Weltweit 34.000 Tote bei Terroranschlägen 2016

Von | 27. August 2017

“Nach einer Studie der Universität Maryland starben 2016 rund 34.000 Menschen bei Anschlägen – allerdings einschließlich der Täter, die ein Drittel der Toten ausmachen. Nur zwei Prozent der Taten ereigneten sich in Westeuropa.” (hier)

20 Gedanken zu „Weltweit 34.000 Tote bei Terroranschlägen 2016

  1. Gerald Steinbach

    “. Nur zwei Prozent der Taten ereigneten sich in Westeuropa.“

    Gut, aber wir stehen erst am Beginn bei den 2 Prozent wird es nicht bleiben
    Falls og. Satz der Kleinen Zeitung zur Beruhigung dient ist das nicht richtig

  2. Christian Peter

    @Gerald

    So wird die Bevölkerung in Österreich von den Medien für dumm verkauft. Offenbar sollten wir uns darüber freuen, dass die weltweite Anzahl der Anschläge (angeblich) um 9 % sank und nur 2 % der Opfer aus Westeuropa stammen.

  3. Gerald Steinbach

    Christian
    Reden wir in fünf Jahren weiter und merken uns die 2 Prozent, eine Verdoppelung dürfte locker drinnen sein
    Wenn das eine Aktie wäre, ich würde sofort investieren

  4. mariuslupus

    Die Täter waren fast ausnahmslos Angehörige der mohammedanischen Ideologie. Die Tradition der Islams, als eine kriegerische Ideologie aus dem 7. Jahrhundert AD, setzt sich ungebrochen fort. Das Potential der islamischen Feldzüge ist noch bei weiten nicht ausgeschöpft. Der Islam hat immer wieder gezeigt mit welchen Mitteln er seine Ziele verfolgt und auch erreicht.
    Fast vergessen, Partition of India. Die Weigerung der Moslems ein gemeinsames Indien nach der Entlassung aus dem Empire, zu gründen, führte zu Trennung des Staatsgebietes und ethnischen Säuberungen. Ergebnis Millionen von Toten, auf beiden Seiten. Gandhi wollte immer Indien als ganzes, in den bestehenden Grenzen, in die Freiheit führen. Die Moslems wollten nicht mit Hindus und Sikhs in einen Staat leben, und beschlossen die Sezession

  5. astuga

    Diese angeblichen 2 % aller weltweiten Terroropfer hätten wir aber ohne muslimische Einwanderung überhaupt nicht.
    Außerdem berücksichtigt das Zahlenspiel auch nicht, dass Europäer (und andere Nichtmuslime) ja ebenso Terroropfer im Ausland werden (zB. Bali, Türkei).
    Schließlich sind ja oft auch genau jene Orte Ziel von Terror wo sich viele Ausländer aufhalten.

    Und warum reduziert man das auf Europäer, oder sind es EU-Bürger (je nach Intention zählen dann die Opfer von Breivik in Norwegen, oder eben auch nicht).
    Für mich zählen zu westlichen Terroropfern auch kanadische australische, US-amerikanische, russische und israelische Opfern.

    Demnächst erzählt man uns noch, dass es im Burgenland kein einziges Terroropfer gibt – na dann ist ja alles in Ordnung in Österreich.

  6. Falke

    Na, wenn es eh nur 2% sind, ist ja alles in Ordnung, keinerlei Ursache sich aufzuregen. Da handeln die Politiker genau richtig, wenn sie nach jedem Attentat mit Toten ihre Betroffenheitsmaske aufsetzen und dem dummen, ängstlichen Volk empfehlen, sich nur ja nicht zu fürchten und genauso weiterzuleben wie bisher. Sie selbst (nämlich die Politiker) können uns das leicht vormachen, sie sind ja gut bewacht und daher nicht gefährdet.

  7. mariuslupus

    @Falke
    Die Politiker werden diese widerliche Schmierenkommödie, routiniert weiter aufführen, so lange das “dumme” Volk, der eindimensionale Wähler, es ihnen erlaubt.
    Merkel: “Es gibt keine Alternative zu mir”, der Wähler: “Keine Alternative zu Merkel”.

