Wenn Antisemiten Antisemiten bekämpfen

“…In seiner Brutalität gegenüber Minderheiten ist der Islamische Staat derzeit einzigartig. Das darf aber kein Grund sein, sich mit der Diktatur in Iran gegen den IS zu verbünden….” (hier)

2 comments

  1. cmh

    Seitdem die Goldene Adele wieder bei ihren Eigentümern ist, fühle ich keine Verpflichtungen mehr in Sachen Philo- oder Antisemitismus. Die Sache ist erledigt.

    Warum sollen wir uns daher in diese Dinge, die uns nichts angehen einmischen? Was bringt es uns, wenn – man stelle sich vor – die Mullahs oder die IS-Tschtschenen sich sagen: Eigentlich haben die Christen und die anderen Gottlosen Hunde moralisch recht: Wir dürfen niemanden umbringen, denn Allah, wie wir überzeugt wurden, will das doch nicht.

    Sind wir dann besser oder moralisch überlegen?

    Es ist nicht unsere Angelegenheit, Zensuren für alle Epochen der Geschichte und für alle Regionen der Erde zu erteilen. Das ist vor allem deshalb einfach nur arschig, weil es bei uns selber drunter und drüber geht.

    Aber wie sagt schon der selige Bundesrudi: Der Friede beginnt im eigenen Haus.

  2. aneagle

    Das sich islamische Staaten brutal bekämpfen, ist historisch systemimmanent, scheinbar Allahs unergründlicher Wille. Das ist nicht nur zu akzeptieren, sondern als Chance zu begreifen.

    Das es hier um Israel und Antisemitismus geht, glauben, neben einem eitlen deutschen Journalisten, der sich gerne im SPIEGEL bewundert, nur noch Minderbemittelte und jene Politiker überall auf dieser Welt, die sich aus dieser Haltung Wählerstimmen und Geldzuwendungen erhoffen.
    Im Visier sind alle Ungläubigen, vorneweg die des Westens.

    Es geht (wie auch bei den religiösen Erwärmungstheoretikern, nur vordergründiger) um:
    a.) “den Schutz des Planeten”
    b.) den wahren Glauben
    c.) die Beherrschung der Ungläubigen, (= alle, die weder zu a.), b.) oder c.) tendieren )

    Angesichts der, mittelfristig auch nuklearen, Bedrohung, sollte sich “der Planet” , der Westen, zumindest aber die Ungläubigen rasch erfolgreicher als bisher mit der Situation befassen.

    Islamische Länder haben eine andere Lebenszielplanung mit einem Horizont über mehrere Generationen . Ihr Geschäftsmodell ist ebenso einfach, wie effizient:

    Sie importieren: GELD mittels Öl und Gas
    Sie exportieren: Die religiös verbrämte Ideologie ISLAM mittels Terror, Krieg, islamischen Flüchtlingen, Migranten und hohen Geburtsraten.

    Das ist aus ihrer Sicht zielgerichtet und legitim. Unsere Sicht, interessiert Sie nicht und bei allem Respekt: wozu auch ? Ungeachtet unserer werten Ansicht, haben die muslimische Staaten ihr Experiment längst gestartet, sie werden entweder erfolgreich oder erfolglos sein.

    Die Strategie, des Westens dagegen, mit rasch wechselnden Verbündeten, dafür aber halbherzig und unredlich zu agieren, ist bisher jeden Erfolg schuldig geblieben. Solange die Einzelinteressen überwiegen, die Wahl der Verbündeten nicht glaubwürdiger wird und man noch immer nicht gelernt hat, für mittelfristig Zielerreichung konsequent kurzfristigen “Erfolgen” auszuweichen, betreiben wir die Ziele unserer Gegner. Nicht nur islamische Staaten bekriegen sich!

    Bevor wir also das Wichtige zu Gunsten des Unwichtigen aus den Augen verlieren, sollten wir Ungläubigen zumindest einen Konsens über folgende Fragen erzielen:
    1.) Wie ÜBERLEBEN wir Ungläubigen das “nachhaltig”, also auch noch unsere Enkel ?
    2.) Ist das überhaupt möglich, ohne unsere Lebensweise radikal zu verändern ?
    3.) Sind wir der Aufgabe gewachsen oder ist eventuell Kapitulation ein sinnvolles Konzept?
    4.) Wie schnell können wir uns auf ein erfolgsversprechendes Verhalten einigen ?
    Das wäre mindestens so vielversprechend, wie zu versuchen, binnen der nächsten 50 Jahre ein halbes Prozent unschuldiges CO2 in der Luft einzusparen.

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