Wen Bill Gates warme Luft produziert

Von | 4. Dezember 2015

“…..Bill Gates macht sich so große Sorgen über die Vorstellung einer globalen Erwärmung, dass er zwei Milliarden US-Dollar seines Vermögens zugesagt hat, um Forschungsprojekte zu fördern, die laut The Atlanic dazu dienen sollen, „Wege aus der kommenden Herausforderung des globalen Klimawandels zu finden“. Er möchte unter Milliardären weitere Mitstreiter gewinnen, die etwas von ihrem Vermögen dazu beisteuern, aber er möchte auch, dass Regierungen Kohlenstoffe so stark besteuern, dass die Menschheit von Kohle und Erdgas loskommt. Herr Gates glaubt, die Privatwirtschaft sei zu „unfähig“ und nicht willens, sich dieser Herausforderung zu stellen, und zwar aus zwei Gründen. Zum einen sei mit Investitionen in alternative Energiequellen „kein Vermögen zu machen“. Zum anderen entwickeln sich die meisten Firmen, in die private Wagniskapitalgeber investieren, eher „schlecht“, wohingegen „die Forschung und Entwicklung der US-Regierung seit dem 2. Weltkrieg in fast jedem Bereich die Standards gesetzt hat“.Die letzte Aussage ist atemberaubend, und den vielen Ökonomen zufolge, die sich mit den Ursprüngen von Innovationen beschäftigt haben, schlichtweg falsch…..” (weiter hier)

3 Gedanken zu „Wen Bill Gates warme Luft produziert

  1. Selbstdenker

    “Vapoware” dürfte Bill Gates nicht unbekannt sein.

  2. Manuel Leitgeb

    @ Selbstdenker:
    “Vaporware”, der war genial, danke! 🙂

  3. Rennziege

    Man möge sich über Bill Gates und die Amis aufpudeln, wie man lustig ist:
    Aber jeder, der sich mit dem öffentlichen Jargon auskennt, weiß, dass das Zehndollarwort “demokratische Kontrolle” lediglich ein Euphemismus für Enteignung ist. Und jeder, der schon einmal mit der Ineffizienz des Sozialstaates in Berührung gekommen ist, kann sich nur freuen, wenn jemand, der offensichtlich ein gutes Händchen für Geschäfte hat, an die Stelle der sich selbst verwaltenden und Steuergelder schamlos absaugenden Wohlfahrtsbürokratie tritt.
    Mir ist es lieber, wenn ein Staat (die die USA und Kanada) den Goodwill wohlhabender Menschen mit Steuererleichterungen belohnt, als wenn er die Kohle einsackt, einen Großteil für sich behält und den kargen Rest dann politisch korrekt und gnädig an willfährige Wähler ausschüttet.
    Bill Gates’ einziger Fehler aus Sicht des Mainstreams ist es, reich geworden zu sein; so was “geht gar nicht”. Aber er wäre es nicht geworden, hätte er nicht eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt gegründet.

    Die Meckerei über “Vaporware” ist putzig, betrifft aber nicht minder SAP, Oracle, Adobe, Apples iOS, Googles Android et al. Immer noch laufen gut 80% aller Computer der Welt mit Windows und Office. (Wer mit Linux und Open Source arbeitet, bleibt meist inkompatiel mit Geschäftspartnern und tut gut daran, seinen Lötkolben stets parat zu haben. :-))
    Auch die meisten Gesetze unserer Zeit sind Vaporware, mit heißer Nadel gestrickt. Aber anders, als Microsoft das tut, werden sie nicht mit kundigen Service Packs und Updates geflickt, soindern bleiben gefährliche Zeitbomben.

    Dass Bill G., hauptsächlich gesteuert von seiner umwelttrunkenen Ehefrau Melinda, auch auf den Klima-Hype hereinfällt, sollten wir ihm nachsehen. Über kurz oder lang wird er merken, wie nutzlos er seine Penunzen damit verschwendet, und die Biege machen. Er mag zwar naiv sein — übrigens eine liebenswerte Eigenschaft der Menschen jenseits des Atlantiks —, aber blöd ist er nicht.

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