Wenn Araber mit Sklaven handeln

Von | 10. Dezember 2017

Die Bilder von Sklavenmärkten in Libyen, auf denen Flüchtlinge aus dem subsaharischen Afrika feilgeboten werden, sind inzwischen um die Welt gegangen. Die Händler sind teilweise Milizionäre irgendwelcher Brigaden, die gleichzeitig von Europa, vor allem Italien, finanziert werden, um Flüchtlinge vor der Weiterfahrt übers Meer gen Norden abzuhalten. So verdienen sie doppelt: Als Helfershelfer der Europäer und als Sklavenhändler. weiter hier

11 Gedanken zu „Wenn Araber mit Sklaven handeln

  1. CE___

    Eh’ klar, jetzt sind wir bösen Europäer auch noch Schuld am Sklavenhandel in Nordafrika, einfach weil wir bösen Menschen unseren Kontinent nicht mit Fremden aus Afrika fluten lassen wollen und eh’ nur ein bisschen die Flut an Illegalen eindämmen.

    Oder was genau will dieser Artikel jetzt suggerieren?

    Was geht es mich an wenn die Nordafrikaner, die auf der einen Seite vielen Europäern zu ihrer Verzückung in örtlichen All-Inclusive-Clubs ihre Drinks servieren, auf der anderen Seite an die örtlichen Traditionen des 19 Jahrhunderts wieder anknüpfen und dick im Sklavenhandel drinnen sind und sich die Afrikaner aus Zentralafrika auf den Weg zu uns machen und sich in diese Gefahr begeben?

    Solange die nicht wieder Raubfahrten an die europäische Südküste unternehmen und schon “länger in Europa lebende” Menschen für die örtlichen Sklavenmärkte mitnehmen oder westliche Handelsschiffe überfallen, ist es mir doch egal.

    Dieser ganze Sklavenhandel und die Auslöschung der damit ordentlich Geld machenden Barbareskenstaaten hat sich ja erst aufgehört nachdem Franzosen und Italienier diese Gebiete als Kolonien genommen hatten bzw. die US-Amerikaner in drei (3 !!!) Barbareskenkriegen die Paläste der örtlichen Sultane in Grund und Boden geschossen hatten.

  2. astuga

    Dass es “ohne europäische Grenzabschottung diesen barbarischen Sklavenhandel so nicht geben würde” ist aber Legendenbildung.

    Gerade Libyen hat unter Gaddafi aktiv Schwarzafrikaner als Gastarbeiter und Migranten angeworben.
    Auch weil er sich zur Führungsfigur der Afrikanischen Union aufgeschwungen hatte, wo man ihn doch tatsächlich als “König von Afrika” titulierte.
    Geendet hat das Ganze nach Vergewaltigungsgerüchten dann in pogromartigen Ausschreitungen der Bevölkerung, die regelrecht Jagd auf Schwarzafrikaner gemacht hat.
    Daraufhin ließen einige Länder ihre Bürger sogar mit Flugzeugen in Sicherheit bringen.
    Von all dem wurde in Europa nur wenig berichtet, passte eben nichts ins linke Narrativ der Mainstream-Medien.
    http://www.gfbv.de/de/news/rassismus-hat-tradition-in-gaddafis-libyen-5055/

    Im übrigen sind auch die afrikanischen Länder erstmal selbst für ihre Staatsbürger verantwortlich.
    epochtimes . de/politik/welt/afrikanische-union-20-000-fluechtlinge-aus-libyen-werden-in-heimatlaender-zurueckgebracht-a2288261 . html
    Und Afrikaner werden ebenso in den Golfstaaten oder Saudi Arabien misshandelt und ausgenützt.
    Hat auch dort mit Europa oder Flüchtlingsbewegungen gar nichts zu tun.

  3. Thomas Holzer

    Wenn ich diesen Artikel richtig interpretiere, dann sollte Europa die Grenzen öffnen, weil dann gäbe es keine Sklavenmärkte; eigenartiger Beitrag dieses Herrn von der Osten-Sacken

  4. Falke

    “Woher kommt diese Bewunderung für abgehalfterte arabische Despoten und Diktatoren?” Sie kommt daher, dass es unter diesen Despoten keinen IS gab, keine fast täglichen Selbstmordattentate im Nahen Osten mit Dutzenden bis Hunderten Toten, keine Millionen afrikanischer und asiatischer Invasoren in Europa, da war etwa Syrien ein Staat, wo Christen angstfrei leben konnten und wo jährlich Millionen Touristen schöne und interessante Tage erleben konnten usw. “Bewunderung” ist dabei natürlich nicht der korrekte Ausdruck, es war jedenfalls eine gewisse Akzeptanz des scheinbar Unvermeidlichen, was man von den derzeitigen Zuständen keinesfalls behaupten kann.

