Die vielen anderen Gründe erlaube ich mir diesmal zu negieren!
    Es gab bis heute noch nie:
    1.) eine (Pseudo)Willkommenskultur
    2.) staatliche Unterstützung bis zum Dahinscheiden
    3.) Integrationsbeauftragte
    4.) Information der Zureisenden primär über deren Rechte, und, wenn überhaupt, nur selten und rudimentär über deren Pflichten
    5.) Änderung von Gesetzen nur auf Grund der Migration (wahrscheinlich im Sinne einer sogenannten positiven Diskriminierung)
    6.) Sprachkurse auf Steuerzahlerkosten
    7.) Einlass in das auserwählte Land ohne jeglicher Kontrolle
    8.) freiwillige Aufgabe wesentlicher staatlicher Grundprinzipien (mit welchen sich sogar ein konservativer, rechtsradikaler Stockliberaler wie ich es bin, anfreunden kann)

  25. Thomas Holzer

    @Thomas Holzer
    Korrektur: “…..ohne jegliche Kontrolle”

  26. Marcel Elsener

    @wbeier

    Naja, die betr. Lobbyisten kommen weder aus der Arbeiterschaft noch aus Kreisen der Migranten. Es handelt sich vielmehr um professionelle Funktionäre, die selbst von dem von ihnen vertretenen Lobbyismus profitieren; das sehen Sie schon richtig, werter wbeier. Und das war eigentlich schon immer so. Ob die von den Lobbyisten vertretenen Kreise tatsächlich davon profitieren, ist ihnen egal, solange es oberflächlich betrachtet wenigstens so aussieht, als ob sie sich für ihre Klientel einsetzen.

    Ob bzw. inwieweit die Migranten in Deutschland tatsächlich von der Willkommenspolitik profitieren, weiss ich nicht; da hegen wohl sehr viele von denen noch Illusionen über das gelobte Land ‘Germany’, die irgendwann an der harten Realität zerschellen werden. Die Sozialarbeiterkaste hingegen, die sich propagandistisch für ihre Migrantenklientel ins Zeug legt, wird ohne Zweifel davon profitieren. Das war früher bei der Arbeiterklientel ebenso, als diese noch von ihren wohlmeinenden Gönnern in der Politik und den Funktionären in den Gewerkschaften umworben und mit allerlei Versprechen von sozialen Wohltaten eingeseift wurde.

    Der moderne Bürger ist medial derart in seinen Affekten konditioniert, dass er die Wahrheit ohnehin nicht zu erkennen vermag. Deswegen wählt er auch immer zuverlässig diejenigen, die ihm die vollmundigsten Versprechen auftischen und ihn gleichzeitig am meisten ausbeuten. Solange der Kühlschrank gefüllt ist und die Glotze läuft, ist sowieso alles bestens, oder nicht?

    Da kann man nebenbei sogar noch zum Wiener Westbahnhof latschen und den armen Refjudschies ein paar überschüssige Lebensmittel, Toilettenartikel oder eine Wolldecke bringen und so sein Karma ein bisschen aufpeppen, sofern man sich nicht gleich damit begnügt, vom Staat lauthals zu fordern, er solle gefälligst für die Refjudschies sorgen. Die Frage bleibt jedoch: tun all diese grossherzigen Leute das, weil sie wirklich gut sind, oder weil sie sich hinterher lediglich gut fühlen in ihrer dünkelhaften Selbstgerechtigkeit? Wahrscheinlich wissen sie es mangels Selbsterkenntnis nicht einmal selbst so genau…

    Was den Arbeiter (nicht bloss in Österreich) anbelangt, ist der Zusammenhang schnell erklärt: er wurde entweder weitgehend durch Maschinen ersetzt oder die industrielle Produktion wurde an billigere Standorte ins Ausland verlegt. Nun gibt es mehr Arbeiter als es noch Arbeitsplätze in heimischen Fabriken gibt. Durch das Gesetz von Angebot und Nachfrage fallen damit die hiesigen Arbeiterlöhne; wenn massenhaft ungelernte Immigranten auf Arbeiterseite hinzukommen, verstärkt sich der Effekt sogar noch, was dem CDU-Politiker im verlinkten Artikel aufgefallen ist. Es ist sinnlos, diesen Strukturwandel mittels politischen Massnahmen aufzuhalten. Der olle Marx war ein Fan des Kapitalismus, und ihm war dieser Zusammenhang von Angebot und Nachfrage und deren Auswirkung auf den Preis noch klar. Den modernen sozialistischen Theoretikern scheint das aber nicht einzuleuchten.

