Wem gehören eigentlich die Notenbanken?

Von | 23. Oktober 2019

More than three years ago, Fed watchers were stunned when none other than Ben Bernanke’s former special advisor, Andrew Levin, said that “a lot of people would be stunned to know” the extent to which the Federal Reserve is privately owned, stating next that the Fed “should be a fully public institution just like every other central bank.” But is that true? Are all other central banks “fully public”? For the answer we go to a recent post from The BOE’s Banker Underground blog which looks at the question of who really owns central banks. Here is what it found. weiter hier

Ein Gedanke zu „Wem gehören eigentlich die Notenbanken?

  1. Klaus Kastner

    Eine Notenbank erzielt automatisch einen Gewinn durch die Emission von Notenbankgeld (“Seigniorage”). Bei den Eigentümerverhältnissen geht es im wesentlichen darum, wer wieviel von diesem Gewinn bekommen soll. Ist eine Notenbank zur Gänze verstaatlicht, geht der gesamte Gewinn an den Staat. Sind – wie in der Schweiz – auch Kantone beteiligt, dann teilt der Staat den Gewinn mit Kantonen. Gibt es – wie in der Schweiz – auch private Anteilseigner, dann bekommen auch diese einen Teil des Gewinns, der aber normalerweise sehr stark limitiert ist.

    M. E. sollte eine Notenbank eine Art Körperschaft des öffentlichen Rechts sein, d. h. eine mit öffentlichen Aufgaben betraute juristische Person des öffentlichen Rechts, deren hoheitlichen Aufgaben ihr gesetzlich oder satzungsmäßig zugewiesen worden sind. Der Gewinn einer Notenbank resultiert aus der Wahrnehmung ihrer hoheitlichen Aufgaben (u. a. “Seigniorage”). Anders als bei normalen Unternehmen ist bei einer Notenbank der Gewinn nicht das Ergebnis einer guten oder schlechten Geschäftsführung. Eine Notenbank reflektiert die Bonität eines Gesamtstaates (nicht jene einzelner Kantone oder Bundesländer oder Privataktionäre). Deswegen sollte der Gewinn auch dem Gesamtstaat zufließen.

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