  5. sokrates9

    Libyen war unter Ghadafi der reichste Staat von ganz Afrika! Telefon frei, hervorragende medizinische Versorgung, gutes Bildungssystem, Stipendien für Studenten die im Westen studieren wollten! effiziente Verwaltung, hervorragende Infrastruktur , hier Gaddafi zu verteufeln ist absolut linke Doktrin! es gab das ” grat man River Projekt – Libyen sitzt auf einem gewaltigen Süßwassermeer, dies wollte der Dikrator nutzen um ganz Westafrika wieder zu begrünen! Warum wird über solche Projekte nicht gesprochen!!?

  6. astuga

    @Sokrates
    Die Linke hat Gaddafi gar nicht verteufelt.
    Die deutschen Grünen etwa haben eine ganze Abordnung zum Freundschaftsbesuch hingeschickt.
    Die SPÖ unter Kreisky hat ihn sogar herzlich in Wien in der Löwelstrasse empfangen und wollte Panzer an ihn verkaufen.
    Auch die Franzosen haben sich bei ihm immer wieder angedient, der Staatsempfang in Paris ist legendär (inklusive seiner weiblichen Leibgarde und Beduinenzelt).
    Und ebenso wie Saddam und Assad war er lange Zeit Liebkind der Sowjetunion.
    Da hat es nicht gestört, dass er für Terroranschläge auf Flugzeuge in Europa verantwortlich war, gegen seine südlichen Nachbarn Krieg führte, oder bulgarische Krankenschwestern foltern ließ.
    Also ich weine dem keine Träne nach.
    Den Migrantenstrom einzudämmen liegt an der EU selbst (bloß will man das dort gar nicht), und der kommt ja nicht bloß aus Afrika.
    Bei Erdogan sieht man sehr schön, wie schlecht Europa fährt wenn man sich in Abhängigkeiten begibt.

    Was den Reichtum betrifft, so manche Länder sind “reich”.
    Man muss aus dem Reichtum aber auch etwas sinnvolles machen und ihn zu nutzen wissen (nicht so wie in Nigeria oder Südsudan…).
    Der Großteil des libyschen Reichtums kam jedenfalls nicht dem Volk, sondern dem Gaddafi-Clan zugute.
    Das River Projekt ist vom Ausmaß her eindrucksvoll, war aber auch Ergebnis von Größenwahn.
    Dabei geht es um fossiles Wasser, das sich auch nicht erneuert und bei den geplanten Fördermengen bald endgültig fort wäre. Und das für überwiegend dumme wie kurzfristige Projekte.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Great-Man-Made-River-Projekt

  7. Johannes

    Die Conclusio eines für mich nicht ganz klaren Artikels, Europa ist nicht frei von Schuld, wenn nicht so gar Hauptschuld an den Menschenrechtsverletzungen Libyens vor, während und nach Gaddafi.
    Jetzt kann ich mit solchen Vorwürfen überhaupt nichts anfangen denn ich bin Europäer und trotzdem habe ich niemanden in Afrika etwas zuleide getan.
    Ich lasse mich, nur weil ich ein Europäer bin, nicht in eine Kollektivschuld pressen. Niemand würde sagen Afrika ist Schuld an Ruanda, Afrika ist Schuld an Idi Amin, Afrika ist Schuld an der Ermordung und Vertreibung der weißen Bewohner von Simbabwe, Afrika sei Schuld am dort brutalst und menschenverachtend wütenden Islam-Terror, nicht einmal der Islam selbst wird für diese eindeutigen Verbrechen in irgendeiner Weise auch nur moralisch in Frage gestellt.
    Aber Europa ist an allem Schuld und da werden die windigsten Argumente erfunden.
    Natürlich haben europäische Staatschefs Gaddafi hofiert, er war der Staatsführer so wie alle arabischen Länder Führer ähnlicher Biografie hatten. Jetzt sind sie alle weg und an ihre Stelle sind zum Teil chaotische Stammesführer an die Macht gekommen, in Ägypten das Militär, in Syrien nach schweren Terror-Zeiten Assad an der Macht geblieben, in Afghanistan eine Regierung die ohne amerikanische und deutsche Militärpräsenz zusammenfallen würde, in den Emiraten ist alles beim alten geblieben, auch die nicht jeden Freitag stattfindenden Hinrichtungen, was uns übrigens nicht hindert dort Urlaub zu machen und unsere Medien, sonst sehr streng, berichten überschwänglich von dem Land.
    Zurück zur jetzigen Verfolgung von Afrikanern in Libyen es ist ein Verbrechen wenn es passiert wie beschrieben und es gibt eine einzige Möglichkeit um diesen Zustand in Zukunft ein für allemal abzustellen, Afrikaner dürfen nicht mehr in dieses Land reisen, sie müssen es unter allen Umständen vermeiden nach Libyen zu gehen und schon wäre der Sklavenhandel dort beendet. Kein Afrikaner würde in einen Krokodil verseuchten Fluß steigen, sich einem Rudel hungriger Löwen nähern und so sollte Libyen ebenso gemieden werden.