  8. Falke

    Was ist in den letzten Stunden passiert? Messerangriff eines Somaliers auf Soldaten in Brüssel, Schwertangriff auf Polizisten in London. Und in Barcelona? Ein 16. Todesopfer, aber 100.000 gehen auf die Straße und schreien “Wir haben keine Angst”, natürlich bewacht von Tausenden Polizisten, ansonsten könnte es durchaus sein, dass sie doch Angst haben. Und die potenziellen islami(sti)schen Terroristenbanden (einschließlich der bedauerlichen Einzelfälle durch psychisch gestörte Täter – diese Erklärung ging leider jetzt in Barcelona nicht durch) werden sich wahrscheinlich von diesen Aufrufen zur Selbstermutigung tief beeindrucken lassen.

  9. Der Realist

    in einer Woche sterben in Europa weit mehr Leute bei Verkehrsunfällen, als durch Terroranschläge in einem Jahr, und in einer Woche verhungern weltweit mehr Kinder, als es Tote durch Terror in einem Jahr gibt.
    Ich sehe das ganze sehr entspannt, ich habe wirklich keine Angst, sonst dürfte ich auch in kein Auto mehr steigen.

  10. astuga

    @Falke
    Wie vorbildlich…
    Der Vater des jüngsten Opfers von Barcelona hat medienwirksam einen Imam umarmt und sich gegen Islamophobie ausgesprochen.

    Eine Wahrheit die unserem angeborenen Wunsch nach Gerechtigkeit und Sinnhaftigkeit zuwiderläuft ist, dass bei allen Unglücksfällen, Schicksalsschlägen und allen Verbrechen das Leben nicht unterscheidet zwischen guten, klugen, dummen oder bösen Menschen.
    Jeder von uns kennt das – anständige Menschen leiden oft grausam, während die bösen mitunter lustig und bei bester Gesundheit weiterleben.
    Nur der gleichgültige Zufall entscheidet.
    Wobei das auch nicht völlig stimmt – denn Rücksichtslosigkeit, Verdrängung, ja sogar bestimmte psychische Defizite können wie man heute weiß dem einzelnen mitunter sogar Vorteile bringen.

    Ebenso gilt, auch Menschen die realitätsfremd sind erleiden Schicksalsschläge.
    Beispielsweise die beiden jungen Frauen in Deutschland und Schweden die sich ganz besonders für die sog. Flüchtlinge eingesetzt hatten, und die in Folge vergewaltigt und brutal ermordet wurden.
    Im Fall deutschen Studentin, deren Vater an höherer Stelle bei der EU arbeitet, ist man sich wahrscheinlich in der Familie bis heute keiner Mitverantwortung bewusst, weil man deren wirren Idealismus geteilt und gefördert hat.

    Mitgefühl kann und soll man empfinden, aber man muss nicht die Dummheiten der Hinterbliebenen teilen.
    Von denen manche das Schicksal das sie erlitten haben, vielleicht auch selbst herausgefordert haben.
    So wie ja unsere Gesellschaften als ganzes gesehen auch selbst schuld sind wenn uns (als Gesellschaft) nach dem Willkommensklatschen jetzt Terror und Kriminalität treffen.

    Wie stand hier vor kurzem: “Du kannst die Realität ignorieren, aber die Realität wird dich nicht ignorieren.”
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pippa_Bacca

  11. astuga

    @Der Realist
    Bloß weil mehr Menschen durch Autounfälle sterben als durch Morde werden letztere dennoch nicht legalisiert.

    Besuchen Sie mal die Beerdigung eines Mordopfers und erzählen sie den Trauernden dort, dass doch alles halb so schlimm ist, weil ja mehr Menschen durch Autounfälle sterben…
    Dann werden Sie umgehend erfahren, was der Unterschied ist.
    Btw. ich haben noch nie gehört, dass man mit dem Hinweis auf Malariatote oder Krebstote Völkermorde relativiert.
    Wäre ebenso absurd.

  12. Der Realist

    @astuga
    Wer behauptet, dass letztere legalisiert werden? Und relativieren kann man schon, das liegt eben im persönlichen Ermessen, und Tote durch Terroranschläge sind auch nicht toter als Verkehrstote.

  13. Christian Peter

    @astugs

    Außerdem sind Terroranschläge in Europa ausschließlich auf Versäumnisse der Politik zurückzuführen, während es sich bei Autounfällen um Fahrfehler handelt bzw. um höhere Gewalt.