  27. Thomas Holzer

    @Marcel Elsener
    Sie tun es “weil sie sich hinterher lediglich gut fühlen in ihrer dünkelhaften Selbstgerechtigkeit”
    Und nicht weil sie gut sind!
    Nicht umsonst gab es einen Aufschrei im Parlament, als Kickl Matthäus 6.3 zitierte.
    Daß Kickl mit dem Christentum nur dann etwas gemein hat, wenn es zu seinem Vorteil gereicht, sei nur nebenbei erwähnt

  28. KClemens

    Mindestlohn ist doch noch die kleinste Baustelle.

    Es werden schon deutsche Mieter aus städtischen Wohnungen ‘rausgeschmissen, und erhalten Kündigungen wegen Eigenbedarfs. Der Eigenbedarf besteht in der Unterbringung von Flüchtlingen.

    Gott sei Dank lassen sich die Leute das nicht gefallen, und gehen juristisch dagegen vor.

    Aber, man kann auch die eigenen Mieter als mutmaßliche Nazis verunglimpfen, dann kann man sie leichter rausekeln.

    “O-Ton Mieterin:
    Bei unserem allerersten Gespräch hat er ja gedroht gehabt, dass wenn wir nicht von alleine ausziehen würden, dass er in dem Freizimmer Flüchtlinge reinlegen würde. Und die wären ja so schrecklich und das Zusammenleben wär ja mit den Leuten nicht möglich, dass wir dann schon von alleine ausziehen würden.
    Der Eigentümer bestreitet das. Um diesen maroden Bau geht es: Hier kassiert Hermann Hartwich zum Beispiel für einen acht Quadratmeter großen Raum mehr als 330 Euro Warmmiete. Aber jetzt lockt noch mehr Gewinn. Hartwich bot das Haus der Stadt Erlangen als Flüchtlingsunterkunft an. Dass hier noch Mieter mit einen unbefristeten Mietvertrag leben – für ihn kein Problem. Wer nicht ausziehen will, dem unterstellt er eine rechte Gesinnung. In einer Mail an Frontal 21 schreibt er”

    http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/blob/40324306/1/data.pdf

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2501832/Geschaefte-mit-der-Fluechtlingsnot#/beitrag/video/2501832/Geschaefte-mit-der-Fluechtlingsnot

  29. KClemens

    Nachtrag:

    Die nächste Eskalationsstufe wäre dann die Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft, die man dann den neuen Fachkräften andienen kann.

    Honecker rotiert wohl vor Freude im Grab.

  30. heartofstone

    @KClemens … Honecker ist vor lauter Freude über die Genossin Merkl mit seiner Umdrehungszahl in seinem Grab schon lang im Ultraschallbereich angelangt und für Menschen nicht mehr hörbar … Hunde winseln nur mehr in der Umgebung seines Grabs und Fledermäuse stürzen tot vom Himmel …

  31. Heinrich Elsigan

    Naja, was soll man von einem Volk schon erwarten, dass 25 Jahre lang das Land abwirtschaftet, das zu blöd oder zu faul ist rechtzeitig was zu ändern, das sein Heer kaputtspart und das bei nicht einmal 10% Muslimen Angst vor Islamisierung hat?
    Vor den Neoliberalen herrscht genau so eine Angst.
    Tja manche, die zu spät kommen, werden im Leben einfach immer bestraft.

  32. Heinrich Elsigan

    Warum freuen wir uns so auf die Refugees?
    Weil die “syrische Mittelschicht” das Pensionssystem (wie auch immer) sichern soll. Nunja wir leisten uns selbst den Filz und den Prunk auf Kosten der nächsten Generation, da sind Mohammedaner nicht so schlecht als Migranten, weil die kennen kaum ein staatliches Pensionssystem. Für die nächste Generation gehts sichs eh nimmer aus, aber das wird die Neubürger nicht stören. Irgendwie muss man ja die Vermehrung der eigenen Population wieder in Schwung bringen.

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