  8. sokrates9

    astuga@Gaddafi war ein Despot wie alle anderen afrikanischen Herrscher auch: Trotzdem wehre ich mich gegen des Satz: .. Ein armseliger Rassist, Diktator und Vergewaltiger, der Libyen vierzig Jahre lang ruiniert hat….Natürlich hielt er nichts von der seligmachenden political correctness und den Menschenrechten die vorzugsweise in Europa nicht für autochthone gelten, doch das Land ruiniert haben andere! Libyen war der Staat mit mit funktionierender Infrastruktur, die Bevölkerung hatte das höchste Prokopfeinkommen Afrikas, lediglich Südafrika kam auf ähnlichem Level, alle anderen Staaten weit abgeschlagen! Dank der Hilfe der EU wurde der Staat jetzt wieder in das Mittelalter zurückgebombt!

  9. astuga

    @sokrates9
    Bei Libyen ist es letztlich wie bei Somalia, Afghanistan (oder mit Einschränkung Jugoslawien) – ist erstmal der Diktator weg, dann zeigt sich die wahre politische (und ethnische) Natur eines Landes oder einer Region.
    Und Libyen war immer eine Stammes- oder Clangesellschaft mit regionalen Machthabern.
    Im Kern verdankt sich ein libyscher Zentralstaat überhaupt erst den Italienern, welche die Region in Nachfolge der Osmanen für wenige Jahrzehnte besetzt hatten.

    Ob ein solches Regime jetzt von außen, von innen oder durch natürliche Abgang der Führung kollabiert ist letztlich wie über vergossene Milch zu weinen.
    Denn nichts ist so instabil und von geringer Dauer wie eine Gewaltherrschaft.
    Und wie schon gesagt, um Europas Sicherheit müssen sich schon die Europäer selbst kümmern.
    Und sich nicht in Abhängigkeiten begeben – siehe Türkei.

    Aber die Grundannahme die EU möchte die Migration auch eindämmen ist sowieso eine falsche.
    In Brüssel will man das, es soll bloß geordneter und dann mit weniger öffentlicher Aufmerksamkeit ablaufen.

  10. Der Realist

    Da hat dieser Osten-Socken schon recht, Libyen ist ein failed state, aber erst nachdem Herr Gaddafi gewaltsam entfernt wurde, ähnlich wäre die Situation in Syrien, wäre der Plan der europäischen “Eliten” aufgegangen, diese wollten ja auch Präsident Dr. Assad unbedingt stürzen. Dank Präsident Putin ist diese Plan gescheitert.
    Und Europa hat überhaupt keine Verpflichtung weiterhin Milliarden nach Afrika zu schicken, wäre auch verlorenes Geld, die Afrikaner sind einfach nicht fähig stabile wirtschaftliche und soziale Verhältnisse zu schaffen, rotz enormer Ölvorkommen und Bodenschätze. Europa hat allerdings schon das Recht, die Invasion von Millionen Menschen aus Afrika zu verhindern, ich will keinesfalls Sklave dieser Invasoren werden, ich will nicht dafür arbeiten, dass all die Wanderfreudigen bei uns ein bequemes Leben führen. Diese ganze Gefühlsduselei und Politische Korrektheit kann mir gestohlen bleiben.

  11. sokrates9

    Der Realist@ Gäbe es in Europa eine demokratische Volksabstimmung ob wir Zuzug von afrikanischen Analphabeten wollen / brauchen, bin überzeugt mehr als 90% der Bevölkerung würde dagegen stimmen! Nur die EU – Nomenklatura möchte das um Europa weiter zu destabilisieren und so weiter an der Macht zu bleiben!

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