  14. astuga

    @Der Realist
    Und am Ende sind wir ohnehin alle tot…
    Pardon, der Ansatz den Sie verfolgen ist nicht Realismus, sondern Nihilismus.

    Wobei, auch wieder nicht ganz richtig, denn sie relativieren ja bloß einseitig den islamischen Terror.
    Aber warum bloß?
    Wie Christian Peter richtig anmerkt, schicksalhafte Ereignisse und vorsätzliche Gefährdung sind zweierlei.

    Ob ich durch Raserei einen tödlichen Unfall verursache, oder weil ich einen Herzinfarkt habe, macht sehr wohl einen Unterschied.
    Und in unserem konkreten Fall der Terroranschläge ist es die Mitschuld der Politiker, NGO`s und einiger anderer.
    Daran ändern auch Ablenkungsmanöver nichts.

  15. Der Realist

    @astuga
    mit dem Satz “Ob ich durch Raserei einen tödlichen Unfall verursache, oder weil ich einen Herzinfarkt habe, macht sehr wohl einen Unterschied” haben Sie Recht, denn wenn ich einen Unfall durch Raserei verursache, kann auch eine andere Person tot sein.
    Und bezüglich der mitschuld der Politiker haben Sie nur teilweise recht, denn es ist die alleinige Schuld der Politiker, bedingt durch jahrzehntelange lauwarme Politik.

  16. raindancer

    ja und wenn man die unterdrückten, vergwaltigten und ermordeten Frauen mit dazu nimmt und 9/11 dann kann man wohl von der UN-Religion des Jahrhunderts sprechen.

  17. Johannes

    Jeder vernünftige Mensch wird erkennen das es in Europa zu einer Häufung von islamistisch motivierten Terroranschlägen kommt die unerträglich sind. Vergleich hin oder her, was soll damit gesagt werden?

    Und wenn es so ist das in den Ländern des Nahen Osten, in Asien und Afrika derTerror nicht in den Griff bekommen wird weil er von fanatischen Islamisten begangen wird so ist gerade diese Tatsache ein Grund mehr Zuwanderung aus diesen Weltteilen einfach nicht mehr zuzulassen.

    Abgesehen davon ist es lächerlich das Leid der Opfer des Terror in Europa durch eine Statistik scheinbar zu schmälern oder zu verharmlosen. . So nach dem Motto ist eh nicht so schlimm andere leiden noch viel mehr.

  18. astuga

    @Der Realist
    Zum ersten Punkt, in beiden Fällen können andere Personen zu Schaden kommen.
    Zweitens, ich will die Muslime die das tun natürlich nicht aus ihrer Verantwortung und Täterschaft entlassen.
    Deshalb sprach ich bloß von Mitschuld.

    Aber was anderes: Wenn man behauptet, der Islam hätte nichts mit Terror zu tun, dann sind Muslime in der bequemen Position auch nichts am Islam hinterfragen und verändern zu müssen.
    Und irgendwas stimmt mit diesen Leuten nicht – die haben zwar gerade ihr Kind verloren, aber man fragt sich, wer hier wen tröstet.
    Lässt sich wohl nur psychologisch erklären…
    https://picload.org/view/rwiidldw/imnderubdris-ssalym2.jpg.html

  19. mariuslupus

    @Der Realist
    Ein logischer Fehler, an der Realität vorbei. Die Gesellschaft in Europa hat damit zu leben, dass es im Strassenverkehr Opfer, Todesopfer gibt. Die Bemühungen die Zahl der Todesopfer im Strassenverkehr zu reduzieren, waren bis jetzt erfolgreich. Obwohl der Strassenverkehr zunimmt, sinkt die Zahl der tödlichen Unfäle.
    Warum ist es notwendig zu behaupten, dass zusätzliche Opfer durch Terroristen mit den Opfern im Strassenverkehr zu relativieren sind, ist unlogisch. Jedes Opfer ist ein Toter zu viel. Keine Familie hat es verdient, dass ein Mitglied der Familie getötet wird.
    Der Strassenverkehr hat nicht die Absicht zu töten, der Terrorist tötet mit voller Absicht. Das ist der Unteschied.

  20. raindancer

    @mariuslupus
    genau ..den Islam nach Europa zu lassen ist so als ob ein Dekret erlassen wird: ab morgen fahren wir alle mit 6 Promille!

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