Wem, bitte, schaden die Reichen?

Von | 22. März 2017

Niemand leidet deshalb Not in der Marktwirtschaft, weil es einige reiche Leute gibt. Die Reichtümer der Reichen sind nicht die Ursache der Armut irgendeines Menschen. Der Vorgang, der einige Leute reich macht, ist im Gegenteil die Folge des Vorganges, durch den die Bedürfnisbefriedigung vieler Leute verbessert wird. Den Unternehmern, Kapitalisten und Technikern geht es nur dann gut, wenn es ihnen gelingt, die Konsumenten in der bestmöglichen Weise zufriedenzustellen. (Ludwig von Mises)

12 Gedanken zu „Wem, bitte, schaden die Reichen?

  1. Thomas Holzer

    “Die Reichtümer der Reichen sind nicht die Ursache der Armut irgendeines Menschen”

    So ist es, und nicht anders!
    Ursache der Armut irgendeines Menschen ist meistens die Politik, auch wenn ihre Darsteller es nahezu perfekt beherrschen, diese Verantwortung auf die “Reichen” abzuwälzen.

  2. Reini

    Wenn der Reiche nicht reich wär, wär der Arme nicht arm,… nur was ist Reichtum? … Ist z.B. ein Regenwaldvolk ohne “moderner Zivilisation” arm oder reich? … Würde der Arme den Reichtum nicht sehen, er würde glauben reich zu sein!

  3. Fragolin

    Naja, es gibt auch andere Reiche. Steuermillionäre. Wie Schulz zum Beispiel.
    Ist es nicht putzig, wie einer, der als Unternehmer gescheitert ist und als Politiker Millionen an Steuergeld eingestreift hat, gegen “Reiche” hetzt, sowie sie ihr Geld durch Leistung am Gemeinwohl erarbeitet und nicht einfach abgegriffen haben?

  4. Fragolin

    @Reini
    Und nicht nur das, mache können es nicht einmal ertragen dass jemand eine andere Meinung hat.

  5. mariuslupus

    Das Problem ist nicht das Reichtum, und schon überhaupt nicht der Reiche. Das Problem ist der Neid des Nichtreichen. Der Neid ist das Gift, dass die Leistungsbereitschaft verhindert..

  6. Falke

    Das Geschrei der Links-Grünen nach “gerechter Verteilung” des Geldes durch absurd hohe Besteuerung von hohem Einkommen, Erbschaft und Vermögen ist nicht anderes als reiner Neid. Die überwiegende Mehrheit der sogenannten “Reichen” hat sich ihren Reichtum durch Arbeit, Fleiß, Ideen, Innovation, Risikobereitschaft usw. redlich verdient, davon 50-55% Steuern abgeführt, und dabei noch tausenden weiteren Menschen Arbeit und Wohlstand geboten. Das gilt, wie von Fragolin erwähnt, natürlich nicht für Schulz und Konsorten, die sich erstaunlicherweise widerspruchslos an die Spitze derjenigen stellen können, die lautstark die Enteignung der Reichen fordern. Ganz nebenbei wäre noch zu erwähnen, dass Schulz (und auch vielen anderen) das ohnedies hohe reguläre Einkommen aus Steuergeldern nicht genügt hat; er hat – von Hans-Peter Martin dokumentiert und fotografiert – auch noch (steuerfreie) Sitzungsgelder kassiert, ohne bei den Sitzungen anwesend zu sein. Genau so jemand ist offenbar der Messias, auf den die deutsche Linke sehnsüchtig gewartet hat.

  7. stiller Mitleser

    Wir – also meine nicht in der Vorstadt sozialisierten Freunde und ich – haben gar nix gegen Geld.

    Vor allem dann nicht, wenns ästhetisch umgesetzt ( auf Kunstmessen mit Schwarzgeld gekaufte schlechte Bilder ignorieren wir einfach freundlich, aber wir frequentieren so ausstaffierte Ambientes eigentlich nie) und mit zentraleuropäischem comment gelebt wird.

    Unter vorbürgerlicher Ausnutzung schiefer Marktverhältnisse, Vertragsbrüchigkeit und im Schutze politischer Intervention Erworbenes finden wir bedauerlich unelegant.

  8. Reini

    mariuslupus,… da könnte man meinen, dass der Islam den westlichen Standard als Neid sieht, da ihm selbst durch die Religion die Freiheit im Weg steht sich weiter zu entwickeln, und dadurch nur der Stillstand oder Rückschritt bleibt. Wären nicht die Energievorkommen gäbe es keine einzigen “Reichen” im nahen Osten oder in anderen afrikanischen Ländern.

  9. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Neid ist ein menschliches Gefühl wie Wut und Angst. Neid wird als negatives Gefühl gesehen. Keiner kann sich frei sprechen, dass er nicht mal auf das ein oder andere neidisch war. Wir haben nun mal nicht nur gute und reine Gefühle.
    Auch Neid kann zu Leistungsbereitschaft führen, wenn sich jemand anstrengt, um sich z.B. ein ebenso großes Auto zu kaufen wie der Nachbar.

    Politik nutzt die Gefühle der Menschen so aus, wie sie will. Dazu gehört auch Neid, Aggression (siehe Antifa), damit wenigstens ein Teil der Bevölkerung da ist, wo die Politik sie hin haben will.

  10. Fragolin

    @Falke
    Das wirklich schreikomische an der Geschichte ist ja, dass scheinbar nur einer verschwindenden Minderheit auffällt, dass es gar keine “gerechte Verteilung” geben kann, weil a) es nur eine (zumindest halbwegs) gerechte Belohnung geben kann, also erstmal eine Leistung erbracht und gemessen werden muss, und da gibt es die ersten Unterschiede, und b) ich nud das “gerecht verteilen” kann, was ich vorher “gerecht enteignet” habe, und eine “gerechte Enteigung” ist ein Widerspruch in sich. Schnallt aber keiner. Scheinbar haben die Bildungsreformen der letzten Jahre hervorragend gewirkt.

  11. mariuslupus

    @Mona Riebold
    Stimmt, Neid als Gefühl hat es schon immer gegeben, nur hat Abel mit dem Neid von Kain schlechte Erfahrungen gemacht. Neid, als negatives Gefühl, Vergleich, Ärger und Wut, verhindert meistens die positive Motivation, um eigene Ziele zu definieren und erreichen

  12. Humanist

    panem et circenses. reichenhatz zur ablenkung. schulz und ähnliche kaschperln sind entfesselt. Die akklamation der jubelmedien enthemmt die schmerzbefreiten bis zur skrupellosigkeit. Sind viel zu kleine lichter, um sich und kausalitäten zu reflektieren. wir (leistung erbringende) sind eine verschwindende minderheit geworden. Die kaschperln kleben und sorgen für unbegrenzte kaschperlzufuhr. mathematische, geschweige denn exponentielle zusammenhänge erschliessen sich diesen leuten nicht. Aufwachen!

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